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Lilium leichtlinii

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Lilium leichtlinii
Datei:Lilium leichtlinii var leichtlinii.jpg

Lilium leichtlinii subsp. leichtlinii

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Lilienartige (Liliales)
Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
Unterfamilie: Lilioideae
Gattung: Lilien (Lilium)
Art: Lilium leichtlinii
Wissenschaftlicher Name
Lilium leichtlinii
Hook.f.

Lilium leichtlinii (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ko-oniyuri = Kleine Tigerlilie) oder Japanische Lilie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der Sektion Sinomartagon innerhalb der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).

Datei:Lilium leichtlinii in Mount Ibuki 2002-08-16.jpg
Lilium leichtlinii auf dem Mount Ibuki in Japan

Beschreibung

Lilium leichtlinii erreicht eine Wuchshöhe von 50 cm bis 200 cm. Um den dunklen aufrechten Stängel stehen die wechselständigen, sitzenden, schmalen und eilanzettlichen und spitzen Laubblätter frei um den Stängel verteilt. Die Pflanze bildet reichlich Sproßknollen aus<ref>Michael Jefferson-Brown, Harris Howland: The Gardener's guide to growing lilies. Portland, Timber Press 1995, S. 80.</ref>.

Die Japanische Lilie blüht von Juli bis August mit drei bis acht (selten einer oder zwei), großen, nickenden Blüten in einer Rispe. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter (Tepalen) sind wie bei dem Türkenbund zurückgebogenen. Die Grundfarbe der Blüten ist gelb (leichtlinii) oder orange-rot (var. maximowiczii) mit innen dunklen, purpurnen Punkten. Die Antheren sind braun. Die Samen reifen in Samenkapseln heran und keimen sofortig-epigäisch.

Verbreitung

Die Nominatform von Lilium leichtlinii ist in Japan endemisch, dort ist sie auf allen Inseln mit Ausnahme von Hokkaidō heimisch. Die Japanische Lilie wächst vor allem in der Niederaue.<ref>Lilium leichtlinii bei Pacific Bulb Society.</ref>

Taxonomie und Systematik

Lilium leichtlinii wurde 1867 von Hooker in Botanical Magazine; or, Flower-Garden Displayed .. Seite 93, Tafel 5673 erstveröffentlicht. Sie ist nach dem Botaniker Maximilian Leichtlin benannt.

Neben dem nominotypischen Taxon Lilium leichtlinii subsp. leichtlinii existiert die Unterart:

  • Lilium leichtlinii subsp. maximowiczii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel) J.Compton: Sie hat die Chromosomenzahl 2n = 24.<ref name="Tropicos" /> Sie kommt auch in China, Korea und Südostsibirien vor.<ref name="POWO" />

Kultur

Die Knolle der Pflanze ist essbar.<ref>Sabira Ståhlberg, Ingvar Svanberg: Sarana in Eurasian folk botany. In: Suomalais-Ugrilaisen Seuran Aikakauskirja/Journal de la Société Finno-Ougrienne. 91, 2006, 137.</ref> Die Pflanze wird vereinzelt im Garten angebaut. Sie benötigt einen frischen, kalkarmen, lehmig-humosen Boden und direkte Sonne. L. leichtlinii gehört zu den Arten, aus denen die amerikanischen Asiatic Hybrids gezüchtet wurden.<ref>Michael Jefferson-Brown, Harris Howland: The Gardener's guide to growing lilies. Portland, Timber Press 1995, S. 144.</ref>

Quellen

Literatur

  • Stephen G. Haw: The Lilies of China. Timber Press, Portland 1986, ISBN 0-88192-034-7, S. 116.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1] </ref> <ref name="POWO">Datenblatt Lilium leichtlinii ubsp. maximowiczii bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Lilium leichtlinii – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien