Fivers WAT Margareten
| Voller Name | Fivers WAT Margareten Handballclub | ||
| Spitzname(n) | Fivers | ||
| Gegründet | 1894 | ||
| Vereinsfarben | schwarz-weiß | ||
| Halle | Sporthalle Margareten | ||
| Plätze | 672<ref>Sporthalle Margareten. In: wien.gv.at. Stadt Wien, abgerufen am 14. September 2022.</ref> | ||
| Trainer | Österreich Peter Eckl | ||
| Liga | HLA Meisterliga | ||
| 2024/25 | |||
| Rang | 3 | ||
| Website | www.fivers.at | ||
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| Größte Erfolge | |||
| National | 3× Österreichischer Meister 2011, 2016, 2018 8× Österreichischer Cupsieger 1999, 2009, 2012, 2013, 2015, 2016, 2017, 2021 | ||
| International | 1× Halbfinalist im EHF-Pokal (1985) 1× Achtelfinalist EHF European League (2021) | ||
Die Fivers WAT Margareten (eng. Fünfer) sind ein Herren-Handballverein aus Margareten, dem 5. Wiener Gemeindebezirk. Hiervon leitet sich der Name der Fivers ab.<ref name="gimme">GIMME FIVERS. fivers.at, abgerufen am 1. März 2025.</ref>
Die Fivers gehören, mit drei Meistertiteln und acht Cupsiegen, zu den erfolgreichsten Handballmannschaften Österreichs. Außerdem wurde der Verein 20 mal mit dem Hla-Nachwuchspreis ausgezeichnet und hat damit eine der erfolgreichsten Jugendprogramme im österreichischen Handball.<ref name="erfolge">Erfolge & Geschichte. fivers.at, abgerufen am 1. März 2025.</ref>
Geschichte
Der Verein wurde am 2. Juli 1894 als Allgemeiner Turnverein in Margareten gegründet.<ref name="erfolge" /><ref>Fivers – mehr als nur ein Club. echomedia buchverlag, Bad Vöslau 2019, ISBN 978-3-903113-69-5, S. 15.</ref>
Nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte 1919 der Zusammenschluss von insgesamt vier Wiener Vereinen zum WAT Margareten, aus dessen 1920 gegründeter Handballsektion die heutigen Fivers hervorgingen. Der Verein erlebte damals auch seine Blütezeit und war europaweit der Verein mit den meisten Mitgliedern. Der Verein spielte damals in der Wiener Stadtliga. Die Liga fasste damals allerdings lediglich fünf Mannschaften.<ref name="erfolge" />
Da der Verein tief in der Arbeiterschaft verwurzelt war und deshalb einer starken sozialdemokratischen Färbung unterlag, wurde er seitens der Austrofaschisten verboten. Auch während der Herrschaft der Nationalsozialisten blieb der Verein verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der WAT Margareten, unter kräftiger Mithilfe des ehemaligen Tormanns Johann Hefler, neugegründet.
1978 konnten die Handballer in die Staatsliga B aufsteigen und schafften 1982 schließlich den Sprung in die höchste österreichische Spielklasse, der sie bis heute angehören. Durch den dritten Platz in der Meisterschaft in der Saison 1984 qualifizierte sich der Klub erstmals für die Teilnahme am EHF Cup 1984/85. Nach Siegen gegen den niederländischen Verein HV Aalsmeer, über den französischen Verein USAM Nîmes und den schwedischen Traditionsclub Ystads IF musste sich WAT Margareten erst im Halbfinale dem späteren Europacupsieger Minaur Baia Mare aus Rumänien geschlagen geben.
1999 gelang dem Verein der bis dahin größte nationale Erfolg. Zwar scheiterten die Wiener nur knapp im letzten Spiel am Meistertitel, siegten aber eine Woche später im österreichischen Cup. Nach dem Kantersieg gegen UHC Tulln behielten die Margaretner auch gegen HC Bruck die Oberhand.
Im Jahr 2003 wurde die Sporthalle Margareten in der Hollgasse 3, 1050 Wien, eröffnet und der Verein erhielt im Rahmen einer Runderneuerung den Namen "Fivers" (als Referenz an den 5. Wiener Gemeindebezirk) mit neuem Logo. Das Bemühen um die Jugend mit professioneller Jugendarbeit macht die Fivers diesbezüglich zu Österreichs erfolgreichstem Verein mit über 60 Titeln im Nachwuchsbereich seit 2003.<ref name="gimme" /><ref>Die Sporthalle Margareten. fivers.at, abgerufen am 1. März 2025.</ref>
2009 gelang den HC Fivers mit dem ÖHB-Cup der erste Titelgewinn seit der Namensänderung, nachdem im Finale HIT Innsbruck vor heimischem Publikum besiegt worden war. Im Jahr 2011 wurden die Fivers zum ersten Mal österreichischer Meister, dadurch durften die Margaretner zum ersten Mal an der EHF-Champions-League-Qualifikation teilnehmen. Dort schieden sie allerdings bereits im ersten Duell gegen Dinamo Minsk aus.<ref>Spielbericht der EHF-Champions-League-Qualifikation</ref> Im Jahr 2012 gewannen der HC Fivers erneut den österreichischen Cup, im Finale wurde nach zwei Verlängerungen ULZ Schwaz besiegt. 2013 konnte der ÖHB-Cup Titel gegen den HC Hard im Finale verteidigt werden. Ebenso gewannen die Fivers 2013 und 2014 den österreichischen Supercup gegen den amtierenden Meister Alpla HC Hard.
In der Saison 2013/14 wurde ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte der Fivers aufgeschlagen. Die Fivers spielen seither in der Bundesliga und sind damit der erste Verein in der Geschichte des Österreichischen Handballs, der sich sowohl für die erste als auch die zweite Liga qualifiziert hat.<ref>fivers.at: Mission Klassenerhalt beginnt, abgerufen am 26. Oktober 2017.</ref><ref>Mehr als nur ein Club | Fivers WAT Margareten Handballclub. In: www.fivers.at. Abgerufen am 19. November 2016.</ref> Am Ende der Saison wurde mit der Bundesliga-Mannschaft das Ziel Klassenerhalt knapp geschafft. Man belegte den vorletzten Platz im unteren Playoff konnte sich dann im Best-of-Three Abstiegs-Duell aber 2:0 gegen den HC Kärnten durchsetzen.<ref>Best of 3 Abstiegsserie der HBA 2013/14</ref> Mit der ersten Mannschaft scheiterte man im Finale der Liga und des Cups am HC Hard.
2015 gewannen die Fivers erneut den ÖHB-Cup, im Finale konnte Bregenz Handball, nach Verlängerung, bezwungen werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SIS-Spielbericht des Cup-Finales ( vom 1. August 2018 im Internet Archive)</ref> 2015/16 konnten die Margaretner den Cup-Titel verteidigen, des Weiteren besiegte die Mannschaft im Finale der HLA Bregenz Handball und feierte damit den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte.<ref>MEISTER 2015/16! #TripleTRAUM!!!!!!!!!!!! fivers.at, 17. Mai 2016, abgerufen am 29. Mai 2016.</ref> Zurzeit sind die Fivers mit sieben Cuptiteln Rekordsieger im ÖHB-Cup seit der Einführung des Pokal-Bewerbs. 2017/18 konnte, zum dritten Mal, in der Vereinsgeschichte der Meistertitel gefeiert werden.<ref>FIVERS liefern Handballsensation des Jahres, sind Österreichischer Meister 2018! fivers.at, 29. Mai 2018, abgerufen am 5. Januar 2019.</ref>
Als führende Mannschaft der aufgrund der COVID-19-Pandemie abgebrochenen Österreichischen Handballmeisterschaft 2019/20 nahmen die Fivers in der Saison 2020/21 an der neuen EHF European League teil und erreichten aufgrund des Ausfalls der gegnerischen Mannschaft BM Bemnidorm vorzeitig die Gruppenphase.<ref>fivers.at</ref> In der Gruppenphase konnte das Team Fenix Toulouse Handball und HC Metalurg Skopje hinter sich lassen und zog damit in das Achtelfinale ein.<ref>Die schönste Niederlage der Clubgeschichte. fivers.at, 3. März 2021, abgerufen am 1. März 2025.</ref> Im Achtelfinale traf die Mannschaft auf die Füchse Berlin.<ref>FIVERS empfangen Füchse Berlin – Duell David gegen Goliath. fivers.at, 22. März 2021, abgerufen am 1. März 2025.</ref> Das erste Aufeinandertreffen verlor man 35:27, die zweite Begegnung musste aufgrund von Coronafällen in den Reihen der Fivers abgesagt werden und wurde mit 10:0 gegen die Wiener gewertet.<ref>Erstes Hauptstadt-Duell geht mit 35:27 an die Füchse Berlin. fivers.at, 24. März 2021, abgerufen am 1. März 2025.</ref><ref>European League Rückspiel gegen Füchse Berlin abgesagt. fivers.at, 30. März 2021, abgerufen am 1. März 2025.</ref>
Platzierungen seit 2001
| Legende | |
|---|---|
| Meister | |
| Cupsieger | |
| Double Meister/Cupsieger | |
Vereinsstruktur
Obmann: Martin Wiesinger
Manager: Thomas Menzl
Trainer: Peter Eckl
Jugendmanagerin: Sandra Zapletal
HLA-Kader 2025/26
| Nr. | Name | Nationalität | Position | im Team seit | Letzter Verein |
|---|---|---|---|---|---|
| 51 | Oleksij Nowikow | Ukraine | Tor | 2025 | Pieno žvaigždės |
| 52 | Marko Konstantin | Österreich | Tor | 2023 | Eigene Jugend |
| 56 | Lazar Novakovic | Österreich | Tor | 2025 | Eigene Jugend |
| 5 | Maximilian Danhel | Österreich | Kreis | 2025 | Eigene Jugend |
| 15 | Philipp Gangel | Österreich | Außenspieler | 2020 | Eigene Jugend |
| 25 | Samuel Weiser | Österreich | Rückraum Links | 2022 | THW Kiel Jugend |
| 35 | Lukas Gangel | Österreich | Außenspieler | 2020 | Eigene Jugend |
| 45 | Florian Heizinger | Österreich | Kreis | 2022 | Eigene Jugend |
| 50 | Thomas Sturz | Österreich | Kreis | 2022 | Perchtoldsdorf Devils |
| 53 | Florentin Dvorak | Österreich | Rückraum Mitte | 2023 | Eigene Jugend |
| 54 | Fabian Glätzl | Österreich | Rückraum Mitte | 2019 | Eigene Jugend |
| 55 | Marin Martinović | Österreich | Rückraum Links | -- | Eigene Jugend |
| 57 | Mats Rudnicki | Österreich | Rückraum Links | 2025 | Eigene Jugend |
| 65 | Leon Breit | Österreich | Links Außen | 2023 | Eigene Jugend |
| 75 | Maximilian Riede | Österreich | Rechts Außen | 2016 | Eigene Jugend |
| 85 | Fabio Schuh | Österreich | Rückraumspieler | 2020 | Eigene Jugend |
| 95 | Lorin Lichtblau | Österreich | Links Außen | 2024 | Eigene Jugend |
| ?? | Matthias Rattensperger | Österreich | Rechts Außen | 2025 | Union Korneuburg |
| ?? | Mateja Mirjanic | Datei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg | Rechts Außen | 2025 | Eigene Jugend |
| ?? | Velibor Maksic | Österreich | Rückraum Rechts | 2025 | Eigene Jugend |
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Zugänge 2025/26
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Abgänge 2025/26
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Heimhalle
Seit dem 8. Dezember 2003 werden die Heimspiele der Fivers in der neu erbauten Sporthalle Margareten, Hollgasse 3, ausgetragen.
Bekannte ehemalige Spieler
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Trainer
- Österreich Peter Eckl (2010–)
- Österreich Romas Magelinskas (2002–2010)
- Russland Anatolyj Ewtuschenko (–2000)<ref>Der Guru, dem man glaubt. wienerzeitung.at, 24. März 2000, abgerufen am 26. Mai 2021.</ref>
Erfolge
- Meister (3): 2011, 2016, 2018
- Sieger (8): 1999, 2009, 2012, 2013, 2015, 2016, 2017, 2021 (Rekord)
HLA-Supercup
- Sieger (4): 2013, 2014, 2015, 2020
- Halbfinalist (1): 1985
HLA Nachwuchspreis
- 1. Platz (21): 2003/04, 2004/05, 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2009/10, 2010/11, 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17, 2017/18, 2019/20, 2020/21, 2022/23, 2023/24, 2024/25<ref>Aller guten Dinge sind 13… Die YOUNG FIVERS gewinnen erneut den HLA-Nachwuchspreis! fivers.at, 13. Juni 2016, abgerufen am 24. Februar 2017.</ref><ref>HLA NACHWUCHSPREIS. hla.at, abgerufen am 17. Juni 2025.</ref><ref>HLA NACHWUCHSPREIS: Die FIVERS holen sich erneut den Titel! hla.at, abgerufen am 10. Juli 2025.</ref><ref>Überragend! Young FIVERS stürmen zum 20. HLA-Nachwuchspreis! fivers.at, abgerufen am 10. Juli 2025.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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51 Oleksii Novikov | 52 Marko Konstantin | 56 Lazar Novakovic | 5 Maximilian Danhel | 15 Philipp Gangel | 25 Samuel Weiser | 35 Lukas Gangel | 45 Florian Heizinger | 50 Thomas Sturz | 53 Florentin Dvorak | 54 Fabian Glätzl | 55 Marin Martinović | 57 Mats Rudnicki | 58 Velibor Maksic | 59 Matthias Rattensperger | 65 Leon Breit | 75 Maximilian Riede | 85 Fabio Schuh | 95 Lorin Lichtblau | ?? Mateja Mirjanic | Trainer: Peter Eckl
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Bregenz Handball | SC Ferlach | Fivers Margareten | BT Füchse | HSG Graz | Alpla HC Hard | UHK Krems | HSG Bärnbach/Köflach | HC Linz AG | Handball Tirol | Jags Vöslau | UHC Hollabrunn Vorlage:Klappleiste/Ende