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Androsteron

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Androsteron
Allgemeines
Name Androsteron
Andere Namen

3α-Hydroxy-5α-Androstan-17-on

Summenformel C19H30O2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 200-173-4
ECHA-InfoCard 100.000.159
PubChem 5879
ChemSpider 5668
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 290,44 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

185–185,5 °C<ref name="MerckIndex"> The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage, 2006, S. 103–104, ISBN 978-0-911910-00-1.</ref>

Löslichkeit

Kaum löslich in Wasser, löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln<ref name="MerckIndex" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben</ref>
Datei:GHS-pictogram-exclam.svg Datei:GHS-pictogram-silhouete.svg

Gefahr

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​334​‐​335
P: 261​‐​305+351+338​‐​342+311<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Androsteron (ADT) ist ein Androgen (männliches Sexualhormon). Es ist ein unter anderem in der Leber gebildeter Metabolit des Sexualhormons Testosteron mit schwach androgener Aktivität. Androsteron regelt wie Testosteron den Geschlechtstrieb und ist wichtig für die Ausbildung der männlichen sekundären Geschlechtsmerkmale.

Androsteron war das erste isolierte Steroidhormon. Es wurde 1931 von Adolf Butenandt und Kurt Tscherning in männlichem Harn gefunden. Dazu destillierten sie 25.000 Liter und extrahierten hieraus 50 Milligramm kristallines Androsteron.<ref>A. Butenandt, K. Tscherning: Über Androsteron, ein Krystallisiertes Männliches Sexualhormon. I Isolierung und Reindarstellung aus Männerharn. In: Z. Physiol. Chem. Band 229, 1934, S. 167–184, doi:10.1515/bchm2.1934.229.4-6.167.</ref>

Weblinks

Wiktionary: Androsteron – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />