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Appenthal

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Appenthal
Ortsgemeinde Elmstein
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(508)&title=Appenthal 49° 21′ N, 7° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(508) 49° 20′ 55″ N, 7° 57′ 1″ O
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Höhe: 216 m ü. NHN
Einwohner: 508 (31. Dez. 2009)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 67471
Vorwahl: 06328
Lage von Appenthal in Rheinland-Pfalz
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Appenthal ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde Elmstein im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim, innerhalb derer er mit rund 500 Einwohnern nach Iggelbach den zweitgrößten bildet. Überregionale Bekanntheit erlangte der Ort durch seine Kirchenruine, die als „Alter Turm“ zu seinem Wahrzeichen wurde.<ref>Heinrich Maria Sauer: Ein alter gotischer Turm. Wahrzeichen von Appenthal im Elmsteiner Tal. In: Pälzer Feierowend. Nr. 14, 1966.</ref>

Geographische Lage

Appenthal liegt inmitten des Pfälzerwalds im Elmsteiner Tal unmittelbar östlich des Elmsteiner Kernorts, mit dem es baulich zusammengewachsen ist, auf einer Höhe von 216 m ü. NHN<ref name="LANIS">Lage von Appenthal auf: <ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref>, abgerufen am 22. November 2020.</ref> Zu Appenthal gehören der östliche Teil der Bahnhofstraße, die Harzofenstraße, die Konrad-Haag-Straße, die Mühlstraße, Nauenäcker, die Talstraße, die Walter-Bernius-Straße und die Weihersbergstraße. Nördlich schließt sich fast unmittelbar Harzofen an. Durch den Süden der Bebauung fließt der Speyerbach, der sich zuvor in zwei Arme aufteilt und die sich innerhalb des Ortes wieder vereinigen. Östlich erhebt sich die 412,1 m hohe<ref name="LANIS" /> Ehscheid, nordwestlich der Weihersberg (331 m) und südlich der Mönchberg.<ref name="LANIS" /> Etwas weiter südöstlich befindet sich der oft ebenfalls zu Appenthal hinzugerechnete Wohnplatz Am Schützenhaus.<ref name="GV2022p132">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref><ref>Schützenhaus – Schützenverein Elmstein-Appenthal. In: pfalz.de. 8. November 2025, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Geschichte

Der Ort wurde 1490 erstmals urkundlich erwähnt. Seinen Siedlungsursprung hat er an der Einmündung des von Norden kommenden Appentals ins Speyerbachtal, wo sich bis in die Gegenwart das Zentrum befindet. Der Name, der ursprünglich „Apolloniental“ lautete, ist von einer alten pfälzischen Bezeichnung für die Feldulme abgeleitet, die je nach Gegend „Effer“, „Affer“ oder „Apper“ genannt wurde.<ref name="eberhard-ref.net">Verzeichnis der pfälzischen Mühlen erstellt von Eberhard Ref (mailto: eberhard.ref@gmx.de) Litera A (Altenglan-Aschbacher Hof). In: eberhard-ref.net. Abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref><ref name="adelung">Johann Christoph Adelung: Die Ulme. In: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart. 1. Auflage. Leipzig 1774, S. 791 f. (Die Ulme).</ref> Dies lässt darauf schließen, dass Ulmen im Tal des Speyerbachs und seiner Zuflüsse zumindest in der Zeit recht häufig waren, als der Name entstand. Bereits im Mittelalter gehörte er zur Burg Elmstein.

1488 entstand im Ort die Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes, die bereits ein Jahrhundert später im Zuge der Reformation an Bedeutung verlor und verfiel. Ihre Stiftungen wurden deshalb auf Initiative des Speyerer Domherrn Johannes von Löwenstein eingezogen.<ref>Erich Uhly: Protestantische Kirchengemeinde Elmstein. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 139.</ref>

Sowohl der Dreißigjährige Krieg als auch der Pfälzische Erbfolgekrieg bewirkten eine nahezu vollständige Entvölkerung des Ortes; 1699 zählte er beispielsweise lediglich sieben Einwohner.<ref name="eberhard-ref.net" /> Mitte des 19. Jahrhunderts machte der damalige bayerische König Ludwig I. zusammen mit seiner Geliebten Lola Montez in Appenthal Station, da er mit dem im Ort lebenden Sohn des seinerzeitigen Elmsteiner Triftmeisters befreundet war.<ref>Walter Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald. Neustadt an der Weinstraße 2005, ISBN 3-00-003544-3, S. 212.</ref>

1925 hatte Appenthal 314 Einwohner, die in 47 Wohngebäuden lebten. Sowohl die Katholiken als auch die Protestanten gehörten damals zu den entsprechenden Pfarreien von Elmstein.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 773–774 (Digitalisat). </ref> In den folgenden Jahrzehnten dehnte sich die Bebauung in die südliche Richtung jenseits des Speyerbachs aus.<ref name="elmtein.de">Ortsteile. Abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref> 1967 waren Pläne entstanden, südöstlich der Bebauung mit Förderung des Bundes in den Simonswiesen ein Freibad zu bauen, die jedoch nicht ausgeführt wurden.<ref>Wolfgang Ross: Viel Steine gab’s und wenig Brot. Anmerkungen zur Siedlungsgeschichte Elmsteins. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 20.</ref> Zwei Jahre später wurde das zu diesem Zeitpunkt älteste Haus, das 1515 errichtet worden war, abgerissen.<ref name="kullmer63">Klaus Kullmer: Bilder von Elmstein und seinen Ortsteilen aus 100 Jahren. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 63.</ref>

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Kulturdenkmäler

Datei:Uhr- und Glockenturm Appenthal.jpg
Glockenturm

Die Reste der Marienkirche prägen als Alter Turm das Ortsbild. Sie wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und gehörte zur Pfarrei von Elmstein. Kurfürst Philipp der Aufrichtige dotierte hier zwei Priesterpfründen zur permanenten Seelsorge. Sein Sohn, Kurfürst Ludwig V., stiftete laut einer undatierten Urkunde um 1510 eine allwöchentliche Vigil mit Seelenmesse „für die frommen Besucher und Guttäter“ der Wallfahrtskirche.<ref name="franz-glasschröder">Franz Xaver Glasschröder: Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. München 1903, S. 151 f. (Urkundenregest Nr. 362).</ref> Das Kirchenschiff verfiel nach der Reformation und wurde als Steinbruch genutzt. Lediglich der Turm überdauerte, da seine robusten Wände nicht zum Abriss geeignet waren.<ref>Dietrich Wohlfahrt: Der Alte Turm zu Appenthal. Bau- und kirchengeschichtliche Beschreibung. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 152.</ref><ref name="elmtein.de" /> In Appenthal besteht ein Verein, der sich dem Erhalt dieses Bauwerks verpflichtet sieht.<ref name="elmstein.info-ehrenamt">Das Ehrenamt. Gemeinde Elmstein, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2021; abgerufen am 17. April 2021.</ref>

Mit dem Alten Turm, dem 1909 mit Mitteln aus dem Testament von Konrad Haag finanzierten Glockenturm sowie einem Fachwerkwohnhaus in der Talstraße gibt es drei Objekte, die als Kulturdenkmäler eingestuft sind.<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Bad Dürkheim</ref><ref>Appenthal Fachwerkwohnhaus Talstraße 2. In: pwv-elmstein.de.tl. 8. November 2025, abgerufen am 6. November 2025.</ref>

Weitere Bauwerke und Denkmäler

Vor dem Alten Turm liegt der Dorfplatz mit dem Brunnen vor dem Alten Turm.<ref>Klaus Kullmer: Bilder von Elmstein und seinen Ortsteilen aus 100 Jahren. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 37.</ref> Einen halben Kilometer weiter nordöstlich befindet sich der Friedhof.<ref name="elmtein.de" />

Südöstlich des Siedlungsgebiets steht in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke und des Speyerbachs der Ritterstein 251 mit der Aufschrift „Hecker-Brücke“. Hintergrund war der Brückenbau von 1869 über den Speyerbach. Um diesen Bau durchzusetzen, hatte es eine Demonstration unter der Führung eines Talbewohners gegeben, der von den Einheimischen „Hecker“ genannt wurde, in Anlehnung an den 1848er Revolutionär Friedrich Hecker.<ref>Walter Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald. Neustadt an der Weinstraße 2005, ISBN 3-00-003544-3, S. 211 f.</ref>

Im Norden steht ein Modell eines historischen Harzofens.<ref>Harzofenmodell in Elmstein. 2022, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Kunst

Ab 1969 entstand am südlichen Siedlungsrand eine Künstlerkolonie,<ref>Hermann Hartwig: Ein pfälzisches Zentrum künstlerischen Lebens: Baustein-Aktion zur Vollendung der Atelierhalle der Künstlerkolonie Margherita in Appenthal. In: Die Rheinpfalz/Speyerer Rundschau. Nr. 174, 31. Juli 1971 (Feuilleton).</ref> ähnlich wie in Worpswede oder Darmstadt. Die nach einer italienischen Gräfin namens Margherita Geradesca benannte Künstlerkolonie „Margherita“ umfasste Mitte der 1970er Jahre 13 Atelierhäuser.<ref>Karl Heinz: Pfalz mit Weinstrasse: Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst, Volkstum. Glock und Lutz, 1976, S. 166.</ref> Von diesem Ensemble, das seinen ursprünglichen Zweck bereits ab Mitte der 1980er Jahre einbüßte, sind drei Häuser übrig geblieben, in denen eine Malerin, eine Töpferin und eine Intarsien­künstlerin wirken (Stand 2018).<ref>Harald König: Eröffnung Galerie Intarsien-Design in Elmstein. In: mittelpfalz.de. Abgerufen am 29. Januar 2026.</ref><ref name="elmtein.de" /> Mittlerweile erhielt die Erschließungsstraße der Anlage den Namen „Walter-Bernius-Straße“.

Vereine

Örtliche Vereine sind der Förderkreis zur Erhaltung der Kirchenruine Appenthal e. V., der Glockenverein Appenthal 1898 e. V., der Karnevalverein Die Dorfnarren e. V., die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands Elmstein, der Protestantische Posaunenchor Soli Deo Gloria Appenthal und Dorfgemeinschaft Appenthal e. V.<ref>Vereine und Ehrenamt. In: elmstein.de. 6. November 2025, abgerufen am 6. November 2025.</ref><ref name="kerwe">Die erste Kerwe im Tal – Kerwe in Appenthal. In: mittelpfalz.de. 18. Juni 2023, abgerufen am 7. November 2025.</ref> Seit 1971 ist zudem der 1934 gegründete Fußballverein VfL Elmstein mit einem Sportplatz und Sportlerheim am südöstlichen Ortsrand ansässig.<ref>VfL Elmstein feiert 75 Jahre Fußball blieb aber auch seinen Wurzeln verbunden. In: mittelpfalz.de. 18. August 2009, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Veranstaltungen

In der Weiherbergstraße steht ein Backofen, an dem seit 2007 jährlich das Backofenfest stattfindet und an dem weitere Festivitäten veranstaltet werden.<ref>13 Jahre Backofenfest in Elmstein. In: mittelpfalz.de. 3. Oktober 2019, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref> Dazu gehört seit den 1950er Jahren die Appenthaler Kerwe.<ref name="kerwe" /> Der örtliche Posaunenchor absolviert vor allem während der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel regelmäßig Auftritte am Glockenturm.<ref name="elmtein.de" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Appenthal - panoramio.jpg
Industriebrache des stillgelegten Sägewerks abseits der L 499

Wirtschaft

Historisch

Am Speyerbach gab es in der Vergangenheit mehrere Mühlen. Die Mühlstraße bildete früher einen Damm für einen Weiher innerhalb der benachbarten Woogwiesen. Für das Jahr 1604 ist ein Poch- und Schmelzwerk nachgewiesen, dem der See seinerzeit diente. Zudem bestand im Ort eine Mahlmühle samt Hammerwerk an der Stelle eines späteren Wohnhauses. Ab dem 18. Jahrhundert existierte zudem eine Mahl- und Sägemühle, die später zu einer reinen Mahlmühle wurde.<ref name="eberhard-ref.net" />

Später stellte der im 19. Jahrhundert lebende Konrad Haag, der der Müllerdynastie Haag angehörte, erfolgreich den Antrag, zusätzlich eine Sägemühle zu errichten. Nachdem er 1888 kinderlos gestorben war, fiel diese an seinen Neffen Friedrich Becker. Die Mahlmühle wurde später zu einem Elektrizitätswerk umfunktioniert. Fortan firmierte die einstige Sägmühle als Sägewerk Becker und wurde 1916 an das in Frankenthal ansässige Unternehmen J. Riel und Sohn verpachtet. Letzteres kaufte das Werk 1920.<ref name="eberhard-ref.net"/><ref>Klaus Kullmer: Bilder von Elmstein und seinen Ortsteilen aus 100 Jahren. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 86.</ref> 1986 wurde es vom örtlichen Unternehmen Franz Semmelsberger und Söhne aufgekauft; 2004 stellte es seinen Betrieb ein und wurde zwei Jahre später aufgelöst.<ref>Ehrung in der Firma „Franz Semmelsberger und Söhne“ Appenthal. In: mittelpfalz.de. 2. Januar 2010, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Früher gab es im Ort die Gaststätten „Zum alten Turm“ und „Zum Weihersberg“, die beide mittlerweile geschlossen sind.<ref>Die traurige Geschichte des Gaststättensterbens in Elmstein. 28. Dezember 2021, abgerufen am 6. November 2025.</ref> Überregionale Bekanntheit genoss das 1971 eröffnete Restaurant „Zum Lokschuppen“, das im alten Lokschuppen des Bahnhofs Elmstein entstand und in den folgenden Jahren mehrere prominente Gäste wie Annemarie Renger empfing. Seit Oktober 2011 ist es ebenfalls geschlossen.<ref>„Lokschuppen“ auf dem Abstellgleis. In: rheinpfalz.de. 2. März 2022, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Gegenwart

Datei:Old Petrol station at Elmstein pic4 (bearb Sp).jpg
2015 wieder in Betrieb genommene Tankstelle 2013

2015 wurde die 2001 stillgelegte örtliche Tankstelle auf Betreiben des damaligen Elmsteiner Bürgermeisters Stefan Herter erneut in Betrieb genommen.<ref>Elmstein: Bald wieder Tankstelle in Appenthal. In: rheinpfalz.de. 10. Juni 2015, abgerufen am 7. November 2025.</ref><ref>Neue Tankstelle für Elmstein eingeweiht. In: mittelpfalz.de. 18. Dezember 2015, abgerufen am 7. November 2025.</ref> Zudem ist im Ort ein Steinmetzbetrieb ansässig.<ref>Klaus Kullmer: Bilder von Elmstein und seinen Ortsteilen aus 100 Jahren. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 63.</ref> Im September 2025 begannen die Bauarbeiten für einen Supermarkt in Appenthal, der die Lebensmittelversorgung in Elmstein verbessern soll.<ref>Symbolischer Spatenstich für Tante Enso in Elmstein. In: mittelpfalz.de. 12. September 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Verkehr

Das 1909 eröffnete und in Elmstein endende Kuckucksbähnel brachte für Appenthal eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse mit sich; mittlerweile dient es ausschließlich dem Museumsverkehr. Obwohl die Bahnstrecke den Ort passiert, besaß dieser aufgrund der geringen räumlichen Distanz zum Bahnhof Elmstein nie einen Bahnhalt.

Datei:Appental 06 (bearb Sp).jpg
Talstraße beziehungsweise Landesstraße 499 innerhalb von Appenthal

Die Landesstraße 499, die Elmstein nach Osten an die Bundesstraße 39 und nach Westen an die Bundesstraße 48 anschließt, führt ebenfalls durch Appenthal und ist dort mit der Talstraße identisch; letztere war ursprünglich der östliche Teil der Hauptstraße.<ref name="kullmer63"/> Von ihr zweigt die Kreisstraße 22 ab, die nach Harzofen führt.

An der Landesstraße gibt es eine Haltestelle der Buslinie 517 des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, die den Ort mit Neustadt an der Weinstraße und Iggelbach verbindet.<ref>517. Neustadt – Lambrecht – Esthal / Elmstein – Iggelbach. 5. Juni 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Tourismus

Durch Appenthal führen der mit einem gelben Kreuz markierte Fernwanderweg Saar-Rhein-Main, die Nordroute der Pfälzer Jakobswege und ein Wanderweg, der mit einem blau-roten Balken gekennzeichnet ist.<ref>Waymarked Trails: Wanderwege. In: hiking.waymarkedtrails.org. 19. Oktober 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Kernort | Am Schützenhaus | Appenthal | Erlenbach | Forsthaus Frechental | Harzofen | Helmbach | Hornesselwiese | Iggelbach | Mückenwiese | Röderthal | Schafhof | Schwabenbach | Schwarzbach | Speyerbrunn | Stilles Tal | Wolfsgrube

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