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Aufkirchen (Berg)

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Aufkirchen
Gemeinde Berg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Aufkirchen 47° 57′ N, 11° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 47° 57′ 21″ N, 11° 21′ 57″ O
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Höhe: 677 m ü. NHN
Postleitzahl: 82335
Vorwahl: 08151
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Datei:Berg, STA - Bachhausen nö - Aufkirchen v O 04.jpg
Aufkirchen (Berg) von Osten

Aufkirchen ist einer von 15 Gemeindeteilen von Berg im oberbayerischen Landkreis Starnberg.

Geographie

Das Pfarrdorf liegt eineinhalb Kilometer östlich des Starnberger Sees an der Staatsstraße 2070, die in Richtung Wolfratshausen beziehungsweise A 952 bei Starnberg verläuft.

Ort

Der Ortskern befindet sich links und rechts der Marienstraße, die durch Aufkirchen führt. Im Zentrum befinden sich ein Supermarkt, Bäcker, Metzger, Schreibwarenladen, Blumenladen, Fischladen, Friseur und eine Drogerie. Zudem findet sich dort auch die namensgebende Kirche samt Friedhof und die Oskar Maria Graf-Grundschule mit anschließendem Kindergarten. Außerdem befindet sich der Gasthof zur Post neben der Kirche.

Geschichte

Aufkirchen ist als „Ufkiricha“ urkundlich erstmals gegen Ende des 10. Jahrhunderts nachweisbar. Zu jener Zeit schenkte unter Bischof Gottschalk († 1005) ein Graf Otto den Ort dem Freisinger Domstift. Der Name Aufkirchen – er bedeutet die Kirche auf einer Anhöhe – überliefert, dass sich hier schon damals ein Gotteshaus befunden hat. Für den Zeitraum vom 10. bis zum 15. Jahrhundert finden sich nur wenige Quellen zur Geschichte des Ortes und der Kirche.

Datei:Aufkirchen, Klostergebäude.jpg
Kloster Aufkirchen

Am 4. Januar 1571 verlieh der bayerische Herzog Albrecht V. dem Münchner Patrizier Georg Ligsalz die Hofmarksgerechtigkeit für Berg und Aufkirchen. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Hofmarksherren mehrmals.

Seit dem Jahre 1808 gehört Aufkirchen zur Gemeinde Berg.<ref>Geschichtliches über Berg – Leben & Wohnen. Abgerufen am 17. Mai 2020.</ref>

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Aufkirchen zum wichtigsten Schulort am Ostufer des Starnberger Sees, wo auch Oskar Maria Graf zur Schule ging. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden das heutige Alte Schulhaus und der neue Pfarrhof errichtet.

Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben 1942 das ehemalige Schul- und Mesnerhaus. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben. Die Kirche erlitt Schäden am Turm und am Dach.

Seit dem Jahre 1972<ref>Aufkirchen, Marienplatz 9. Abgerufen am 11. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> besitzt Aufkirchen ein Schulhaus, welches nach Oskar Maria Graf benannt worden ist, die Oskar Maria Graf-Grundschule Aufkirchen.<ref>Home. Abgerufen am 11. April 2020.</ref>

Datei:Aufkirchen, ein Ortsteil der Gemeinde Berg am Starnberger See.jpg
Blick vom östlichen Ufer des Starnberger Sees nach Aufkirchen. Im Zentrum des Ortes ragt weithin sichtbar der Turm der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt empor.

Friedhof

Der Friedhof von Aufkirchen, der an die Klostermauern angrenzt, reicht mindestens bis zum Bau der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt zurück, möglicherweise bestand er schon früher.<ref>Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See – Der Friedhof in Aufkirchen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Februar 2021; abgerufen am 17. Januar 2021.</ref>

Unter den Personen, die auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, sind:

Baudenkmäler

Siehe auch: Baudenkmäler in Aufkirchen

Weblinks

Commons: Aufkirchen (Berg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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