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SC Empor Rostock

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SC Empor Rostock
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Name Sportclub Empor Rostock
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Sportart Fußball, Handball, Eishockey, Turnen, Schwimmen, Wasserspringen, Leichtathletik, Kanurennsport
Vereinsfarben Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründung 1954 in Rostock
Auflösung 1999
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Mitglieder Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Der Sportclub Empor Rostock war ein am 11. November 1954 in Rostock gegründeter Sportclub im DDR-Sportsystem.<ref name="ksc-hansa" />

Geschichte

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Schwimmerin des SC Empor Rostock 2000 bei den Offenen Kurzbahnmeisterschaften des Landesschwimmverbandes Brandenburg 2018

Unter seinem Dach waren zahlreiche Sportarten organisiert, unter anderem Fußball<ref>Sport im Fernsehfunk: Fußball, SC Empor Rostock – BSG Chemie Leipzig | ARD Mediathek. Abgerufen am 9. Dezember 2021.</ref>, Handball, Eishockey, Turnen, Schwimmen, Wasserspringen und Leichtathletik. Der Verein war dem VEB Fischkombinat Rostock angegliedert.<ref name="ddr-spor-Meine_Ho">SC Empor Rostock. In: ddr-sportwappen-archiv.de. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

Zuvor waren die Fußballspieler bis zum 8. Spieltag der Oberliga-Saison 1954/55 als Mannschaft der BSG Empor Lauter in Lauter im Erzgebirge angesiedelt, wurden aber durch die Regierung der DDR nach Rostock delegiert, da dort mit dem SC Empor der Schwerpunktclub der Sportvereinigung Empor gegründet worden war.<ref name="ksc-hansa">Von der BSG Empor zum FC Hansa – die Umsiedlung einer Mannschaft. In: ksc.de. 28. Dezember 1965, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Der SC Empor Rostock übernahm den Oberliga-Startplatz von Lauter.<ref name="ksc-hansa" /> Die Saison 1954/55 schloss man mit dem neunten Tabellenplatz ab.<ref name="ksc-hansa" /> Im FDGB-Pokal 1954/55 erreichte man das Finale gegen den SC Wismut Karl-Marx-Stadt<ref name="ksc-hansa" />, verlor dieses aber mit 3:2 nach Verlängerung.<ref name="rsssf-55">East Germany 1954/55. In: rsssf.org. 28. Mai 2014, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> 1965 wurden auf Beschluss des Deutschen Turn- und Sportbunds (DTSB) die Fußballer aus dem Verein ausgegliedert und daraus der F.C. Hansa Rostock gegründet.<ref name="ksc-hansa" /> Bestritt man die Hinrunde der DDR-Oberliga 1965/66 noch als SC Empor, startete man in der Rückrunde bereits als FC Hansa.<ref name="turus-607995">60 Jahre Hansa: Europapokal, Katastrophenwinter 79 und Berlin 95. In: turus.net. 17. Dezember 2025, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

1980 gewann der SC Empor den FDGB-Pokal im Handball.<ref>Neues Deutschland vom 21. April 1980, S. 7</ref>

Die meisten Nachwuchssportler des Vereins besuchten zu DDR-Zeiten die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Rostock, an die mehrere Internate angeschlossen waren. Viele Spitzensportler waren in einem Hochhaus, dem Sportforum, in der Nähe des Ostseestadions untergebracht.<ref name="hotel-sp-Geschich">Geschichte Hotel Sport FORUM. In: hotel-sportforum.com. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

Einige studierten an der Außenstelle der DHfK Leipzig<ref name="mdr-100">DHfK: Vor 70 Jahren wurde die Kaderschmiede des DDR-Sports gegründet. In: mdr.de. 22. Oktober 2020, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>, die sich ebenfalls in der Nähe des Sportforums befand.

1990 erfolgte die offizielle Umgründung als eingetragener Verein. Dieser bestand in der Folge bis 1999.

Die seit der Vereinsauflösung 1999 aus den Sportlern und Abteilungen des SC Empor hervorgegangenen Vereine sind:

  • 1. LAV Rostock (Leichtathletik) – Die Abteilung konnte in den 1980er Jahren zahlreiche Sportgrößen hervorbringen, wie Marita Koch, Christian Schenk, Hansjörg Kunze oder Silke Möller. 1998 löste sich die Abteilung aus dem Hauptverein.<ref name="lav-rost-1._LAV_R">Bowthemes: 1. LAV Rostock. In: lav-rostock.de. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>
  • HC Empor Rostock (Männer-Handball) – Als elffacher Hallenhandballmeister der DDR und zweifacher Europapokalgewinner löste sich die Mannschaft 1999 vom Hauptverein.<ref name="hcempor-HCE">Über Uns. In: hcempor.de. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>
  • Rostocker HC (Frauen-Handball)<ref name="rostocke-Der_Rost">Der Rostocker HC. In: rostocker-handballclub.de. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>
  • Rostocker EC (Eishockey) – 1956/57 wurde der Spielbetrieb aufgenommen. Durch Fusionen und Umbenennungen entstand 1990 der Rostocker EC.
  • SC Empor Rostock 2000 (Schwimmen) – Die Abteilung löste sich kurz vor dessen Auflösung bereits aus dem Hauptverein und wurde 2000 offiziell mit Zusatz der Jahreszahl als eigenständiger Verein gegründet, wobei das SC nicht mehr für Sportclub, sondern für Schwimmclub steht.
  • Wasserspringer-Club Rostock (Wasserspringen) – Ende der 1990er Jahre aus dem Verein gelöst. Sektion Segeln: Olympische Spiele 1964 Silber/1968 Bronze/1972 Silber alles Drachen/1980 Silber 470

Logohistorie

Weblinks

Commons: SC Empor Rostock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />