Philippe Starck
Philippe-Patrick Starck (* 18. Januar 1949 in Paris) ist ein französischer Designer und Architekt.
Leben
Starck wurde am 18. Januar 1949 in Paris geboren.<ref name="Q5">Philippe Starck. In: welt.de. Abgerufen am 19. August 2022.</ref> Er ist der Sohn von Andre Starck, der Ingenieur für Luftfahrttechnik war.<ref name="Q4">Philippe Starck – French designer. In: britannica.com. Abgerufen am 19. August 2022.</ref> Er sagt, sein Vater habe ihn oft inspiriert, weil er ein Ingenieur war, der das Erfinden zur „Pflicht“ machte.<ref>PHILIPPE STARCK BIOGRAPHY 2021 BY JONATHAN WINGFIELD. In: starck.com. Abgerufen am 19. August 2022.</ref><ref>Material Tendencies: Philippe Starck. In: architonic.com. 23. Juni 2015, abgerufen am 19. August 2022.</ref> Philippe Starck studierte an der École Camondo in Paris. 1965 gewann er den Möbelwettbewerb „La Vilette“ und gründete 1968 eine Firma für aufblasbare Objekte. 1971 wurde er künstlerischer Leiter im Studio Pierre Cardin. 1980 gründete er die Firma Starck Products.<ref name="Q5" />
1982 gestaltete er die Privaträume des damaligen Staatspräsidenten François Mitterrand im Élysée-Palast. Er wurde zum gefeierten Stardesigner der 1980er, vor allem in den USA und in Japan. Die Inneneinrichtung für das Café Costes in Paris (1984, geschlossen 1994) wurde weltberühmt.<ref name="Q4" />
Karriere
Von Restaurants bis zu Hotels, von Möbeln bis zu Raummodulen hat der französische Designer Philippe Starck mehr als 10.000 Entwürfen seinen Stempel aufgedrückt.<ref>Philippe Starck Takes His Restaurant Design to a Whole New Level. In: elledecor.com. 6. April 2020, abgerufen am 14. Juli 2020.</ref> Während seiner Tätigkeit für Adidas gründete Starck seine erste Industriedesignfirma, Starck Product, die er später nach dem Roman von Philip K. Dick in Ubik<ref>Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. In: ad-magazin.de. Abgerufen am 14. Juli 2020.</ref> umbenannte. Er begann mit Herstellern in Italien (Driade), Alessi, Kartell und auch international zu arbeiten. Unter den Herstellern waren Drimmer in Österreich, Vitra in der Schweiz und Disform in Spanien. Sein Konzept des demokratischen Designs führte dazu, dass er sich auf massenproduzierte Konsumgüter statt auf Einzelstücke konzentrierte und nach Wegen suchte, die Kosten zu senken und die Qualität von Massenmarktgütern zu verbessern.<ref name="Q1">Die Welt des Phillipe Starck. In: daserbeunsererwelt.com. Abgerufen am 14. Juli 2020.</ref> Starck kooperierte dabei auch mit dem französischen Versandhändler 3 Suisses.<ref name="Q3">Famous Designers. In: slideshare.net. 28. April 2017, S. 12, abgerufen am 5. September 2020.</ref>
1983 wählte der französische Präsident François Mitterrand Starck auf Empfehlung seines Kulturministers Jack Lang, um die Privatwohnungen des Präsidenten im Élysée zu renovieren.<ref name="Q2">Philippe Starck French designer. In: britannica.com. Abgerufen am 14. Juli 2020.</ref> Im folgenden Jahr gestaltete er das Café Costes.<ref>Café Costes, Paris. In: starck.com. Abgerufen am 14. Juli 2020.</ref> Starcks Design erweiterte sich auf Möbel, Dekoration, Architektur, Stadtmobiliar, Industrie (Windkraftanlagen, Fotokabinen), Badarmaturen, Küchen, Boden- und Wandbeläge, Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Büroausstattung wie Heftgeräte, Utensilien, Geschirr, Kleidung, Accessoires, Spielzeug, Glaswaren, Grafikdesign und Verlagswesen, Lebensmittel und Fahrzeuge für Land, See, Luft und Raum.<ref>Design Talks: Contemporary Creatives on Architecture and Design. In: books.google.de. Abgerufen am 17. Juli 2020.</ref> Im Jahr 2018 begann er für das Raumfahrtsunternehmen Axiom Space mit dem Entwurf der Innenräume für das Wohnmodul der ersten kommerziellen Raumstation der Welt, die 2020 eröffnet werden sollte.<ref name="Q1" />
Privatleben
Starck hat fünf Kinder aus vier Ehen.<ref>Michael Glover: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Is Philippe Starck a raving …genius? ( vom 17. Mai 2008 im Internet Archive). In: TimesOnline vom 16. Mai 2007 (englisch).</ref> Seine Tochter Ara Starck ist Malerin und entstammt der Ehe mit der Rechtsanwältin Brigitte Starck. Mit seiner zweiten Frau, der Französin Patricia, hat er den Sohn Oa,<ref name="telegraph">Lucy Cavendish: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ara Starck: the starck truth ( vom 1. Juli 2017 im Internet Archive). In: The Daily Telegraph vom 1. Juni 2008 (englisch).</ref> und mit seiner dritten Frau, der Amerikanerin Nori, den Sohn Lago und die Tochter K.<ref name="telegraph" /> Starck behauptet, die Namen seiner Kinder nach dem Zufallsprinzip mit Hilfe eines EDV-Programms auszuwählen.<ref name="telegraph" /> Seit 2007 ist er mit Jasmine Abdellatif verheiratet.<ref name="telegraph" />
Werke
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Volteis Elektro-Auto (2012)
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Hauptgebäude der Asahi-Brauerei in Tokio
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Radiowecker der Firma Telefunken um 1995
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Stapelbarer Stuhl Olly Tango, 2001
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Zitronenpresse „Juicy Salif“ (1988)<ref>Philippe Starck. Juicy Salif Lemon Squeezer. 1988 | MoMA. Abgerufen am 23. Januar 2022.</ref>
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Die Motoryacht A
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Die Segelyacht SY A
Philippe Starck verwendet oft organische Formen. Einer der bekanntesten Produktentwürfe ist die einteilige, raketenförmige Zitronenpresse Juicy Salif (1990) aus Aluminium für den italienischen Hersteller Alessi. Sie wurde international beachtet und mit Begriffen wie „Designklassiker“ belegt. Im Vordergrund standen dabei nicht die funktionalen Qualitäten als Zitronenpresse: Die spitzen Füße bohren sich in die Arbeitsplatte und es gibt kein Sieb, um die Kerne aufzufangen.
Weitere bekannte Werke sind das Motorrad Motó 6.5 des Herstellers Aprilia, Armaturen- und Brausenkollektionen für Axor, die Designermarke der Hansgrohe SE, Starck Eyes-Brillen von Alain Mikli, eine Schuhkollektion mit dem Sportartikelhersteller Puma, Sanitärkeramik für Duravit und Badewannen für Hoesch, der Sessel/das Sofa Bubble Club sowie die Sessel Louis Ghost für Kartell, Lampen bei FLOS, eine Computermaus für Microsoft, die für Links- wie auch Rechtshänder geeignet ist, oder die Marie Coquine Lampe für Baccarat.<ref name="Q3" /> 2008 präsentierte er eine Windmühle und eine modulare Duschkollektion auf der Internationalen Möbelmesse in Mailand. Die Motoryacht A wurde 2008 von Starck entworfen. Er designte auch die Kopfhörer des französischen Herstellers Parrot, die unter der Produktbezeichnung Zik vertrieben werden.
Nach eigener Aussage ist sein Designprinzip das Prinzip der Reduktion, oder „Ethik des Weglassens“, er vermeidet unnötiges Dekor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Philippe Starck ( vom 28. September 2013 im Internet Archive). In: Die Welt, World’s Luxury Guide. 11. Juni 2007.</ref>
2010 wurde der Stuhl Zartan für Magis entwickelt. Dieser besteht vollständig aus natürlichen Materialien wie Bambus, Leinen und Hanffasern und stellt eine ungiftige und biologisch abbaubare Alternative zu Plastik dar.<ref>liquid wood: philippe starck with eugeni quitllet created zartan for magis. In: designboom.com. Abgerufen am 23. August 2022.</ref><ref>Stuhl "Zartan" ist komplett aus Pflanzenfasern gemacht. In: schoener-wohnen.de. Abgerufen am 23. August 2022.</ref>
Im Jahr 2012 brachte Starck den Broom für Emeco heraus, einen Anti-Abfall-Stuhl, der aus Materialien hergestellt wird, die in Holz- und Plastikfabriken gesammelt werden.<ref>Broom Chair by Philippe Starck. In: dezeen.com. 24. April 2012, abgerufen am 1. September 2022.</ref>
Im April 2012 gab Starck bekannt, dass er an einem „revolutionären“ Produkt für Apple arbeite;<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Philippe Starck est sur un "projet révolutionnaire" avec Apple ( vom 14. April 2012 im Internet Archive). In: France Info. 13. April 2012 (französisch).</ref> später wurde bekannt, dass es sich dabei um die Luxusyacht Venus für den 2011 verstorbenen Apple-CEO Steve Jobs handelte.<ref>Yacht zu Steve Jobs. In: GIGA. STRÖER Media Brands AG, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2016; abgerufen am 24. September 2016.</ref>
2019 wurde das Projekt des sogenannten „KI-Stuhls“ bekannt. Ein Team des US-amerikanischen 3D-Software-Experten Autodesk und Philippe Stark haben gemeinsam den – nach Angaben der Beteiligten – ersten „von künstlicher Intelligenz und Menschen gemeinsam entwickelten Stuhl“ erschaffen, den sogenannten A.I.Chair.<ref>Katharina Cichosch: KI-Design: Diesen Stuhl hat ein Computer entworfen (mit Hilfe von Designstar Philippe Starck). In: Der Spiegel – Stil. Abgerufen am 27. Februar 2020.</ref>
Ebenfalls 2019 brachte Starck die Möbelkollektion Cassina Croque La Pomme für Cassina S.p.A. heraus; die Sitzmöbel sind mit einem nicht-tierischen Stoff aus Apfelleder bezogen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Philippe Starck replaces leather skin with apple fabric.] issuu.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. September 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Cassina Croque La Pomme – Experimentation and innovation by Philippe Starck.] starck.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. September 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Für die Mailänder Möbelmesse 2022 lud Dior Maison Starck ein, den Médallion-Sessel neu zu interpretieren – er entwarf den Miss Dior-Stuhl, der mit einer eleganten Konstruktion und virtuoser Handwerkskunst eine Hommage an eine ausgeprägte Weiblichkeit darstellt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dior Maison Employs Philippe Starck for Reimagined Miss Dior Chair.] hypebeast.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. September 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Architektur
Philipe Starck beschäftigt sich im Rahmen seiner Rolle als Architekt mit dem Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken, sowie mit der ästhetischen Auseinandersetzung des Menschen mit dem gebauten Raum.
Die Gebäude, die er ab 1989 in Japan plante, liefen den traditionellen Formen zuwider. Das erste, Nani Nani, in Tokio,<ref>Unhex Nani Nani and Dual Curving. In: kikukawa.com. 17. Dezember 2019, abgerufen am 17. Juli 2020.</ref> wurde als biomorpher Schuppen beschrieben.<ref name="Q2" /> Ein Jahr später entwarf er die Asahi Beer Hall in Tokio, ein Gebäude, das von einer goldenen Flamme gekrönt wurde. Es folgte 1992 der Bürokomplex Le Baron Vert in Osaka.<ref>Starck, Philippe – Le Baron Vert. In: dla.library.upenn.edu. Abgerufen am 17. Juli 2020.</ref> In Frankreich plante er die Erweiterung der École nationale supérieure des arts décoratifs (ENSAD) in Paris (1998).<ref>Strenges Design im Dienste des Menschen. In: magazine.mastella.it. 15. Juni 2017, abgerufen am 21. Juli 2020.</ref> Im Jahr 1991 entwarf er einen der Pavillons für das neue Groninger Museum.<ref>Philippe Starck Paviljoen. In: emporis.com. Abgerufen am 21. Juli 2020.</ref> Starck plante auch erschwingliche und anpassbare vorgefertigte P.A.T.H.-Häuser.<ref>Houses Montfort-l'Amaury, France. In: archdaily.com. 28. Oktober 2014, abgerufen am 21. Juli 2020.</ref> Er entwarf die Infrastruktur für den Hafen Port Adriano in der südwestlichen Bucht von Palma de Mallorca und war künstlerischer Leiter für den Innenbereich. Er wurde im April 2012 eröffnet.<ref>Port Adriano marina by Philippe Starck, Mallorca. In: wallpaper.com. 8. Mai 2012, abgerufen am 21. Juli 2020.</ref>
Im Jahr 2014 wurde in Montpellier das von Starck entworfene Gebäude "Le Nuage" eingeweiht. Es bietet einen 3000 Quadratmeter großen Fit- und Wellnessbereich mit Pool. Außerdem verfügt es über ein Café und einen Kinderbereich, die mit ebenfalls von Starck entworfenen Möbeln ausgestattet sind.<ref>Eine aufblasbare Wolke in Montpellier. In: france.fr. 12. August 2022, abgerufen am 17. Oktober 2022.</ref><ref>Montpellier: aufregende Architektur am Lez. In: meinfrankreich.com. Abgerufen am 17. Oktober 2022.</ref>
Architektur (Interiors)
Auch beim Entwerfen von Inneneinrichtungen hat sich Starck einen Namen gemacht, angefangen mit dem ikonischen Café Costes (1984),<ref>Café Costes - Phlippe Starck | Design intérieur de café, Style deco, Intérieurs café. Abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref><ref>Café Costes, Paris. Abgerufen am 9. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> dann beispielsweise durch seine Arbeit für den ehemaligen französischen Präsidenten François Mitterrand oder sein Konzept des „Salon d’eau“ aus dem Jahr 1994, das er zusammen mit Axor/Hansgrohe, Duravit und Hoesch umgesetzt hat.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Philippe Starck ( vom 27. Januar 2013 im Internet Archive). In: Hansgrohe-Newsletter, 3/2008. </ref> Für den Kölner Taschen-Verlag entwarf Starck die Flagship-Stores in London, Los Angeles und Paris.<ref>Philipp Starck hat den Taschen Store in LA designed | BuchMarkt. In: BuchMarkt. 13. November 2003 (buchmarkt.de [abgerufen am 26. Januar 2025]).</ref><ref>Taschen store London by Philippe Starck. 14. Oktober 2008, abgerufen am 26. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit dem Projektentwickler John Hitchcox vertreibt Starck seit 1999 unter der Marke Yoo weltweit Wohnobjekte.<ref>About YOO | Real Estate Design, Branding & Marketing. Abgerufen am 26. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Architektur (Exteriors)
Starck beschreibt seine Architektur als Dematerialisation. Sie soll Erlebnisse schaffen und den Menschen echte Mehrwerte bieten.<ref>Starck | architecture | exteriors. Abgerufen am 31. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Entwürfe wurden weltweit umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel das 2018 errichtete Hotel und Restaurant Brach in Paris;<ref>BRACH, Hotel design de luxe 5 étoiles by Starck – Paris 16 – EVOK Hotels. Abgerufen am 31. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ebenso zählen dazu unter anderem Fertighäuser,<ref>Starck with Riko. Abgerufen am 31. Januar 2020.</ref> Wohneinheiten,<ref>Villa M, Paris. Abgerufen am 31. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> öffentliche Gebäude,<ref>EnsAD – Paris | École nationale supérieure des Arts Décoratifs. Abgerufen am 31. Januar 2020.</ref> und Bürogebäude.
Hotels, Restaurants und kulturelle Einrichtungen
Seit Ende der 1980er Jahre hat Starck eine Reihe von Hotels in verschiedenen Ländern entworfen, darunter das Royalton Hotel<ref>Starck Reality. In: books.google.fr. 31. Oktober 1988, abgerufen am 23. Juli 2020.</ref> (1988) und das Paramount-Hotel [1990] in New York City, das Delano in Miami,<ref name="Q2" /> das Hudson Hotel und das Mondrian Hotel in West Hollywood, das Sanderson sowie Saint Martin’s Lane in London, das Le Meurice, das Royal Monceau in Paris u. a.<ref>Le Royal Monceau réinventé par Starck. In: lexpress.fr. 18. Oktober 2010, abgerufen am 23. Juli 2020.</ref> Starck hat mehrere Restaurants entworfen, darunter das Café Costes (1984) in Paris, das Manin (1985) in Tokio, das Theatron (1985) in Mexiko-Stadt, das Teatriz (1990) in Madrid<ref>Viviendas y restaurante-café-bar Teatriz. In: guia-arquitectura-madrid.coam.org. Februar 2014, abgerufen am 23. Juli 2020.</ref> oder The Avenue in New York City.<ref>Philippe Starck–Designed L’Avenue Restaurant Opens at Saks. In: architecturaldigest.com. 4. Februar 2019, abgerufen am 23. Juli 2020.</ref> Die Alhondiga, ein 43.000 Quadratmeter großes Kultur- und Freizeitzentrum in Bilbao, wurde 2010 eröffnet.<ref>Con Philippe Starck en La Alhóndiga de Bilbao. In: elpais.com. 19. Mai 2010, abgerufen am 23. Juli 2020.</ref>
Anfang der 1990er Jahre war Starck an Plänen der Amsterdamse Stichting Centrum De Waag beteiligt, welche die historische Waag in ein Multimediazentrum umwandeln wollte. Starck entwarf einen umstrittenen gläsernen Anbau. Die Stiftung musste Insolvenz anmelden, bevor die Pläne realisiert wurden.<ref>Kunstroutes in 7 Stadsdelen: 21 September t/m 6 Oktober - Het Gedeeld Domein. Abgerufen am 26. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ausstellungen
Starcks Arbeiten sind in den Ausstellungen europäischer und amerikanischer Museen zu sehen, darunter das Musée National d’Art Moderne, dem er mehrere Exponate, insbesondere Prototypen, gestiftet hat,<ref>Philippe Starck. In: centrepompidou.fr. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2020; abgerufen am 27. Juli 2020.</ref> das Musée des Arts Décoratifs in Paris,<ref>Coffret Maison Starck. In: madparis.fr. Abgerufen am 27. Juli 2020.</ref><ref>Philippe Starck French, born 1949. In: moma.org. Abgerufen am 27. Juli 2020.</ref> und das Brooklyn Museum<ref>Philippe Starck – French, born 1949. In: brooklynmuseum.org. Abgerufen am 27. Juli 2020.</ref> in New York City, das Vitra Design Museum in Basel<ref>Philippe Starck. In: collection.design-museum.de. Abgerufen am 27. Juli 2020.</ref> und das Design Museum in London.<ref>WIN a copy of 'Design: An Essential Introduction' and a 'Philippe Starck designed squeezer'. In: designmuseum.org. 14. Februar 2016, abgerufen am 27. Juli 2020.</ref> Mehr als 660 seiner Entwürfe wurden 2011 in öffentlichen französischen Sammlungen inventarisiert.<ref>Objets et mobiliers des XXe et XXIe siècles dans les collections publiques françaises. In: lescollectionsdesign.fr. Abgerufen am 27. Juli 2020.</ref>
Auszeichnungen
- 1999 wurde er als Designer des Jahres von der Zeitschrift A&W Architektur & Wohnen geehrt.
- 2001 erhielt er den Compasso d’Oro für seine für Kartell entworfene Sofa- und Sesselserie Bubble Club.
- 2004 wurde er mit dem Lucky Strike Designer Award der Raymond-Loewy-Stiftung ausgezeichnet.
Film
- Future by Starck. Ein Designer blickt in die Zukunft. Dokumentarfilm, Frankreich, 2013, 96 Min., Buch und Regie: Gaël Leiblang, Produktion: arte France, Erstsendung: 4. Juni 2013 bei arte. Inhaltsangabe bei programm.ard.de.
Literatur
- Hans Peter Schwerfel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Möbel mit viel Moral. ( vom 2. Juli 2004 im Internet Archive) Interview mit Philippe Starck. Die Zeit, Nr. 10/2003. Abgerufen am 14. Mai 2021.
Weblinks
- Literatur von und über Philippe Starck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Eigene Webpräsenz – starck.com
Interviews
- Der Mann, der nie in der Realität ankommen wollte. FAZ, 19. Oktober 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. März 2016. , mit Bilderstrecke
- Philippe Starck thinks deep on design. Video, TED, 2007, 17 Min.
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview. ( vom 4. Juli 2008 im Internet Archive) designboom.com, 23. Mai 2005 (englisch)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Starck, Philippe |
| ALTERNATIVNAMEN | Starck, Philippe-Patrick (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Designer und Architekt |
| GEBURTSDATUM | 18. Januar 1949 |
| GEBURTSORT | Paris |