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Infusorien

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Datei:Die Frau als Hausärztin (1911) 043 Wassertropfen aus gestandenem Wasser.png
Aufgusstierchen in einem Tropfen abgestandenen Wassers

Als Infusorien ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Mehrzahl von Infusorium), Infusionstierchen oder Aufgusstierchen bezeichnet man kleine, sich z. B. im Aufguss von pflanzlichem Material entwickelnde Tierchen (z. B. Flagellaten, Wimpertierchen, Amöben).

Erstmals im Mikroskop hatte Antoni van Leeuwenhoek Infusorien gesehen.<ref>Friedrich Wilhelm Gierhake: Asepsis. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 33–42, hier: S. 38.</ref>

In Aquarien werden sie mitunter zur Anzucht von Jungfischen genutzt. Das übermäßige Vorkommen von Infusorien ist im Allgemeinen ein Zeichen für schlechte Wasserqualität, da diese sich von Bakterien und organischen Schwebestoffen ernähren.

Die „Infusorienthiere“, die Christian Gottfried Ehrenberg 1838<ref>Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 37.</ref> beschrieben hatte, hatten in der Tiersystematik des 19. Jahrhunderts den Rang einer Ordnung.<ref>Friedrich von Stein: Der Organismus der Infusionsthiere nach eigenen Forschungen. Leipzig. Engelmann, Teil 1: 1859, Teil 2: 1867, Teil 3: 1878, Teil 4: 1863.</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />