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Betrayal in Antara

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Betrayal in Antara ist ein Computer-Rollenspiel aus dem Jahr 1997 und indirekter Nachfolger von Betrayal at Krondor. Es wurde von Sierra On-Line entwickelt und veröffentlicht.

Handlung

Anders als beim Vorgänger war Fantasyautor Raymond E. Feist nicht mehr in die Entwicklung eingebunden, sondern arbeitete zusammen mit Pyrotechnix und 7th Level an Rückkehr nach Krondor. Daher ist das Spiel nicht mehr in der Fantasywelt Midkemia angesiedelt, sondern in der neu entworfenen, thematisch stark verwandten Spielwelt Ramar.<ref name="test_gamespot">Desslock: Betrayal in Antara Review. In: GameSpot. CNET, 20. August 1997, abgerufen am 13. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Aren rettet dem jungen adligen William das Leben und entdeckt dabei sein Talent für Magie. William verspricht, seine Schuld Aren gegenüber zu bezahlen, indem er ihm hilft, sein Talent zu festigen und zu trainieren. Bereits nach kurzer Zeit retten die beiden Kaylin das Leben, woraufhin sich die Drei zusammenschließen und in Williams Heimatstadt aufbrechen.

Die Handlung ist unterteilt in neun Kapitel.

Spielprinzip

In Betrayal in Antara steuert der Spieler eine bis zu vierköpfige Heldengruppe. Das Spielgeschehen wird in einer 3D-Egoperspektive dargestellt, die Erkundung der Spielwelt geschieht in Echtzeit. Für die rundenbasierten Kämpfen auf Hexfeldkarten wechselt die Ansicht in eine Überblicksperspektive.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rollenspielen besteht keine Möglichkeit, sich einen eigenen Charakter zu erstellen. Stattdessen muss der Spieler auf vier vorgegebene Charaktere zurückgreifen:

  • William Escobar, Krieger
  • Aren Cordelain, Magier und
  • Kaylin Usher, Jägerin.
  • Raal, ein Grrrlf (ähnelt einem Werwolf).

Rollenspiel-üblich erhält der Spieler Belohnungen für gemeisterte Kämpfe und Aufgaben. Die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere verbessern sich durch regelmäßige Anwendung.

Technik

Betrayal in Antara nutzt eine verbesserte Version der Grafikengine von Betrayal in Krondor<ref name="test_gamespot" /> in einer Auflösung von 640 × 480 Bildpunkten.

Rezeption

Metawertungen
DatenbankWertung
GameRankings58,80 %<ref name="GR">Betrayal in Antara. In: GameRankings. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 28. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wertungsspiegel
PublikationWertung
GameSpot6,6/10<ref name="test_gamespot" />
PC Games77 %<ref name="PCG">Oliver Menne: Betrayal in Antara – Hausmannskost. In: PC Games. Nr. 8/97, August 1997, S. 100–102 (kultboy.com [abgerufen am 28. September 2025]).</ref>
PC Joker70 %<ref name="PCJ">Joachim Nettelbeck: Betrayal in Antara. In: PC Joker. Nr. 9/97, September 1997, S. 74–76 (kultboy.com [abgerufen am 28. September 2025]).</ref>
PC PlayerSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="PCP">Volker Schütz: Betrayal in Antara. In: PC Player. Nr. 9/97, September 1997, S. 146 (kultboy.com [abgerufen am 28. September 2025]).</ref>
Power Play72 %<ref name="PP">Jan Binsmaier: Betrayal in Antara – Mit Schwert und Magie gegen den Rest der Welt. In: Power Play. Nr. 9/97, September 1997, S. 88–91 (kultboy.com [abgerufen am 28. September 2025]).</ref>

Betrayal in Antara erhielt gemischte bis positive Wertungen.<ref name="GR" /> PC Games kritisierte vor allem die Grafik, die auf Rechnern der damaligen Zeit ruckelte und dabei nicht einmal besonders detailliert sei. Die Geschichte und der nicht-lineare Spielverlauf können allerdings fesseln und auch das Kampfsystem erhielt Lob.<ref name="PCG" /> Zu einem deutlich schlechteren Fazit kam PC Player. Demnach verknüpfe das Spiel eine „miese, fehlerhafte Grafik“ wie die von Daggerfall mit einem DSA-Kampfsystem.<ref name="PCP" /> Joachim Nettelbeck von PC Joker stuft Betrayal in Antara als gehobenes Mittelmaß ein.<ref name="PCJ" /> Auch im Test der Power Play wurde der Schluss gezogen, dass wegen des Spiels die Geschichte der Rollenspiele sicherlich nicht neu geschrieben werde.<ref name="PP" />

„Nach anfänglicher Abneigung mußte ich mir aber doch zugestehen, daß es Betrayal in Antara durchaus gelungen ist, mich in seinen Bann zu ziehen. Dies liegt vor allem an den kleinen Zwischenmissionen, die eine hohe Motivation garantieren. Gute Hausmannskost für Rollenspieler also – vor allem für diejenigen, die eine logische und spannende Geschichte dumpfen Massenschlägereien in düsteren Gewölben vorziehen.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Jan Binsmaier: Power Play<ref name="PP" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />