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Funkturm Rottenbuch

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Der Funkturm Rottenbuch<ref>Bezeichnung in Übereinstimmung mit: Funkturm Rottenbuch. structurae – Internationale Datenbank für Bauwerke und Bauingenieure, abgerufen am 14. September 2015.</ref><ref name="Gröber">Peter Gröber: 14. Internationales Holzbau-Forum 08 – Mobilfunkturm Peiting. (PDF) Forum Holzbau, 2008, abgerufen am 15. September 2015 (Fachvortrag mit detaillierter Beschreibung der Planung und Ausführung).</ref> ist ein Sendemast von Vodafone auf dem Schnaidberg in Peiting.<ref>Infrastruktur ausgebaut: Vodafone nimmt 5G+-Station in Peiting in Betrieb. 23. Mai 2024, abgerufen am 17. Dezember 2024.</ref><ref>Schnaidberg-Station in Peiting ist jetzt 5G-fähig. 17. Juni 2020, abgerufen am 17. Dezember 2024.</ref> Er steht nahe der Gemeindegrenze zu Rottenbuch auf Peitinger Gebiet, Zufahrtsmöglichkeit für Kraftfahrzeuge bestehen über Rottenbucher Gebiet.<ref>BayernAtlas. Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, abgerufen am 14. September 2015.</ref>

Höhe

Mit 66 m Höhe der Holzkonstruktion<ref name="Gröber" /><ref>Informationen der Herstellerfirma zu dem Funkturm. Alpine-Energie Holding AG (Linz), archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Dezember 2008; abgerufen am 10. Oktober 2012.</ref> war er zur Zeit seiner Fertigstellung (Juni 2002) der höchste Holzturm Deutschlands und möglicherweise das zweithöchste bestehende Holzbauwerk der Welt (nach dem 118 m hohen Sendeturm in Gleiwitz). Seither wurden jedoch in Deutschland mit dem 100 m hohen Turm der Windkraftanlage Hannover-Marienwerder (2012) und beispielsweise in Österreich mit dem Bahnorama am Wiener Hauptbahnhof (2010, 66,72 m) und dem Aussichtsturm Pyramidenkogel (2013, 82 m ohne Antenne) höhere Holzbauwerke errichtet.

Technischer Aufbau

Datei:Top of the Rottenbuch Radio Tower.jpg
Turmspitze

Die Fachwerkkonstruktion des Turmes ist eine Leimbinderkonstruktion aus europäischer Douglasie. Sie ist 66 Meter hoch<ref name="Gröber" /> und wird an der Spitze von zwei Metallstäben um weitere ca. 4 Meter überragt. Als Verbindungselemente werden Stahldübel eingesetzt. Diese Verbindungspunkte und die Innenbühnen wurden aus technischen Gründen aus verzinktem Stahl hergestellt. Die komplette Konstruktion ist „naturbelassen“, da in dem Naturschutzgebiet kein chemischer Holzschutz verwendet werden durfte.

Baugeschichte

Am 18. März 2002 wurde mit der Ausschachtung der Turmfundamente begonnen. Am 3. Juni 2002 begann der Bau des Turmes. Hierzu wurden die vormontierten unteren Hälften der Fachwerkkonstruktion paarweise vormontiert und dann aufgerichtet. Anschließend wurden noch die fehlenden Diagonalelemente eingezogen. Am 21. Juni 2002 wurde die Konstruktion fertiggestellt.

Ersatzneubau

Datei:Funktuerme Rottenbuch29072025 2.png
Alter (links) und neuer Funkturm Rottenbuch (rechts) (Ende Juli 2025)

Im Juli 2020 wurde berichtet, dass das Bauwerk durch Ameisenfraß irreparabel beschädigt sei und abgerissen werden müsse.<ref>Jörg von Rohland: Ameisen machen Funkturm auf dem Schnaidberg den Garaus. Münchner Merkur, 30. Juli 2020, abgerufen am 31. Juli 2020.</ref> Ein Ersatzneubau war seinerzeit für 2022 geplant.<ref>Neuer Mobilfunkmast am Schnaidberg kommt Mitte 2022. 18. November 2021, abgerufen am 17. Dezember 2024.</ref> Im Dezember 2020 genehmigte der Bauausschuss der Gemeinde Peiting dazu eine 69 m hohe Stahlkonstruktion.<ref>Christoph Peters: Aus Holzturm wird Stahlmast. Münchner Merkur, 14. Dezember 2020, abgerufen am 15. Dezember 2020.</ref> Am 14. Mai 2024 wurde mit dem Bau des neuen Funkturms begonnen, welcher im Mai 2025 fertiggestellt wurde.<ref>[1]</ref>

Bilder vom März 2023

Siehe auch

Weblinks

Commons: Funkturm Rottenbuch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />