Zum Inhalt springen

Zachi Noy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Juni 2025 um 10:25 Uhr durch imported>Deirdre (Änderung 256862944 von Mercuryan rückgängig gemacht; nicht enzyklopädisch).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Zachi Noy in Berlin 2024.jpg
Zachi Noy, 2024
Datei:ספיחס.jpg
Zachi Noy im Film Eis am Stiel IV – Hasenjagd (3. von links)

Zachi Noy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch Tsachi Noy, Tzachi Noy, Zacki Noy; * 8. Juli 1953 als Yitzhak Novogruder (יצחק נובוגרודר) in Haifa) ist ein israelischer Schauspieler. Er wurde im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine Rolle des Johnny in der achtteiligen Filmreihe Eis am Stiel bekannt.

Leben

Bereits 1971 zu seiner Armeezeit war Noy als Alleinunterhalter tätig und arbeitete nach der Entlassung aus dem Militär als Entertainer in Varietéshows, Hotels und Nachtclubs. Besonders beliebt waren seine Imitationen bekannter zeitgenössischer israelischer Persönlichkeiten und Künstler. Zusammen mit Eli Gorenstein bildete er das Komiker-Duo Mauer und Turm. 1974 folgte Noys erste Filmrolle in dem Sexfilm Wovon die Frauen träumen – Der Orgasmologe (Ha-Diber Ha-11, 1975, Shlomo Suriano). Der Film, der als erste deutsch-israelische Ko-Produktion gilt, wurde in Israel wegen halbpornografischer Szenen verboten.<ref>Martin Hentschel: Zitroneneis, Sex & Rock’n Roll: Die deutsch-israelische Filmreihe „Eis am Stiel“ (1978–1988). Verlag für Video + Filmschrift, Düsseldorf 2016, ISBN 978-1-5395-7872-7, S. 255.</ref>

Von 1977 bis 1988 spielte Noy in der Eis-am-Stiel-Filmreihe mit. Er wurde in seiner Heimat Israel ein Fernsehstar und gewann für seine Rolle in der Anwaltsserie Ramat Aviv Gimmel mehrere Fernsehpreise.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />was-macht-eigentlich: Zachi Noy. (Memento vom 16. November 2010 im Internet Archive) stern.de; abgerufen am 13. November 2010.</ref> Neben seiner Schauspielkarriere arbeitet Noy als Komiker und macht deutsche Pop-Musik.<ref>Zachi Noy und Sibylle Rauch sind noch immer heiß auf „Eis am Stiel“. stern.de, 8. Januar 2019; abgerufen am 21. Januar 2021.</ref>

Im April 2013 war er in der Prominentenausgabe von Frauentausch auf RTL II zum zehnjährigen Bestehen der Sendung zu sehen. Im November 2016 hatte er in der Sendung Applaus und raus (ProSieben) von Komiker Oliver Polak einen Gastauftritt. Im August 2017 nahm Noy an der fünften Staffel von Promi Big Brother bei Sat.1 teil und schied in der achten Sendung als zweiter Kandidat aus.<ref>„Promi Big Brother“: Maria Hering und Zachi Noy sind raus. Augsburger Allgemeine, 19. August 2017; abgerufen am 19. August 2017.</ref>

Auftritt in RTL-Show

Zachi Noy nahm im November 2010 an der Show Das Supertalent teil. Er trat in bayerischer Tracht auf, wurde zunächst herzlich vom Publikum empfangen und stellte sich als „der Dicke aus Eis am Stiel“ vor. Unmittelbar nachdem er begonnen hatte, Wenn ich einmal reich wär zu singen, wurde er vom Publikum ausgebuht. Juror Dieter Bohlen fragte daraufhin, wieso Noy es nötig habe, sich vor dem Publikum „zum Affen zu machen“. Später beschwerte sich Noy darüber, wie er von den Produzenten behandelt worden sei. Er sei auf eine ausdrückliche Einladung gekommen und nur vorgeführt worden.<ref>Supertalent 2010: Zachi Noy besteht nicht vor Jury. TV Blitz; abgerufen am 13. November 2010.</ref><ref>Zachi Noy bei „Das Supertalent“ – Wurde der „Eis am Stiel“ Star reingelegt? castingshow-news.de, 22. November 2010; abgerufen am 13. August 2016</ref>

Sonstiges

Im Dokumentarfilm Eskimo Limon: Eis am Stiel – Von Siegern und Verlierern aus dem Jahr 2018 wurde ausgeführt, dass Noy und weitere Darsteller bei den Dreharbeiten zu expliziten Nacktszenen genötigt worden waren. Ferner mussten die Darsteller Demütigungen über sich ergehen lassen. Laut der Doku habe sich Noy nie von seiner Rolle in Eis am Stiel gelöst.<ref>Die Wahrheit hinter „Eis am Stiel“. Spiegel Online, 6. Mai 2018; abgerufen am 31. Juli 2018.</ref> 2024 veröffentlichte Noy zusammen mit Martin Hentschel seine Autobiografie mit dem Titel Ich hasse Eis am Stiel: Shalom du pralles Leben!<ref>https://www.amazon.de/Ich-hasse-Eis-Stiel-pralles/dp/3949217541</ref>

Privates

Zachi Noy wohnt in der Nähe von Tel Aviv; er ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn.<ref>40 Jahre „Eis am Stiel“: Was wurde aus Benny, Johnny und Momo? Aargauer Zeitung, 15. April 2018; abgerufen am 28. Januar 2021.</ref>

Filmografie (Auswahl)

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Literatur

  • Zachi Noy, Martin Hentschel: Ich hasse Eis am Stiel – Shalom du pralles Leben. 2024, ISBN 978-3-949217-54-8.
  • Martin Hentschel: Zitroneneis, Sex & Rock’n Roll: Die deutsch-israelische Filmreihe „Eis am Stiel“ (1978–1988). Düsseldorf 2016, ISBN 978-1-5395-7872-7.

Weblinks

Commons: Zachi Noy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein