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Chris Reifert

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Datei:Autopsy at Netherlands Deathfest (25234687120).jpg
Chris Reifert (2016)

Chris Reifert (* 23. Februar 1969 in Concord, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger und Sänger.

Leben

Seine musikalische Karriere begann, als Chuck Schuldiner 1986 von Florida nach Kalifornien umzog und seine Band Death von dort aus weiter führte. Die Mitstreiter bei Death waren in Florida geblieben, um ihre eigene Band Massacre zu gründen, weswegen Schuldiner neue Musiker benötigte. Reifert stieg bei Death mit gerade mal 17 Jahren ein.<ref name=":0">Chris Reifert - Ex-DEATH, ex-AUTOPSY & ABSCESS. 3. Mai 2007, abgerufen am 20. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er spielte Schlagzeug auf dem Demo Mutilation (1985) sowie dem Debütalbum Scream Bloody Gore (1986). 1987 zog Schuldiner wieder zurück nach Florida und Reifert beschloss in Kalifornien zu bleiben, wo er 1987 seine eigene Band Autopsy gründete. Seit dieser Zeit ist er ebenfalls als Sänger aktiv.<ref>Joe DiVita: Autopsy's Chris Reifert on Touring, Chuck Schuldiner + More. In: Loudwire. 15. Februar 2016, abgerufen am 20. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Autopsy existierte von 1987 bis 1996 und veröffentlichte in dieser Zeit vier Alben. Während die ersten drei stark vom US-Death-Metal jener Zeit beeinflusst waren, den Reifert allerdings auch mit seiner Band mitprägte, hatte das letzte Album Shitfun starke Einflüsse aus dem Hardcore Punk. Eine Tour, die für die Band mangels Promotion und schlechter Planung zu einem Desaster wurde, besiegelte das Schicksal der Gruppe, die sich zerstritt. Nach einer Farewell-Show und der Veröffentlichung ihres letzten Albums Shitfun löste sich die Band auf.<ref>Autopsy. 8. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. September 2012; abgerufen am 20. Februar 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.autopsydeathmetal.com</ref>

Ein Teil des Lineups gründete mit Reifert zusammen die Band Abscess, die den eingeschlagenen Weg von Autopsy fort. Insgesamt erschienen sechs Alben sowie zahlreiche weitere Veröffentlichungen, bis Gründungsmitglied Clint Bower die Band verließ. Reifert löste anschließend Abscess auf, gründete aber gleichzeitig eine neue Autopsy-Besetzung, die seitdem aktiv ist.<ref>Abscess lösen sich auf, Autopsy wagen Neuanfang. In: Rock Hard. Abgerufen am 20. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Abscess haben sich aufgelöst ! In: Hell-is-open.de. Abgerufen am 20. Februar 2021.</ref>

Neben seinen beiden Hauptbands war beziehungsweise ist Reifert auch Schlagzeuger bei diversen Projekten wie Ravenous, Doomed, EatMyFuk (benannt nach einem GG-Allin-Song), Violation Wound, Painted Doll und Siege of Power.<ref name=":0" />

Chris Reifert hat außerdem als Gastsänger beziehungsweise Gast-Schlagzeuger bei Bands wie Murder Squad, Immortal Fate, Nuclear Death und Machetazo gearbeitet.<ref name=":0" />

Privatleben

Er lebt in Kalifornien und ist mit Nancy Reifert verheiratet. Das Paar hat einen Sohn.<ref name=":0" /> Seine Frau kümmerte sich um das Artwork einiger seiner Veröffentlichungen. Außerdem sang sie bei seinem Hard-Rock-Projekt Mirror Snake.<ref>Nancy Reifert bei Discogs. Abgerufen am 20. Februar 2021</ref><ref>Painted Doll Beanie from Painted Doll. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2021; abgerufen am 20. Februar 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/painteddoll.bandcamp.com</ref>

Diskografie

Burnt Offerings

  • 1986: Frightmare (Demo)
  • 1985: Demo I (Demo)

Death

Frightmare

  • 1987: Demo 1
  • 1987: Demo 2

Doomed

  • 1992: Doomed (Demo)
  • 1992: Haematomania (Single, Peaceville Records)
  • 1993: Broken (Demo)
  • 1997: Broken (EP, Relapse Records)
  • 2010: Doomed to Death and Damned in Hell (Kompilation, Aphelion Records)

Autopsy

Doomed

  • Doomed – Haematomania (1991)
  • Doomed – Broken (1993)

Abscess

The Ravenous

Eat My Fuk

  • 2003: Wet Slit and a Bottle of Whiskey (Bestial Onslaught Productions)
  • 2007: Split-7′’ mit Abscess (Rivot Rag Records)
  • 2009: Fuk You, It's Eat My Fuk (EP, Horror Pain Gore Death Productions)

Mirror Snake

  • 2007: Mirror Snake (Stone Turtle Productions)

Violation Wound

Painted Doll

  • 2018: Painted Doll (Tee Pee Records)
  • 2020: How to Draw Fire (Tee Pee Records)

Siege of Power

Gastbeiträge

  • 1991: Nuclear DeathCarrion for Worm (Gesang auf Cathedral of Sleep und Vampirism)
  • 1992: Immortal Fate – Faceless Burial (EP/Demo, Backgroundgesang)
  • 2004: Murder Squad – Ravenous Murderous (Gastgesang, Gitarre, Schlagzeug)
  • 2005: Machetazo – Sinfonías del terror ciego (Gesang auf Niebla fúnebre)
  • 2009: Bonesaw – Sawtopsy (Gastgesang)
  • 2009: Ex Dementia – The Red Mass (Gesang auf Mud and Blood)
  • 2010: DesasterZombie Ritual / Devil's Sword (Single, Gastgesang auf Zombie Ritual)
  • 2010: Machetazo – Necrocovered (EP, Gesang auf Sex and Violence)
  • 2010: Necronaut – Necronaut (Gesang auf Crimson Fields und Infecting Madness)
  • 2013: CathedralThe Last Spire (Gesang auf Cathedral of the Damned)
  • 2013: Murder Squad – Human Genocide / Blackness Within (Schlagzeug auf Blackness Within)
  • 2014: BloodbathGrand Morbid Funeral (Gesang auf Grand Morbid Funeral)
  • 2014: Morbosidad – Tortura (EP, Gesang auf Batalla de pecados)
  • 2014: TeitanbloodDeath (Gesang auf Burning in Damnation Fires)
  • 2016: AvulsedDeathgeneration (Gesang auf Sweet Lobotomy)
  • 2018: Mortuous – Through Wilderness (Gesang auf The Dead Yet Dream und Anguish and Insanity)
  • 2020: Witch Taint – Sons of Midwestern Darkness (Gesang auf Are You Ready (to Black Metal)? und Taint of the Witch)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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