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Bild.de

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprachen Deutsch
Betreiber Axel Springer SE
Benutzer 500 Mio. Visits (IVW, November 2023<ref name="meedia-20231208">Meedia (8. Dezember 2023): IVW: Die meisten Nachrichtenmedien verloren nach dem Oktober-Peak Traffic.</ref>)
Online seit 1996
https://www.bild.de/

Bild.de ist ein deutschsprachiges Nachrichtenportal des Axel-Springer-Verlags, welches aus der Boulevardzeitung Bild hervorging. Einer Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism der Universität Oxford nach nutzen 13 Prozent der Befragten das Portal wöchentlich. Es liegt damit hinter der ARD (Tagesschau.de usw.), mit 17 Prozent, und T-Online, mit 16 Prozent.<ref>Germany | Reuters Institute for the Study of Journalism. Abgerufen am 23. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Angebot

Bild.de bietet Nachrichten- und Meinungsbeitäge in den Medienformaten Text, Foto und Video. Diese sind teilweise speziell für den Online-Auftritt erstellt. Daneben gibt es Online-Versionen von Inhalten der Bild-Zeitung. Exklusive Inhalte werden seit 2013 hinter einer Bezahlschranke unter dem Angebot Bild Plus angeboten.

Neben der Webpräsenz Bild.de bietet Springer für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets spezielle mobile Apps an. Für die Nutzung auf Mobilgeräten ohne Native Apps leitet die Website auf das Mobilportal m.bild.de weiter.

Reichweite

Datei:UniqueVisits Bild.de.png
Entwicklung der Unique Visits<ref>Laut IVW, jeweils im Januar (Details.) ivw.eu.</ref>

Die Zahl der Unique Visits ist seit Beginn der Datenerfassung bis 2020 gestiegen. Im Januar Vorlage:Metadaten Websitewurden Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Mio. Unique Visits der Internetseite gezählt, bei denen im Mittel Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Seiten abgerufen wurden<ref>Vorlage:Metadaten Website</ref>. Für November 2023 verzeichnete die IVW 500 Millionen Visits.<ref name="meedia-20231208" />

Geschichte

Datei:Logo Bild-de.svg
Ehemaliges Logo

1996 startete der Axel-Springer-Verlag unter dem Namen Bild online eine Zeitungspräsenz im Internet. Die Inhalte wurden zunächst in Partnerschaft mit AOL veröffentlicht. Ab 1997 veröffentlichte Springer die Inhalte in Kooperation mit der WAZ-Gruppe unter der Marke Go On.<ref name="SpiegelGoon">Springer gibt „Go on“ auf. In: Der Spiegel. Nr. 47, 1997 (online).</ref>

Unter Udo Röbel startete im Jahr 1999 die Arbeit an einem Neustart unter dem Projektnamen „Projekt Z.“<ref name="BZ0">Ralph Kotsch, Marcel Rosenbach: Der Aufsichtsrat des Verlags segnet Mathias Döpfners Personalpaket ab: Bild, BamS, WamS und B.Z. bekommen neue Chefs: Fit for Springer. In: Berliner Zeitung. 27. Oktober 2000.</ref><ref name="CW0">Vignette-Projekt gerät Bild.de zum Debakel. In: Computerwoche Online. 5. November 2001, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. April 2016; abgerufen am 23. April 2025.</ref> Dabei entstand die neue Marke Bild.de.

Im Jahr 2001 ging Bild mit der Deutschen Telekom ein Joint Venture für das Angebot bild.t-online.de ein<ref name="Heise0">T-Online holt Springers BILD mit ins Boot. Heise online, 4. April 2001.</ref> – nach anfänglichen Bedenken des Bundeskartellamts.<ref name="SponHeise">„Bild“/T-Online: Verbietet das Kartellamt die Kooperation? Spiegel Online, 28. Februar 2001.</ref> Vorher war bereits das ZDF eine ähnliche Partnerschaft mit T-online.de eingegangen. Seit dem Rückkauf der Telekom-Anteile (37 %) durch die Axel Springer SE im Jahr 2008 wird die Website unter Bild.de vermarktet.

Gemäß AGOF-Top-100 hatte Bild.de im November 2019 5,74 Mio. Unique User pro Tag. Die Website lag damit auf Platz 1 der deutschen Nachrichtenportale vor Der Spiegel (online) (3,96 Mio.) und Focus Online (3,22 Mio.).<ref>Die AGOF-Top-100 der redaktionellen Medienmarken: Rekorde für „Bild“, „Spiegel“ und „Focus“, „Welt“ verliert gegen den Trend. Meedia, 13. November 2019.</ref>

Im Herbst 2019 kündigte der Springer-Verlag an, unter der Marke Bild strategisch vermehrt auf Bewegtbild-Formate zu setzen und dafür über 100 Millionen Euro investieren zu wollen.<ref name="sz-2021">„Bild“-Zeitung macht Fernsehen: Vorsicht, rotes Mikrofon. Süddeutsche.de, 20. August 2021.</ref> Anfang 2020 startete bei Bild.de die Online-Talkshow Hier spricht das Volk. Im August 2021 überführte der Springer-Verlag das vorher bestehende Online-Angebot Bild Live in sein TV-Angebot, den Fernsehsender Bild. Über Bild.de wurde bis zur Einstellung das Programm des Fernsehsenders begleitet.<ref name="sz-2021" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />