Tatjana Logwin
| Datei:2021-05-19 Handball, Bundesliga Frauen, Thüringer HC - Neckarsulmer Sport-Union 1DX 4001 by Stepro.jpg | |
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 25. August 1974 |
| Geburtsort | Saporischschja, Ukrainische SSR |
| Staatsbürgerschaft | Österreich österreichisch |
| Körpergröße | 1,80 m |
| Spielposition | Rückraum links |
| Wurfhand | rechts |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 1990–1996 | Ukraine HK Motor Saporischschja |
| 1996–1997 | Datei:Flag of Serbia and Montenegro.svg ŽRK Budućnost Podgorica |
| 1997–2003 | Österreich Hypo Niederösterreich |
| 2003–2004 | Datei:Flag of Slovenia.svg RK Krim Ljubljana |
| 2004–2006 | Österreich Hypo Niederösterreich |
| 2006–2009 | Dänemark Aalborg DH |
| 2009–2009 | Dänemark TST Hjørring |
| 2009–2010 | Italien La Verde Vita Sassari |
| 2010–2011 | Dänemark Team Vesthimmerland |
| 2012–2012 | Dänemark Vendsyssel Håndbold |
| Nationalmannschaft | |
| Spiele (Tore) | |
| Datei:Flag of Austria.svg Österreich | 107 (820)<ref>oehb.sportlive.at: Rekordspielerinnen, abgerufen am 31. August 2013</ref> |
| Stationen als Trainer | |
| von – bis | Station |
| 2011–? | Dänemark FFI Håndbold |
| 2011–2012 | Dänemark Vendsyssel Håndbold |
| 2012–? | Dänemark Aalborg DH |
| 2017–2018 | Deutschland HL Buchholz 08-Rosengarten |
| 2018–2018 | Deutschland Sport-Union Neckarsulm |
| 2018–2020 | Deutschland SV Union Halle-Neustadt |
| 2020–2023 | Deutschland Sport-Union Neckarsulm |
| Stand: 8. März 2023 | |
Tatjana Logwin (russisch Татьяна Логвин, ukrainisch Тетяна Логвін, Tetjana Logwin; * 25. August 1974 in Saporischschja, Ukrainische SSR) ist eine österreichische Handballspielerin ukrainischer Herkunft.
Karriere
Logwin spielte häufig im Rückraum oder am Flügel. Das Angriffspiel war meist auf sie ausgelegt, sie galt zudem als exzellente Siebenmeterschützin. Tatjana Logwin kam im Jahre 1997 in die Südstadt zum damaligen Champions-League-Seriensieger Hypo Niederösterreich. Bereits in ihrer ersten Saison in Österreich gewann sie ebenfalls die Champions League. Noch im selben Jahr nahm sie die österreichische Staatsbürgerschaft an und spielte für das Nationalteam, wo sie den 4. Platz bei der Europameisterschaft 1998 in den Niederlanden erreichte. 1999 wurde sie mit Österreich Dritte bei der Weltmeisterschaft in Norwegen. Im kleinen Finale wurde das rumänische Team besiegt. Im Sommer 2000 nahm sie an den Olympischen Spielen in Sydney teil.
Im Jahre 2000 konnte Tatjana Logwin bereits zum zweiten Mal die Champions League mit Hypo Niederösterreich gewinnen, nachdem man sich 1999 nur um ein Tor den Ungarinnen von Dunaferr SE geschlagen geben musste. Im Finale konnte sie sich im Skandalspiel gegen Kometal Gjorče Petrov Skopje klar mit den Niederösterreicherinnen durchsetzen. Ab diesem Titelgewinn sollte jedoch kein großer internationaler Titelgewinn gelingen.
Logwin bereitet sich im Sommer 2003 mit Hypo auf die kommende Saison vor. Bei einem Trainingslager verschwand sie unangekündigt und wurde am darauffolgenden Tag als Neuzugang von Krim Ljubljana vorgestellt.<ref>www.wienerzeitung.at: Auf neuen Pfaden zu alten Erfolgen, abgerufen am 31. August 2013</ref> Mit den Sloweninnen gelang 2004 der Einzug ins Finale, wo man sich Slagelse DT geschlagen geben musste. Noch in der Winterpause 2004 kehrte Tatjana Logwin jedoch zu Hypo Niederösterreich zurück.<ref>www.shynkarenko.com: Handball-Thriller in der Südstadt, abgerufen am 31. August 2013</ref> Anschließend lief sie zwischen 2006 und 2009 für den dänischen Erstligisten Aalborg DH auf.<ref>www.laola1.at: Logvin Trainerin in Aalborg, abgerufen am 20. Januar 2023</ref> Ab März 2009 bis zum Saisonende 2008/09 lief sie für den dänischen Zweitligisten TST Hjørring auf.<ref>www.dr.dk: Tanja Logvin spiller for Hjørring, abgerufen am 19. Mai 2019</ref> Logwin stand ab dem November 2009 beim italienischen Verein La Verde Vita Sassari unter Vertrag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ricerca.gelocal.it: La Verde Vita Sassari riparte da Tanja Logvin ( vom 13. November 2021 im Internet Archive), abgerufen am 19. Mai 2019</ref> In der Saison 2010/11 ging Logwin für den dänischen Drittligisten Team Vesthimmerland auf Torejagd.<ref>www.lokaltindblik.dk: Tanja Logvin på kontrakt i Vesthimmerland, abgerufen am 19. Mai 2019</ref><ref>www.lokalindblik.dk: Tanja Logvin stopper i Team Vesthimmerland, abgerufen am 19. Mai 2019</ref>
Logwin trainierte ab dem Mai 2011 die U18-Mannschaft von FFI Håndbold.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />nordjyske.dk: Tanja Logvin er ny træner i FfI Håndbold ( vom 13. November 2021 im Internet Archive), abgerufen am 19. Mai 2019</ref> Weiterhin trainierte sie den dänischen Drittligisten Vendsyssel Håndbold, dessen Stammverein FFI Håndbold ist.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />kanalfrederikshavn.dk: Tanja Logvin skifter til FfI og Vendsyssel Håndbold ( vom 13. November 2021 im Internet Archive), abgerufen am 19. Mai 2019</ref> Bis November 2012 war Logwin bei Vendsyssel Håndbold als Trainerin tätig, mit dem sie 2012 in die zweithöchste Spielklasse aufstieg. Anschließend gab Logwin für Vendsyssel ihr Comeback als Spielerin und legte ihr Traineramt nieder.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.hbold.dk: Logvin gør comeback ( vom 31. März 2013 im Internet Archive), abgerufen am 30. August 2013</ref> Im Dezember 2012 verließ die Österreicherin Vendsyssel Håndbold und wurde Co-Trainerin vom dänischen Erstligisten Aalborg DH.<ref>www.saebyavis.dk: Tanja Logvin stopper hos Vendsyssel Håndbold, abgerufen am 31. August 2013</ref><ref>nordjyske.dk: Den tidligere spiller og cheftræner bliver med øjeblikkelig virkning assistent i Aalborg DH, abgerufen am 19. Mai 2019</ref> Nachdem Aalborg DH im April 2013 seinen Trainer entließ, übernahm Logwin das Traineramt.<ref>www.handball-world.com: Aalborg feuert Trainer, Logvin übernimmt, abgerufen am 30. August 2013</ref> Im Dezember 2017 übernahm sie das Traineramt des deutschen Zweitligisten HL Buchholz 08-Rosengarten, das sie nach wenigen Monaten wieder aufgab.<ref>www.handball-world.news: Zweifache CL-Siegerin übernimmt Traineramt bei Buchholz 08/Rosengarten, abgerufen am 15. Dezember 2017</ref><ref>www.abendblatt.de: Tanja Logvin lässt die Luchse ratlos zurück, abgerufen am 7. März 2018</ref> Im April 2018 übernahm sie die Sport-Union Neckarsulm.<ref>www.handball-world.news: Neckarsulmer Sport-Union besetzt Traineramt bis zum Saisonende, abgerufen am 5. April 2018</ref> Ab der Saison 2018/19 trainierte sie den SV Union Halle-Neustadt.<ref>www.handball-world.news: Halle-Neustadt präsentiert frühere Weltklasse-Spielerin als neue Trainerin: "Haben viele Schnittstellen gefunden", abgerufen am 14. März 2018</ref> Ab dem Sommer 2020 trainierte sie erneut die Sport-Union Neckarsulm.<ref>www.stimme.de: Tanja Logvin wird kommende Saison neue Cheftainerin in Neckarsulm, abgerufen am 1. April 2020</ref> Im Sommer 2023 trennte sich der Verein von ihr.<ref>www.handball-world.news: Interimstrainer Mart Aalderink verlässt Sport-Union Neckarsulm im Sommer, abgerufen am 8. März 2023</ref>
Ihre Tochter Kristina spielt ebenfalls Handball.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Erfolge
International:
- 2 × Champions League: 1998, 2000
- 1 × EHF Champions Trophy: 2004
National:
- 8 × Österreichischer Meister: 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006
- 8 × Österreichischer Pokalsieger: 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006
- 2 × Slowenischer Meister: 2004, 2005
- 2 × Slowenischer Pokalsieger: 2004, 2005
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Logwin, Tatjana |
| ALTERNATIVNAMEN | Logvin, Tatjana; Logvin, Tanja |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Handballspielerin und -trainerin |
| GEBURTSDATUM | 25. August 1974 |
| GEBURTSORT | Saporischschja, Ukrainische SSR |
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