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Traffic (Band)

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Traffic
Datei:Traffic 1973.jpg
Traffic 1973 in Hamburg

Traffic 1973 in Hamburg

Allgemeine Informationen
Herkunft Birmingham, England
Genre(s) Rock, Psychedelic Rock, Folk Rock, Jazzrock
Aktive Jahre 1967–1969; 1970–1974; 1994; 2004
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Steve Winwood
Jim Capaldi († 2005)
Chris Wood († 1983)
Gitarre, Gesang
Dave Mason († 2026)
Letzte Besetzung
Keyboard, Gitarre, Gesang
Steve Winwood
Ehemalige Mitglieder
Rick Grech († 1990)
Schlagzeug
Jim Gordon († 2023)
Percussion
Reebop Kwaku Baah († 1983)

Traffic war eine englische Rockband der späten 1960er und frühen 1970er Jahre aus Birmingham, England. Die Band bestand aus vier hochkarätigen Musikern, die zunächst in einer Art Landkommune ihren Sound fanden: Steve Winwood, Dave Mason, Chris Wood und Jim Capaldi.

Geschichte

Erste Phase

Winwood gründete Traffic im Jahr 1967<ref>https://www.allmusic.com/artist/traffic-mn0000012472/biography abgerufen am 20. Oktober 2019</ref>, nachdem er die Spencer Davis Group verlassen hatte. Ihre Debüt-Single Paper Sun war ein Hit in England. Die zweite Single Hole in My Shoe war sogar noch erfolgreicher.

Das erste Traffic-Album Mr. Fantasy (1967) war wie die Singles in Großbritannien erfolgreich. Das Album kam in den USA unter dem Titel Heaven is in your mind heraus, war dort 22 Wochen in den Charts und hatte großen Einfluss auf viele Musiker in den Staaten. Das zweite Album, Traffic, erschien im Jahr 1968. Auf diesem Album brachte Mason fünf Kompositionen (z. B. Feeling Alright) ein und sang die Lead-Stimme. Es gab Spannungen, da Mason nicht im Schatten Winwoods stehen wollte. Mason wurde von Winwood gefeuert. Nach einer anschließenden US-Tournee verließ Winwood die Band und gründete mit Eric Clapton die Band Blind Faith.

Zweite Phase

Winwood spielte bei Blind Faith und begann anschließend, ein Solo-Album vorzubereiten, das letztendlich jedoch als neues Traffic-Album John Barleycorn Must Die erschien; es sollte das erfolgreichste der Gruppe sein.

Im Mai 1971 erweiterte sich die Band um Rick Grech, Jim Gordon und Reebop Kwaku Baah; es folgten weitere Alben. The Low Spark of High Heeled Boys kam in den USA in die Charts, nicht jedoch in Großbritannien. Die Band löste sich erneut auf, nahm aber gelegentlich neue Alben auf: Shoot Out at the Fantasy Factory (1973) und When the Eagle Flies (1974).

Dritte Phase

Capaldi und Winwood hatten Solo-Erfolge, doch 1994 kam mit Far From Home ein neues Traffic-Album auf den Markt; beide gingen wieder als Traffic auf Tour, doch der große Erfolg blieb aus.

Dave Mason hatte einige Erfolge mit Solo-Alben in Europa, besonders aber in den USA, wohin er sein Wirken verlegte. Trotz hervorragender Virtuosität an der Gitarre gelang ihm aber nie der richtige Durchbruch. Am 19. April 2026 verstarb er in seinem Haus in Gardnerville (Nevada).

Chris Wood starb in Birmingham (England) am 12. Juli 1983 an einer Lungenentzündung und den Folgen seines Alkohol- und Drogenkonsums. Jim Capaldi starb am 28. Januar 2005 in London an Magenkrebs.

Die Band wurde im Jahr 2004 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Besonderheiten

Im Jahr 1967 benannte sich die zuvor wenig erfolgreiche Londoner Band The Spectres, aus denen sich später Status Quo entwickelte, ebenfalls in Traffic um. Winwood und seine Bandkollegen konnten sich letztlich durchsetzen, so dass die Konkurrenten die Bezeichnung Traffic Jam wählten.

Diskografie

Studioalben

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Livealben

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Weitere Livealben

  • 2005: Last Great Traffic Jam

Kompilationen

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Weitere Kompilationen

  • 1968: Here We Go round the Mulberry Bush

Singles

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Literatur

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 693–695 – ISBN 0-312-02573-4.
  • British Hit Singles. 13th Edition, London: Guinness World Records, 2001 – ISBN 0-85112-111-X.
  • Whitburn, Joel: Joel Whitburn's Pop Annual 1955-1977, Menomonee Falls: Record Research, Inc., 1978 – Library of Congress Catalog Card Number 78–60196.

Weblinks

Commons: Traffic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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