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Kaliumpropionat

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Strukturformel
Propionation  Kaliumion
Allgemeines
Name Kaliumpropionat
Andere Namen
Summenformel C3H5KO2
Kurzbeschreibung

farblose, kristalline Plättchen<ref name=Cadogan>J. I. G. Cadogan, J. Buckingham, F. MacDonald: Dictionary of Organic Compounds: First Supplement. CRC Press, 1996, ISBN 978-0-412-54110-0.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 206-323-5
ECHA-InfoCard 100.005.749
PubChem 23663619
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 112,17 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

>300 °C<ref name=Cadogan/>

Löslichkeit
  • 1780 g·l−1 (16 °C)<ref name="Renard">A. Renard: "Sur les propionates métalliques" in Comptes rend. hebd. 1887, 104, S. 913–917 (Volltext).</ref>
  • löslich in Ethanol<ref name="Cadogan"/><ref name="Renard"/>
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref>Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Vorlage:Linktext-Check im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumpropionat ist das Kaliumsalz der Propionsäure. Die chemische Verbindung wird in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsmittel unter der Nummer E 283 vor allem in Schnittbrot und Gebäck eingesetzt.<ref>W. Baltes: Lebensmittelchemie. 3. Aufl., Springer, Berlin u. a., 1992. S. 160–161.</ref> Das hygroskopische Salz kristallisiert aus wässrigen Lösungen als Monohydrat (C2H5COOK · H2O) aus.<ref name=Cadogan/>

Eigenschaften

Kaliumpropionat kristallisiert als Monohydrat, das bei 120 °C sein Kristallwasser abgibt.<ref name="Renard"/>

Sicherheitshinweise

Bei längerer Gabe von Propionsäure und Propionaten im Futter von Ratten in Dosierungen zwischen 0,6 und 5 % verursachen diese Veränderungen des Vormagens (Verdickungen und Entzündungen). Dies wird jedoch als für Ratten speziesspezifische Reaktion eingestuft, da bei anderen Tierarten wie Mäusen und Kaninchen keine derartigen Effekte beobachtet wurden.<ref name=classen/>

Situation in Deutschland

Der Gebrauch von Propionsäure bzw. ihres Natrium-, Kalium- oder Calciumsalzes in Lebensmitteln waren in der Bundesrepublik Deutschland ab dem 1. Januar 1988 verboten, da für den Einsatz keine Notwendigkeit mehr gesehen wurde. In der EU jedoch ist die Verwendung wieder zugelassen.<ref name=classen>H.-G. Classen, P. S. Elias, W. P. Hammes, M. Winter: Toxikologisch-hygienische Beurteilung von Lebensmittelinhaltsstoffen und Zusatzstoffen. Behr’s Verlag, 2001, ISBN 978-3-86022-806-7</ref>

Einzelnachweise

<references/>