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Neferneferuaton tascherit

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colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Neferneferuaton tascherit in Hieroglyphen
<hiero>F35-F35-F35-F35-i-t:n:ra </hiero>

Neferneferuaton (tascherit)
(Nefer neferu Aton [ta scherit])
Nfr nfrw Jtn (t3 šrjt)
Vollkommen ist die Vollkommenheit des Aton, (die Kleine/das Kind)<ref group="A"> Der Zusatz „ta scherit“ (t3 šrjt, „die Kleine“) ist hier nicht in Hieroglyphen dargestellt.</ref>
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" |
Datei:3daughters-Akhenaten.jpg
Setepenre, Neferneferure und Neferneferuaton tascherit
(von links nach rechts)

Neferneferuaton (tascherit) (Nefer-neferu-Aton (ta-scherit)) war eine altägyptische Prinzessin der 18. Dynastie und die vierte Tochter von König (Pharao) Echnaton und seiner Großen königlichen Gemahlin Nofretete.

Der Name Neferneferuaton bildet sich aus einer Zusatzbezeichnung (Neferneferuaton – „Vollkommen sind die Vollkommenheiten des Aton / Vollkommenste des Aton“) ihrer Mutter Nofretete, die diese etwa ab dem 6. Regierungsjahr in einer Kartusche erhielt, und der Namenserweiterung „ta-scherit“, was als „die Kleine, das Kind“ übersetzt wird.<ref name=Gabolde>Marc Gabolde, in: Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Das Geheimnis des goldenen Sarges. München 2001, S. 24.</ref>

Wie bei allen Töchtern Echnatons bestehen auch zu ihrem Geburtsjahr Unsicherheiten. Die Annahmen liegen entweder zwischen dem 7. und 10.<ref name=Gabolde /> oder dem 6. und 9. Regierungsjahr Echnatons. Sie ist mit Sicherheit vor dem 12. Regierungsjahr Echnatons geboren, da sie in einer Szene, die in dieses Jahr datiert, dargestellt wird.<ref>L. Green: The Royal Women of Amarna. Who was who. In: Dorothea Arnold: The Royal Women of Amarna. Images of Beauty from Ancient Egypt. New York 1996, S. 12.</ref> Eine andere Abbildung, eine Trauerszene im Königsgrab von Achet-Aton, zeigt sie zusammen mit weiteren Familienangehörigen vor der Totenstatue ihrer älteren Schwester Maketaton.

Literatur

  • Aidan Dodson, Dyan Hilton: The Complete Royal Families of Ancient Egypt. Thames & Hudson, London 2004, ISBN 0-500-05128-3, S. 156 (PDF-Datei; 67,9 MB); abgerufen über Internet Archive.
  • L. Green: The Royal Women of Amarna. Who was who. In: Dorothea Arnold: The Royal Women of Amarna. Images of Beauty from Ancient Egypt. Metropolitan Museum of Art / Abrams, New York 1996, ISBN 0-8109-6504-6, S. 12; abrufbar über MetPublications.
  • Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Das Geheimnis des Goldenen Sarges. Echnaton und das Ende der Amarnazeit. [Veröffentlicht anlässlich der Sonderausstellung Das Geheimnis des Goldenen Sarges – Echnaton und das Ende der Amarnazeit. München, Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, 17. Oktober 2001 bis 6. Januar 2002] (= Schriften aus der Ägyptischen Sammlung. [SAS] Band 10). Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, München 2001, ISBN 3-87490-722-8.
  • Thomas Kühn: Bewegende Schicksale – Nofretetes Töchter. In: Kemet. 1/2002, S. 27.

Anmerkungen

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Einzelnachweise

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