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Leif Jensen

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Datei:Olympia 1972 Finale Gewichtheben.jpg
Leif Jenssen erhält die Goldmedaille von Konstantin II. von Griechenland
Datei:Olympia 1972 Finale Gewichtheben Sieger.jpg
Siegerehrung

Leif Jensen (* 19. März 1948 in Fredrikstad, Østfold, Norwegen) ist ein ehemaliger norwegischer Gewichtheber und Olympiasieger.

Werdegang

Leif Jenssen betrieb als Jugendlicher verschiedene Sportarten und interessierte sich erstmals für das Gewichtheben, als er im Fernsehen Bilder von den Weltmeisterschaften 1963 in Stockholm sah. Er trat dem Sportclub Lenja Atletklubb Fredrikstad bei und begann mit dem Training. Wirklich regelmäßig trainierte er aber erst ab 1965, als er zum Atletklubb Larvik zum Trainer Eivind Rekustad wechselte. Am 26. Oktober 1966 erzielte er bei einem Wettkampf nach einem Jahr Training in Larvik 287,5 kg im olympischen Dreikampf. Ein halbes Jahr später war er schon bei 317,5 kg angelangt. Bis 1968 konnte er dann seine Leistungen so weit steigern, dass er für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt nominiert wurde. Dort belegte er bei seinem ersten großen internationalen Einsatz mit 405 kg im Mittelgewicht den 14. Platz. Es ging aber Jahr für Jahr vorwärts und 1972 kam sein großer Tag, als er in München Olympiasieger wurde. Nach 1972 litt Leif Jensen etwas darunter, dass das beidarmige Drücken, seine Paradedisziplin, aus dem Wettkampfprogramm gestrichen wurde. Es gab nunmehr nur mehr einen Zweikampf, bestehend aus beidarmigem Reißen und Stoßen. Trotzdem wurde er 1974 noch einmal Vizeweltmeister im Leichtschwergewicht. 1975 beendete er seine internationale Laufbahn, trainierte aber mit stark vermindertem Pensum weiter. 1985 war er beispielsweise noch so gut, dass er mit 280 kg im Zweikampf noch einmal norwegischer Meister im Leichtschwergewicht wurde.

Internationale Erfolge

(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaften, EM = Europameisterschaften, Mi = Mittelgewicht, Ls = Leichtschwergewicht)

Weltrekord

im beidarmigen Reißen:

Weblinks

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1920–1992: 75–82,5 kg, 1996: 76–83 kg, 2000–2016: 77–85 kg
1920: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Ernest Cadine | 1924: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Charles Rigoulot | 1928: Agypten 1922Datei:Flag of Egypt (1922–1953).svg Sayed Nosseir | 1932: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Louis Hostin | 1936: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Louis Hostin | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Stanley Stanczyk | 1952: Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Trofim Lomakin | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Thomas Kono | 1960: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Ireneusz Paliński | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Rudolf Pljukfelder | 1968: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Boris Selizki | 1972: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Leif Jensen | 1976: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Waleryj Scharyj | 1980: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jurik Wardanjan | 1984: Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Petre Becheru | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Israil Arsamakow | 1992: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Pyrros Dimas | 1996: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Pyrros Dimas | 2000: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Pyrros Dimas | 2004: GeorgienDatei:Flag of Georgia.svg Giorgi Assanidse | 2008: China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Lu Yong | 2012: PolenDatei:Flag of Poland.svg Adrian Zieliński | 2016: IranDatei:Flag of Iran.svg Kianoush Rostami | 2024: BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Karlos Nasar

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