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Kaliumformiat

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Strukturformel
Strukturformel von Kaliumformiat
Allgemeines
Name Kaliumformiat
Summenformel CHKO2
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="alfa"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 209-677-9
ECHA-InfoCard 100.008.799
PubChem 2735122
ChemSpider 11054
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 84,12 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,91 g·cm−3<ref name="alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref>

Schmelzpunkt

165–168 °C<ref name="alfa"/>

Löslichkeit

sehr leicht in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="GESTIS" />
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−679,7 kJ/mol<ref name="CRC90_5_19">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-19.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumformiat ist das Kaliumsalz der Ameisensäure mit der Formel K(HCOO). Es ist eine farblose, zerfließliche Substanz in kristalliner, rhombischer Form. Die Dichte beträgt 1,91 g/cm3, der Schmelzpunkt liegt bei 167,5 °C. Kaliumformiat tritt als Zwischenprodukt im inzwischen technisch unbedeutenden Formiat-Pottasche-Verfahren zur Herstellung von Kaliumcarbonat auf. Der Namensbestandteil -formiat geht auf das lateinische Wort formica (Ameise) zurück.

Kaliumformiat wird als Flächenenteisungsmittel, beispielsweise auf Straßen und Flughäfen, eingesetzt und hat sich in einer Untersuchung des Finnish Environment Institute (SYKE) im Vergleich zu kochsalzhaltigen Auftaumitteln als verhältnismäßig umweltschonend erwiesen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alternative de-icer found (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive), Pressemitteilung des Finnischen Umweltministeriums vom 2. Oktober 2004.</ref>

Gewinnung und Darstellung

Kaliumformiat kann durch Salzbildungsreaktion aus Kaliumhydroxid und Ameisensäure hergestellt werden.

<math>\mathrm{KOH + HCOOH \longrightarrow K(HCOO) + H_2O}</math>

Ebenso ist die Synthese aus Kaliumcarbonat und Ameisensäure unter Entwicklung von Kohlendioxid möglich.<ref name="Meisel">T. Meisel, Z. Halmos, K. Seybold, E. Pungor: "The thermal decomposition of alkali metal formates", in: Journal of Thermal Analysis and Calorimetry, 1975, 7 (1), S. 73–80 doi:10.1007/BF01911627</ref>

<math>\mathrm{K_2CO_3 + 2\ HCOOH \longrightarrow 2\ K(HCOO) + CO_2 + H_2O}</math>

Einzelnachweise

<references/>