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Van-Swieten-Kaserne

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Datei:Heeresspital.JPG
Heeresspital in der Van-Swieten-Kaserne
Datei:Heeresspital Floridsdorf.jpg
Heeresspital in der Van-Swieten-Kaserne
Datei:Gedenktafel Gerard Van Swieten.jpg

Die Van-Swieten-Kaserne ist eine Kaserne des Österreichischen Bundesheeres in Wien im 21. Wiener Gemeindebezirk (Floridsdorf).

Sie wurde nach dem Leibarzt Maria Theresias und Begründer der sogenannten Älteren Wiener Medizinischen Schule, Gerard van Swieten, benannt.

Heute beherbergt die Van-Swieten-Kaserne das Militärmedizinische Zentrum des Bundesheeres. Soldaten des Bundesheeres, die an Einsätzen im Rahmen der Friedenstruppen der Vereinten Nationen teilnehmen wollen, müssen sich am Standort der Van-Swieten-Kaserne oder im Heerespersonalamt in Linz einem Auswahlverfahren unterziehen.<ref>Auswahlverfahren. In: www.bundesheer.at. Bundesministerium für Landesverteidigung, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. Februar 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bundesheer.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Geschichte

Zwischen 1939 und 1940 errichtete die deutsche Wehrmacht an der Brünner Straße eine Artilleriekaserne, die Artilleriekaserne Brünner Straße, in der im Verlauf des Zweiten Weltkriegs auch Einheiten der Flugabwehr stationiert wurden. Gegen Ende des Kriegs fand die Kaserne behelfsweise Verwendung als Lazarett. Während der Besatzungszeit nutzte die Rote Armee diese Kaserne als Lazarett und Militärspital.

Nach der Übernahme der Kaserne durch das Österreichische Bundesheer begann man 1957 mit den Planungsarbeiten für ein modernes Militärspital, das eine Kapazität von 242 Betten besitzen sollte. Diese Kapazität wurde jedoch durch eine Entscheidung des Bundesministers für Landesverteidigung Ferdinand Graf am 5. Mai 1960 auf 177 Betten reduziert.

1958 wurde mit dem Bau der Wirtschaftsgebäude begonnen und zwischen April 1960 und Dezember 1964 wurden die Arbeiten am eigentlichen Spitalstrakt durchgeführt.

Der Spitalstrakt wurde in sieben Häusern gegliedert, die durch die Keller eine unterirdische Verbindung zum Kranken- und Materialtransport besitzen.

Den Betrieb nahm dieses Militärspital mit der Bezeichnung Heeresspital, da es auch überregionale Aufgaben für das Bundesheer wahrnimmt, in der Van-Swieten-Kaserne am 1. Juni 1965 auf. Von 1987 bis 2003 war Walter Dorner ärztlicher Leiter des Heeresspitales, zuletzt im Rang eines Generalmajors.<ref>Kurier: Früherer Ärztekammer-Präsident Walter Dorner gestorben. Artikel vom 11. Juli 2017, abgerufen am 11. Juli 2017.</ref>

Ab dem 29. Jänner 2024 werden im neu errichteten Stellungsgebäude die bis dahin im Amtsgebäude Vorgartenstraße durchgeführten Stellungen für Wien und Burgenland-Nord durchgeführt.<ref>Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei Spatenstich zu Neubau in Stammersdorf. Bundesministerium für Landesverteidigung, 1. März 2022, abgerufen am 1. Dezember 2024.</ref><ref>Neues Stellungshaus im Zeichen der "Mission Vorwärts". Bundesministerium für Landesverteidigung, 19. Dezember 2023, abgerufen am 1. Dezember 2024.</ref>

Heeresspital: Institute, Stationen und Ambulanzen

Das Heeresspital (HSP) ist die größte Militärkrankenanstalt des Österreichischen Bundesheeres. Sie stellt die medizinische Betreuung im Friedens-, Einsatz- und Katastrophenfall sicher.

  • Stationen mit Ambulanzen:
    • Anästhesie und Intensivmedizin
    • Chirurgie
    • Dermatologie
    • Hals-, Nasen- und Ohrenabteilung
    • Interne Medizin
  • Ambulanzen:
    • Schmerzambulanz
    • Augenheilkunde
    • Psychiatrie und Klinische Psychologie
    • Neurologie
    • Orthopädie
    • Röntgenabteilung
    • Urologie
    • Zahnheilkunde
    • Fliegerpsychologie
    • Physiotherapie
    • Klinisch-Psychologische Betreuungs- u. Psychotherapeutische Versorgungsstelle
    • Labor

Siehe auch

Literatur

  • Van-Swieten-Kaserne im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Wien, X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, XXI. Bezirk: Wohnbauten. Brünner-Straße. Nr. 238. Bundesdenkmalamt, Schroll, Wien 1996, ISBN 3-7031-0693-X, S. 634.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 17′ 37,7″ N, 16° 25′ 10,5″ O

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