Xanthos und Balios
Xanthos und Balios ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind unsterbliche<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,13,5,4; Quintus Smyrnaeus, Posthomerica 3,743</ref> Pferde in der griechischen Mythologie.
Beide sind Söhne des Zephyr und der Harpyie Podarge.<ref>Homer, Ilias 16,150; Quintus Smyrnaeus, Posthomerica 3,750–751</ref> Xanthos ist – von Hera begabt – der menschlichen Sprache mächtig.<ref>Homer, Ilias 19,404–417</ref>
Poseidon hatte die Pferde dem König Peleus von Phthia anlässlich dessen Hochzeit mit der Meernymphe Thetis geschenkt.<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,13,5,4</ref> Peleus vererbte sie seinem Sohn Achilleus,<ref>Homer, Ilias 19,399</ref> der sie im Krieg gegen Troia seinen Wagen ziehen ließ. Während des Krieges wurden die Hengste von Achilleus’ Freund Patroklos versorgt; weinend betrauerten die Pferde Patroklos’ Tod in der Schlacht.<ref>Homer, Ilias 17,426–428; Quintus Smyrnaeus, Posthomerica 3,743–745</ref> Als Xanthos verrät, dass Apollon Patroklos tötete und Achilleus durch einen Gott und einen Mann sterben werde, nehmen ihm die Erinyen die Fähigkeit zu sprechen.<ref>Homer, Ilias 19,408–418</ref>
In einer anderen Version sind Xanthos und Balios ehemalige Titanen, die ihre Gestalt verändern wollten.<ref>Diodor 6,3</ref>
Alexander der Große soll einen Nachfahren des Xanthos oder einen Abkömmling der Rosse des Diomedes geritten haben.
Literatur
- Friedrich Pfister: Xanthos 14). In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 6, Leipzig 1937, Sp. 520 f. (Digitalisat).
- Schultz: Balios 1). In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 1,1, Leipzig 1886, Sp. 748 (Digitalisat).
Weblinks
- Xanthos und Balios im Theoi Project (englisch)
Einzelnachweise
<references />