Zum Inhalt springen

Hans Klotz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Dezember 2024 um 14:12 Uhr durch imported>Wheeke (HC: Entferne Kategorie:Kirchenmusiker; Ergänze Kategorie:Kirchenmusiker (Deutschland)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein Hans Klotz (* 25. Oktober 1900 in Offenbach am Main; † 11. Mai 1987 in Köln<ref name="IMSLP">Noten und Audiodateien von Hans Klotz im International Music Score Library Project </ref>) war ein deutscher Kirchenmusiker und Orgelforscher.

Leben

Datei:Hans Klotz -grave.jpg
Hans Klotz’ Grab auf Melaten-Friedhof

Nach dem Abitur 1919 am humanistischen Gymnasium in Frankfurt am Main studierte er Kirchenmusik am Hoch’schen Konservatorium und Musikwissenschaft, Philosophie und Pädagogik an der Universität Frankfurt. Nach Studienaufenthalten bei Charles-Marie Widor in Paris wurde er 1929 promoviert. Er war Kirchenmusiker in Frankfurt am Main, an der Christuskirche und der Annakirche in Aachen, wo er 1929–1939 auch den Aachener Bachverein leitete,<ref>Aachener Bachverein. Abgerufen am 14. Februar 2024.</ref> sowie in Flensburg. Im Jahr 1954 wurde er Professor und Leiter des Instituts für Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule bis zu seiner Emeritierung 1966.<ref>Hans Klotz zum Gedenken. In: Musica. 41. Jg., 1987, S. 385.</ref>

Sein Buch von der Orgel erlebte zwischen 1938 und 2012 insgesamt 14 Auflagen.<ref>Das Buch von der Orgel. 14. Auflage. Bärenreiter, Kassel 2012, ISBN 978-3-7618-0826-9.</ref> Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Martin Weyer und Elisabeth Wangelin-Buschmann.<ref>Elisabeth Wangelin-Buschmann. In: Rheinland-Pfälzische Personendatenbank. Abgerufen am 14. Februar 2024.</ref>

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Friedhof Melaten (Flur 16 (A)).

Schriften

  • Das Buch von der Orgel. 14. Auflage. Bärenreiter, Kassel 2012, ISBN 978-3-7618-0826-9.
  • Über die Orgelkunst der Gotik, der Renaissance und des Barock. Musik, Disposition, Mixturen, Mensuren, Registrierung, Gebrauch der Klaviere. 3. Auflage. Bärenreiter, Kassel 1986, ISBN 978-3-7618-0170-3.
  • Studien zu Bachs Registrierkunst. Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 1985, ISBN 978-3-7651-0206-6.
  • Die Ornamentik der Klavier- und Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. Bärenreiter, Kassel 1984, ISBN 978-3-7618-0708-8.
  • Streifzüge durch die Bachsche Orgelwelt. Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 1981, ISBN 978-3-7651-0181-6.
  • Pro organo pleno. Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 1978, ISBN 978-3-7651-0157-1.
  • diverse Orgelnotenausgaben nach den Leipziger Handschriften Johann Sebastian Bachs<ref name="IMSLP" />

Literatur

  • Joachim Dorfmüller: Hans Klotz 1900–1987. In: Festschrift 75 Jahre Hochschule für Köln. Köln 2000, S. 68 ff.
  • Joachim Dorfmüller: Jede Note wichtig nehmen – Hans Klotz vor 100 Jahren geboren. In: Musik und Kirche. 70, 2000, Nr. 5, S. 351 ff.
  • Joachim Dorfmüller: So alt wie unser Jahrhundert, doch immer aktiv. Zum 80. Geburtstag von Hans Klotz. In: Journal der Musikhochschule Köln. Ausgabe Wintersemester 1986/1987, S. 14–15.
  • Joachim Dorfmüller: 247. Laudatio auf Prof. Dr. Hans Klotz. Geschrieben für und gehalten von Hermann Rau anläßlich der Verleihung der Karl Straube-Plakette für hohe Verdienste um die Kirchenmusik. In: Der Kirchenmusiker. 37, 1986, Nr. 6, S. 198–199.
  • Wolfgang Stockmeier: Hans Klotz (1900–1987). In: Die Musikforschung. 40, Nr. 3, 1987, S. 202–203.
  • Martin Weyer: Hans Klotz (25.10.1900–11.5.1987) zum Gedächtnis. In: Ars Organi. Bd. 48, Nr. 3, Sept. 2000, S. 144–148.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein