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Weimar (Ahnatal)

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Weimar
Gemeinde Ahnatal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4098)&title=Weimar 51° 22′ N, 9° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4098) 51° 21′ 58″ N, 9° 23′ 37″ O
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Höhe: 255 m ü. NHN
Fläche: 11,64 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 4098 (1970)<ref name="lagis" />
Bevölkerungsdichte: 352 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 34292
Vorwahl: 05609
Datei:Flug -Nordholz-Hammelburg 2015 by-RaBoe 0803 - Weimar (Ahnatal).jpg
Karte
Weimar von oben
Datei:Ev. Kirche Ahnatal-Weimar.JPG
Evangelische Kirche

Weimar ist ein Ortsteil der Gemeinde Ahnatal im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geographische Lage

Weimar, das sich in das Dorf Weimar und das nordöstliche Wohngebiet Kammerberg aufteilt, liegt etwas nördlich des Hohen Habichtswaldes wenige Kilometer nordwestlich von Kassel und etwas westlich von Heckershausen, dem anderen Ortsteil Ahnatals. Westlich von Weimar erhebt sich der Hangarstein, südöstlich fließt der Fulda-Zufluss Ahne.

Geschichte

Für das Jahr 1097 findet sich die erste Erwähnung des Ortes in einem Verzeichnis des Mainzer St. Albansstift; in dieser Erwähnung wurde dem Mainzer Stift eine Kapelle zu Weimar übertragen. Das Stift unterhielt in Weimar eine Benediktinerabtei. 1302 verkaufte das Mainzer Stift den Herrenhof samt Patronatsrecht an das Kloster Ahnaberg.<ref name="lagis" />

Gebietsreform

Am 1. August 1972 wurden die beiden bis dahin eigenständigen Gemeinden Heckershausen und Weimar, im Zuge der Gebietsreform in Hessen, kraft Landesgesetz zur Großgemeinde Ahnatal zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen (GVBl. II 330-17) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 225, § 8 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 401.</ref>

Historische Ortsnamen

In erhaltenen Urkunden wurde Weimar unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):<ref name="lagis" /> Wimar (1097); villa Winmare (1146) (Kloster Hersfeld); Alb. De Wimare (1146) (Hersfeld); Wimar (1209); Wimmare (1252) (Kloster Hasungen); Winmar (1349); Weinmar (1585)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Weimar liegt das Freizeitgelände Bühl, ein ehemaliger Basaltsteinbruch und heutiger Natursee, der durch Funde von gediegenem Eisen um das Jahr 1900 in mineralogischen Kreisen Aufsehen erregte. Etwa drei Kilometer nördlich von Weimar steht das Schloss Wilhelmsthal, das zur Gemeinde Calden gehört.

Verkehr

Datei:J10168 Bf Weimar (Kr Kassel), EG.jpg
Bahnhof Ahnatal-Weimar

Die Kreisstraße 30, die aus Richtung Westen vom Caldener Ortsteil Fürstenwald kommt, führt durch Weimar zum östlichen Ahnataler Ortsteil Heckershausen. Von dieser Straße zweigt in Weimar die K 29 ab, die südsüdwestwärts zur Bundesstraße 251 (BrilonKassel) führt und über diese Anbindung zur einiges westlich verlaufenden Bundesautobahn 44 hat.

Weimar hat eine Haltestelle an der auch von der RegioTram Kassel bedienten Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar.

Linie Verlauf Takt Betreiber

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Literatur

  • Carl W. Hochhuth: Statistik der evangelischen Kirche im Regierungsbezirk Cassel, Provinz Hessen-Nassau, Königreich Preußen. Verlag Döll, Kassel 1872, S. 56.
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. Verlag Elwert, Marburg 1974, ISBN 3-7708-0509-7, S. 501 (Nachdr. d. Ausg. Marburg 1926).

Weblinks

Commons: Weimar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Weimar, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 18. Januar 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> </references>

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