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Poppenberg (Rothaargebirge)

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Poppenberg
Blick vom Herrloh zum Poppenberg
Blick vom Herrloh zum Poppenberg
Höhe 745,8 m ü. NHN <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Lage bei Winterberg; Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
Gebirge Rothaargebirge
Dominanz 0,38 km → Bremberg
Schartenhöhe 47,3 m ↓ zum Bremberg
Koordinaten 51° 11′ 34″ N, 8° 30′ 33″ OKoordinaten: 51° 11′ 34″ N, 8° 30′ 33″ O
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Poppenberg (Rothaargebirge) (Nordrhein-Westfalen)
Poppenberg (Rothaargebirge) (Nordrhein-Westfalen)
Besonderheiten Skiliftkarussell Winterberg

Der Poppenberg bei Winterberg im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis ist eine 745,8 m ü. NHN<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> hohe Erhebung des Winterberger Hochlandes im Rothaargebirge.

Geographie

Lage

Der Poppenberg liegt im Hochsauerland innerhalb des nordöstlichen Zentrums vom Rothaargebirge im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge. Sein Gipfel erhebt sich etwa 1 km ostnordöstlich von jenem des Brembergs (ca. 810 m), 650 m südwestlich von jenem des Herrlohs (732,9 m) und 1,5 km westlich vom Zentrum der Winterberger Kernstadt. Südlich entspringt die Büre als den Berg östlich passierender Zufluss der Namenlose. Südöstlich führt ein gemeinsamer Abschnitt der Bundesstraßen 236 und 480 vorbei.

Naturräumliche Zuordnung

Der Poppenberg liegt in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33), in der Haupteinheit Rothaargebirge (mit Hochsauerland) (333) und in der Untereinheit Winterberger Hochland (333.5) knapp im Naturraum Astenberg (333.54) im Südwesten gegenüber dem Harfeld (Winterberger Hochmulde) (333.56) im Nordosten.<ref name="BfL-111" />

Schutzgebiete

Die Nordflanke des Poppenbergs fällt in das Naturschutzgebiet Namenlose-Talsystem (CDDA-Nr. 389837; 2008 ausgewiesen; 89 ha) und zum dortigen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Bergwiesen bei Winterberg (FFH-Nr. 4717-305; 4,87 km²) ab. Auf dem Berg befindet sich ein Bereich des Landschaftsschutzgebiets Teilgebiet der Stadt Winterberg (CDDA-Nr. 325127; 75,33 km²).<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>

Wintersport und Wandern

Auf dem Poppenberg liegt ein Teil des Skigebiets Skiliftkarussell Winterberg mit Loipen auf seiner Ost- und Nordflanke sowie 8 Skiliften mit angegliederten Skipisten.

Von 2014/15 wurden bis 2018/19 auf diesem Berghang Weltcup-Rennen im Rahmen des Snowboard-Weltcups der FIS ausgetragen. Die im Rahmen der Wettkampfserie 2019/20 geplante Austragung wurde wegen einer zu geringe Schneeauflage und zu weicher Schneebeschaffenheit abgesagt. Damit brauchten Überlegungen, ob wegen der COVID-19-Pandemie eine Absage erforderlich sei, nicht fortgeführt werden.<ref>Internationaler Skiverband FIS sagt den Snowboard-Weltcup in Winterberg ab. Winterberg Touristik und Wirtschaft, abgerufen am 3. Mai 2023.</ref> In den Wintern 2020/21 (Absage wegen der COVID-19-Pandemie)<ref>Ulli Kellner: Im Angriffsmodus. In: Frankfurter Rundschau. 11. Dezember 2020, abgerufen am 3. Mai 2023.</ref> und 2021/22 fanden keine Wettbewerbe in Winterberg statt.

2022/23 und 2023/24 wurden wieder Weltcuprennen auf dem Poppenberg ausgetragen.<ref>Marvin K. Hoffmann: Snowboard-Weltcup 2022 in Winterberg: Auftakt läuft im Free-TV. In: Sauerland-Kurrier. 10. Dezember 2022, abgerufen am 3. Mai 2023.</ref><ref>Sanny Stephan: Snowboard-Weltcup in Winterberg: Ramona Hofmeister schreibt Geschichte. In: Sportschau. 9. März 2024, abgerufen am 2. Mai 2024.</ref>[veraltet]Bitte nutze in Fällen, in denen die Jahreszahl bereits in der Vergangenheit liegt, {{Veraltet}} anstatt {{Zukunft}} Über die Südostflanke führt mit dem Rothaarsteig ein besonders auf dem Hauptkamm des Rothaargebirges verlaufender Fernwanderweg.

Einzelnachweise

<references> <ref name="BfL-111"><ref name="DE_BfL-111">Martin Bürgener: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 111 Arolsen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)</ref></ref> </references>

Weblinks