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Algrange

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Algrange
Datei:Blason Algrange 57.png
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Thionville
Kanton Algrange
Gemeindeverband Thionville Fensch Agglomération
Koordinaten 49° 22′ N, 6° 3′ OKoordinaten: 49° 22′ N, 6° 3′ O
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Höhe 221–405 m
Fläche
Einwohner 5.802 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 57440
INSEE-Code 57012
Website ville-algrange.fr
Datei:Eglise Algrange.jpg
Johanniskirche

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Algrange ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 5802 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Thionville und zum Gemeindeverband Thionville Fensch Agglomération. Die Einwohner werden Algrangeois und Algrangeoises genannt.

Geographie

Die Gemeinde liegt links der Mosel im Algringer Tal, einem etwa vier Kilometer langen Seitental der Fensch, am Penspernebach oder Algringer Bach, etwa neun Kilometer westlich von Thionville (deutsch Diedenhofen).

Geschichte

Die Ortschaft befand sich früher im Besitz des Bistums Metz. Zur Gemeinde gehörte unter anderem die Mühle Goursthal, die Wirich von Vallecour 1206 der Prämonstratenserabtei Justemont (Justberg) in Wallingen als Pfründe für eine Schwesternzelle übereignet hatte.<ref name=Huhn />

Durch den Frieden von Frankfurt vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet mit Algringen an Deutschland, wo es dem Kreis Diedenhofen im Reichsland Elsaß-Lothringen zugeordnet war.

Algringen hatte einen eigenen Bahnhof. Ab Januar 1892 wurde hier die normalspurige Nebenbahnlinie von Hayingen nach Algringen, deren Anschlussgeleise bis dahin für den Erztransport aus dem Algringer Tal gedient hatten, für den öffentlichen Personen-, Gepäck- und Güterverkehr freigegeben.<ref>Amtsblatt der Kaiserlichen Eisenbahnverwaltung in Elsass-Lothringen. Ausgegeben zu Strassburg am 24. Dezember 1891, S. 370–371, Nr. 677 (online).</ref> Am Anfang des 20. Jahrhunderts verfügte Algringen über eine evangelische Kirche, eine katholische Pfarrkirche, eine höhere Schule, ein Krankenhaus und hatte Bergbau sowie Hüttenindustrie.<ref name=Meyers /><ref name="MeyersGaz" /> Aufgrund einer Verwaltungsreform war der Ort später dem Kreis Diedenhofen-West zugeordnet worden, dem er bis zum Ende des Ersten Weltkriegs angehörte.

Nachdem durch den Versailler Vertrag die Abtretung des Gebiets an Frankreich bestimmt worden war, wurde die Region im Zweiten Weltkrieg von Truppen der deutschen Wehrmacht besetzt, nach Kriegsende 1945 von den alliierten Westmächten aber wieder dem französischen Staat überlassen.

Demographie

Bevölkerungsentwicklung vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
Jahr Einwohner Anmerkungen
1793 264 <ref name="EHESS">Algrange – statistische Angaben der Arbeitsgruppe für Demographie und Geschichte der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Frankreich</ref>
1806 217 <ref name="EHESS" />
1841 341 <ref name="EHESS" />
1861 357 <ref>Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc. Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 1 (online)</ref>
1871 367 auf einer Fläche von 679 ha, in 81 Häusern mit 86 Familien<ref>Georg Lang (Hrsg.): Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 105 (online).</ref><ref name=Huhn >Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 316 (online).</ref><ref name=Neumann >Gustav Neumann: Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung, Band II, Grg. Ferd. Otto Müller, Berlin 1874, S. 560–562 (online)</ref>
1880 404 am 1. Dezember, auf einer Fläche von 689 ha, in 75 Wohnhäusern, davon 396 Katholiken und acht Protestanten<ref name="StatBü" >Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 110, Ziffer 1335.</ref>
1885 1151 <ref name="VWG" >Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref name="StatB1990" />
1890 1943 in 156 Häusern mit 378 Haushaltungen, davon 1538 Katholiken, 398 Protestanten und sechs Juden (eine Person ohne Angabe des Glaubensbekenntnisses)<ref name="StatB1990">Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Die Bewegung der Bevölkerung in Elsaß-Lothringen, Druck von M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1893, S. 104–105, Ziffer 1.</ref>
1900 5230 <ref name=Meyers >Lexikoneintrag Algringen in: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 1, Leipzig/Wien 1905, S. 327 (online)</ref>
1905 7575 <ref name="VWG" />
1910 9476 <ref name="MeyersGaz" >Algringen, Kreis Diedenhofen-West, Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Algringen.</ref><ref name="VWG" /><ref>Kreis Diedenhofen (Ost und West). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Dezember 2022; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref>
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 9163 8658 7658 6767 6325 6198 6343 6120

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Algrange – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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