Alex McLeish
| Alex McLeish | ||
| Datei:AlexMcLeish 2009 pre-season cropped.jpg Alex McLeish, 2009
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Alexander McLeish | |
| Geburtstag | 21. Januar 1959 | |
| Geburtsort | Barrhead, Schottland | |
| Position | Abwehr | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1976–1994 | FC Aberdeen | 493 (25) |
| 1994–1995 | FC Motherwell | 2 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1980–1993 | Schottland | 77 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 1994–1998 | FC Motherwell | |
| 1998–2001 | Hibernian Edinburgh | |
| 2001–2006 | Glasgow Rangers | |
| 2007 | Schottland | |
| 2007–2011 | Birmingham City | |
| 2011–2012 | Aston Villa | |
| 2012–2013 | Nottingham Forest | |
| 2014–2015 | KRC Genk | |
| 2016 | al Zamalek SC | |
| 2018–2019 | Schottland | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Alexander „Alex“ McLeish, OBE (* 21. Januar 1959 in Barrhead) (Spitzname: „Big Eck“) ist ein ehemaliger schottischer Fußballspieler und Fußballtrainer.
Spielerkarriere
FC Aberdeen
Alex McLeish begann seine aktive Karriere 1976 beim FC Aberdeen, bei dem er gemeinsam mit Willie Miller eines der besten Innenverteidiger-Duos Schottlands bildete. Mit dem von 1978 bis 1986 von Alex Ferguson trainierten Team wurde er dreimal schottischer Meister (1980, 1984, 1985) und fünfmal Pokalsieger (1982, 1983, 1984, 1986, 1990). International gewann er den Europapokal der Pokalsieger 1982/83 durch ein 2:1 nach Verlängerung gegen den spanischen Pokalsieger Real Madrid. Zudem sicherte sich der Verein 1983 den Titel im UEFA Super Cup. 1990 wurde Alex McLeish zu Schottlands Fußballer des Jahres gewählt.
Schottische Nationalmannschaft
Ebenfalls erfolgreich verlief seine Karriere als schottischer Nationalspieler. Zwischen 1980 und 1993 absolvierte er 77 Länderspiele. 1982 wurde McLeish vom Nationaltrainer Jock Stein in den schottischen WM-Kader berufen und nach einer Einwechslung im Spiel gegen Brasilien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 einmal eingesetzt. Schottland scheiterte als Gruppendritter bereits in der Vorrunde. Nach einem weiteren Vorrundenaus und lediglich einem Einsatz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 kam Alex McLeish bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz. Erneut scheiterte das schottische Team jedoch in der Vorrunde. Er ist Mitglied der Scotland Football Hall Of Fame.
Trainerkarriere
FC Motherwell und Hibernian Edinburgh
1994 begann McLeish seine Trainerkarriere als Spielertrainer beim FC Motherwell, den er gleich in seiner ersten Saison zur Vize-Meisterschaft führte. Diesen Erfolg konnte der Verein in den zwei folgenden Spielzeiten mit einem jeweils achten Tabellenrang nicht fortsetzten. Im Verlauf der Saison 1997/98 verließ McLeish Motherwell und übernahm am 11. Februar 1998 den Ligarivalen Hibernian Edinburgh, mit dem er am Saisonende als Tabellenletzter in die zweite Liga abstieg. In der First Division 1998/99 führte McLeish den Absteiger zum souveränen Gewinn der Zweitligameisterschaft und damit zur Rückkehr in die erste Liga. Der Aufsteiger beendete die Saison in der Scottish Premier League 1999/2000 auf den sechsten Tabellenplatz und steigerte dieses Ergebnis mit dem dritten Platz in der Saison 2000/01. Zudem zog Hibernian erstmals seit 1979 in das Finale des Scottish FA Cup 2000/01 ein, scheiterte jedoch vor 51.824 Zuschauern im Hampden Park mit 0:3 gegen Celtic Glasgow.
Glasgow Rangers
Am 11. Dezember 2001 löste McLeish Dick Advocaat als Trainer der Glasgow Rangers ab<ref>Rangers unveil McLeish (BBC Sport)</ref> und beendete die Saison 2001/02 mit seiner neuen Mannschaft als Vizemeister. Erfolgreicher agierte die Mannschaft im Pokal mit dem Gewinn des Scottish FA Cup 2001/02 (3:2 gegen Celtic) und des Scottish League Cup 2001/02 (4:0 gegen Ayr United). In der anschließenden Spielzeit gewannen die Rangers lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz die Meisterschaft vor dem Dauerrivalen Celtic Glasgow und holten mit der Titelverteidigung in den beiden schottischen Pokalwettbewerben sogar das Triple. Die Saison 2003/04 verlief mit dem zweiten Platz und siebzehn Punkten Rückstand auf Meister Celtic weniger erfolgreich. Dafür gewann Alex McLeish 2004/05 den zweiten Meistertitel und den zweiten Titel im Scottish League Cup 2004/05 (5:1 gegen den FC Motherwell) mit den Rangers. Seine letzte Spielzeit in Glasgow beendete McLeish lediglich als Tabellendritter. Erfolgreicher agierte der Verein in der UEFA Champions League 2005/06 mit dem erstmaligen Einzug eines schottischen Vereins ins Achtelfinale seit Einführung der Champions League in der Saison 1992/93.<ref>Rangers 1-1 Inter Milan (BBC Sport)</ref> Dort scheiterten die Rangers jedoch mit 2:2 und 1:1 am FC Villarreal. Am 9. Februar 2006 gab der Verein bekannt, das McLeish den Verein zum Saisonende verlassen wird.<ref>McLeish to leave Rangers in May (BBC Sport)</ref>
Schottische Nationalmannschaft
Am 29. Januar 2007 wurde Alex McLeish als neuer Trainer der schottische Nationalmannschaft vorgestellt.<ref>McLeish unveiled as Scotland boss (BBC Sport)</ref> Er löste Walter Smith ab, der kurz zuvor zu den Glasgow Rangers gewechselt war. In der Qualifikation zur EM 2008 verpasste Schottland als Tabellendritter hinter Weltmeister Italien und Vizeweltmeister Frankreich nur knapp die Teilnahme an der EM-Endrunde. Höhepunkt seiner Tätigkeit war der 1:0-Auswärtserfolg in Frankreich durch einen Treffer von James McFadden der zur zwischenzeitlichen Tabellenführung Schottlands in der Qualifikation führte.<ref>McLeish proud of superb Scotland (BBC Sport)</ref>
Birmingham City
Kurz nach der verpassten Qualifikation wurde er vom englischen Premier-League-Klub Birmingham City als neuer Cheftrainer vorgestellt.<ref>Birmingham unveil McLeish as boss (BBC Sport)</ref> Mit dem Aufsteiger stieg er am Saisonende als Tabellenvorletzter der Premier League 2007/08 in die zweite Liga ab. In der Football League Championship 2008/09 sicherte sich City als Vizemeister den direkten Wiederaufstieg in die erste Liga dank eines 2:1-Auswärtserfolg am letzten Spieltag beim Aufstiegskonkurrenten FC Reading.<ref>Birmingham clinch top-flight spot (BBC Sport)</ref> Der Aufsteiger beendete die Premier League 2009/10 auf einem guten neunten Tabellenplatz. Alex McLeish wurde im Dezember 2009 zum Trainer des Monats der Premier League gewählt. Im Februar 2011 führte er seine Mannschaft zum Gewinn des League Cup 2010/11. Vor 88.851 Zuschauer in Wembley besiegte der Außenseiter den FC Arsenal mit 2:1.<ref>Arsenal 1-2 Birmingham (BBC Sport)</ref> Überschattet wurde dieser große Erfolg für den Verein durch den Abstieg aus der Premier League 2010/11 aufgrund einer 1:2-Niederlage am letzten Spieltag bei Tottenham Hotspur.<ref>Tottenham 2-1 Birmingham (BBC Sport)</ref>
Aston Villa
Am 17. Juni 2011 wurde McLeish Trainer bei Citys Lokalrivalen Aston Villa. Die Fans des Vereins protestierten gegen seine Verpflichtung<ref>Aston Villa fans protest against Alex McLeish (BBC Sport)</ref>. Nach einer enttäuschenden Saison in der Premier League 2011/12, die Villa lediglich auf dem 16. Platz abschloss, wurde McLeish am 14. Mai 2012 mit sofortiger Wirkung entlassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Club statement: Alex McLeish ( vom 16. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>
Nottingham Forest
Am 27. Dezember 2012 wurde Alex McLeish neuer Trainer des englischen Zweitligisten Nottingham Forest.<ref>Nottingham Forest name Alex McLeish as new manager (BBC Sport)</ref><ref>nottinghamforest.co.uk: New Manager Appointed, 27. Dezember 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012</ref> Nach nur 40 Tagen wurde der Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst.<ref>Alex McLeish leaves Nottingham Forest after 40 days in charge, Artikel des Guardian vom 5. Februar 2013</ref>
KRC Genk
Am 22. August 2014 wurde Alex McLeish als neuer Trainer von KRC Genk vorgestellt. Er unterzeichnete einen Zweijahresvertrag.<ref>Alex McLeish named new manager of KRC Genk. BBC Sport, 22. August 2014, abgerufen am 24. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zamalek SC
Im Februar 2016 übernahm McLeish das Traineramt beim ägyptischen Klub Zamalek SC.
Schottische Nationalmannschaft
Am 16. Februar 2018 unterschrieb McLeish einen Vertrag für seine zweite Amtszeit als Nationaltrainer.<ref>Alex McLeish: Scotland replace Gordon Strachan with former boss. In: BBC.com. Abgerufen am 16. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 18. April 2019 trennte sich der schottische Verband nach sieben Niederlagen in 12 Spielen von McLeish.<ref>Schottland schmeißt Trainer raus. In: t-online.de. dpa, 18. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.</ref>
Titel als Spieler und Trainer
- Drybrough Cup: 1980
- Schottischer Meister: 1980, 1984, 1985, 2003, 2005
- Scottish FA Cup: 1982, 1983, 1984, 1986, 1990, 2002, 2003
- Scottish League Cup: 1986, 1990, 2002, 2003, 2005
- Europapokal der Pokalsieger: 1983
- UEFA Super Cup: 1983
- Englischer Ligapokal: 2011
Weblinks
Einzelnachweise
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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1965 McNeill | 1966 Greig | 1967 Simpson | 1968 Wallace | 1969 Murdoch | 1970 Stanton | 1971 Buchan | 1972 Smith | 1973 Connolly | 1974 Schottland | 1975 Jardine | 1976 Greig | 1977 McGrain | 1978 Johnstone | 1979 Ritchie | 1980 Strachan | 1981 Rough | 1982 Sturrock | 1983 Nicholas | 1984 Miller | 1985 McAlpine | 1986 Jardine | 1987 McClair | 1988 McStay | 1989 Gough | 1990 McLeish | 1991 Malpas | 1992 McCoist | 1993 Goram | 1994 Hateley | 1995 Laudrup | 1996 Gascoigne | 1997 Laudrup | 1998 Burley | 1999 Larsson | 2000 Ferguson | 2001 Larsson | 2002 Lambert | 2003 Ferguson | 2004 McNamara | 2005 Hartson | 2006 Gordon | 2007 Nakamura | 2008 Cuéllar | 2009 Caldwell | 2010 Weir | 2011 Izaguirre | 2012 Mulgrew | 2013 Higdon | 2014 Commons | 2015 Johansen | 2016 Griffiths | 2017 Sinclair | 2018 Brown | 2019 Forrest | 2020 Édouard | 2021 Davis | 2022 Gordon Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1987: McLean | 1988: McNeill | 1989: Souness | 1990: Roxburgh | 1991: Totten | 1992: Smith | 1993: Smith | 1994: Smith | 1995: Nicholl | 1996: Smith | 1997: Smith | 1998: Jansen | 1999: Advocaat | 2000: Advocaat | 2001: O’Neill | 2002: O’Neill | 2003: McLeish | 2004: O’Neill | 2005: Mowbray | 2006: Strachan | 2007: Strachan | 2008: Smith | 2009: László | 2010: Smith | 2011: Paatelainen | 2012: Lennon | 2013: Lennon | 2014: McInnes | 2015: Hughes | 2016: McIntyre | 2017: Rodgers | 2018: Ross | 2019: Clarke | 2020: Lennon | 2021: Gerrard | 2022: Postecoglou Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Andy Beattie | Dawson Walker | Matt Busby | Ian McColl | Jock Stein | John Prentice | Malcolm McDonald | Bobby Brown | Tommy Docherty | Willie Ormond | Ally MacLeod | Jock Stein | Alex Ferguson | Andy Roxburgh | Craig Brown | Berti Vogts | Tommy Burns | Walter Smith | Alex McLeish | George Burley | Craig Levein | Billy Stark | Gordon Strachan | Malky Mackay | Steve Clarke
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | McLeish, Alex |
| ALTERNATIVNAMEN | McLeish, Alexander |
| KURZBESCHREIBUNG | schottischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 21. Januar 1959 |
| GEBURTSORT | Barrhead, Schottland |
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- Schottischer Meister (Fußball)
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- Fußballtrainer (FC Motherwell)
- Fußballtrainer (Glasgow Rangers)
- Fußballtrainer (Birmingham City)
- Fußballtrainer (Aston Villa)
- Fußballtrainer (Nottingham Forest)
- Fußballtrainer (Hibernian Edinburgh)
- Fußballtrainer (KRC Genk)
- Fußballtrainer (al Zamalek SC)
- Officer des Order of the British Empire
- Brite
- Schotte
- Geboren 1959
- Mann
- Sieger des Fußball-Europapokals der Pokalsieger
- Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Schottland)
- UEFA-Super-Cup-Sieger