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Hiddestorf

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Hiddestorf
Stadt Hemmingen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1719)&title=Hiddestorf 52° 17′ N, 9° 43′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1719) 52° 16′ 50″ N, 9° 42′ 33″ O
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Höhe: 67 m ü. NHN
Fläche: 8,69 km²<ref name="Fläche" />
Einwohner: 1719 (1. Jan. 2016)<ref name="Einw." />
Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 30966
Vorwahl: 05101
Datei:Hiddestorf in Hemmingen.svg
Karte
Lage von Hiddestorf in Hemmingen
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Die Ortschaft Hiddestorf gehört zur Stadt Hemmingen in der niedersächsischen Region Hannover.

Geschichte

Im Bereich von Hiddestorf gab es bereits in der Bronzezeit Siedlungsaktivitäten. Entsprechende Reste wurden 2008 bei Erschließungsarbeiten im Baugebiet am Wiesenweg entdeckt. 2012 fanden dort bei der Ausweitung des Baugebietes weitere Ausgrabungen statt. Bemerkenswert war die hohe Anzahl von 86 Brunnenanlagen.<ref name="Urgeschichte" /> und die Entdeckung des Prunkgrabes von Hiddestorf als kleines Gräberfeld aus der Zeit der Merowinger.

Im Jahr 980 wurde Hiddestorf in einem Schenkungsregister des Klosters Corvey erstmals urkundlich erwähnt. Aufgrund von Flurbezeichnungen (Wiek: Feld) wird vermutet, dass Hiddestorf im 7.–9. Jahrhundert ein alter Handelsplatz gewesen ist.

Am 1. März 1974 wurde Hiddestorf in die neue Gemeinde Hemmingen eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />

In Hiddestorf existiert ein Thie. Das Wort Thie bedeutet „zeihen“ oder „bezichtigen“. Zeihen bedeutet anklagen, im Germanischen ist das Wort zeihen für anklagen zu thie geworden. Der Thie ist ein Gerichtsplatz.

Politik

Stadtrat und Bürgermeister

Hiddestorf wird auf kommunaler Ebene vom Rat der Stadt Hemmingen vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wappen

Der Entwurf des Wappens von Hiddestorf stammt von dem Heraldiker und Grafiker Alfred Brecht, der sämtliche Wappen in der Region Hannover erschaffen hat. Die Genehmigung des Wappens wurde am 18. Juni 1958 durch den Niedersächsischen Minister des Innern erteilt.<ref name="Wappen" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Hiddestorf]] Blasonierung: „In Grün ein silberner, mit Kruzifix und Umschrift versehener Denkstein, begleitet von je zwei silbernen Kreuzsteinen.“<ref name="Wappen">Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, S. 184–185.</ref>
Wappenbegründung: Für das Wappen boten sich die von Sagen und Erzählungen umwobenen mittelalterlichen fünf Kreuz- und Denksteine an der Straße von Hiddestorf nach Pattensen, die vor Jahren wieder ausgegraben und an dem in einer alten Karte aus dem Jahre 1780 eingezeichneten Standort erneut aufgestellt wurden, als besonderes Merkmal des Ortes dem Rat der Gemeinde an, der beschloss, sie für alle Zeit zu sichern und sie auch in den gebührenden Rang im Gemeindewappen zu erheben. Im Mittelfeld des grünen Schildes liegt der mit einem Kruzifixus gezierte Denkstein, auf dem in dem umlaufenden Schriftband in gotischen Majuskeln die Jahreszahl MCCCXCV (1395) zu erkennen ist, begleitet links und rechts von je zwei gotischen Kreuzsteinen, alle Steine in Silber. Die Steine erhielten in jüngerer Zeit einen neuen Platz an der St.-Nikolai-Kirche.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Hemmingen Hiddestorf Kirche.jpg
Nikolaikirche

Bauwerke

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Grünflächen und Naherholung

  • Naherholungsgebiet Bürgerholz

Weiteres

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Einw.">

Hemmingen kompakt – Informationsbroschüre für Einwohner/innen und Gäste. (PDF; 8,3 MB) In: Webseite Stadt Hemmingen. 1. Januar 2016, S. 7, abgerufen am 22. November 2019 (S. 9).

</ref> <ref name="Fläche">

Zahlen & Fakten. In: Webseite Stadt Hemmingen. Abgerufen am 22. November 2019.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Urgeschichte">

Poremba & Kunze GbR (Hrsg.): Siedlungsspuren der vorrömischen Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit in Hiddestorf (= Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Nachrichten aus Niedersachsen Urgeschichte. Beiheft 17). Isernhagen (Digitalisat [abgerufen am 16. Mai 2019] Auszug aus der Webseite ArchaeoFirm).

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