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Benthullen

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Benthullen
Gemeinde Wardenburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(553)&title=Benthullen 53° 2′ N, 8° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(553) 53° 2′ 14″ N, 8° 6′ 27″ O
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Höhe: 14 m ü. NHN
Einwohner: 553 (31. Dez. 2024)<ref name="Wardenburg" />
Postleitzahl: 26203
Vorwahl: 04407
Lage von Benthullen in Niedersachsen
Datei:Benthullen kirche.jpg
Gebäude der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde
Datei:Meteorit-Benthullen.JPG
Meteorit Benthullen
Datei:Charlottendorf-Eiche.JPG
Stamm einer über 5000 Jahre alten Eiche im Außenbereich des Museums

Benthullen ist ein Dorf der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg im nordwestlichen Niedersachsen.

Geographie

Benthullen liegt im Nordwesten des Naturparks Wildeshauser Geest südlich der Stadt Oldenburg. Neben der Stadt Oldenburg im Norden ist der nächstgrößere Ort der Gemeinde Wardenburg die Ortschaft Sandkrug. Nördlich der Ortslage befindet sich das Benthullener Moor.

Geschichte

Das Dorf Benthullen wurde 1934 gegründet.<ref name="benthullen" />

Noch 1933 war Benthullen ein Sumpfgebiet. Als erster Schritt zur Trockenlegung des Gebietes, in dem heute Benthullen liegt, wurden Gräben gezogen. Dies geschah durch den Freiwilligen Arbeitsdienst aus dem Saarland.

Der Meteorit Benthullen wurde zwischen 1944 und 1948 gefunden. Das Datum der Entdeckung kann nicht genau festgelegt werden, da die Angaben hierzu schwanken. Er ist mit 17,25 kg der zweitgrößte Steinmeteorit Deutschlands. Er entstand vor 4,5 Milliarden Jahren und zählt zu den L-Chondriten der Gruppe 6.

Als Anziehungspunkt für Benthullen hat sich das Moor- und Bauernmuseum entwickelt. Zum 50-jährigen Bestehen Benthullens wurde 1984 ein provisorisches Museum eingerichtet. Das heutige Museum wurde am 1. September 1997 gegründet und gibt einen Einblick in das Leben in den vergangenen Jahrzehnten.<ref>Gemeindeleben. In: Freizeit & Kultur / Museen. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref> Seit 2013 wird im Außenbereich des Museums eine etwa 5000 Jahre alte Eiche präsentiert, die im Moor von Charlottendorf-West entdeckt wurde.<ref>Dendrochronologisches Gutachten der Georg-August-Universität Göttingen. 25. März 2013.</ref>

Einwohnerentwicklung

Nach 1945 wuchs Benthullen durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen. Ende 2005 lebten in Benthullen Ost und Benthullen West 615 Einwohner (Haupt- und Nebenwohnungen),<ref name="Einwohner" /> Ende 2013 waren es 564 Einwohner,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinde Wardenburg, Einwohnerzahl, Ortschaft (Stand 31.12.2013) (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive)</ref> bis Ende 2016 verringerte sich die Zahl dann auf 559.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinde Wardenburg, Einwohnerzahl (Stand 31.12.2016) (Memento vom 12. September 2017 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Benthullen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="benthullen">

Moor- und Bauernhausmuseum. Benthullen-Harbern. Moor- und Bauernmuseum Benthullen-Harbern, abgerufen am 3. Mai 2017.

</ref> <ref name="Einwohner"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zahlen - Daten - Fakten, Einwohnerzahlen (Stand 31.12.2005) (Memento vom 7. November 2007 im Internet Archive) </ref> <ref name="Wardenburg"> Einwohnerzahl. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 19. Oktober 2025. </ref> </references>

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