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August Vogel (Bildhauer)

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Datei:Brunnen der Schoenheit.jpg
Der Brunnen der Schönheit im Hof des Rathauses Bochum
Datei:Brunnen des Gluecks.jpg
Der Brunnen des Glücks im Hof des Rathauses Bochum
Datei:Erzengel Michael-Statue über dem Portal der St. Michaeliskirche Hamburg.jpg
Erzengel Michael Portal St. Michaelis Hamburg
Datei:Palais Staudt Brunnen Sprea.jpg
Sprea als personifizierte Allegorie der Spree, an der Brunnenrückwand des Palais Staudt

August Vogel (* 28. Juli 1859 in Flensburg; † 10. November 1932 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer und Medailleur.<ref>August Vogel. Künstler. Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e. V., abgerufen am 30. September 2021.</ref> Um die Jahrhundertwende war er ein vielbeschäftigter Künstler, dessen Werke insbesondere dem Neobarock und dem Jugendstil zuzuordnen sind.

Sein Atelier befand sich in Berlin am Reichstagsplatz 3.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Berliner Adress-, Telefon- und Branchenbücher 1707 – 1991/1992 – Digitale Landesbibliothek Berlin – Zentral- und Landesbibliothek Berlin.] In: digital.zlb.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Er schuf zum Beispiel Kandelaber und dekorative Plastik am Berliner Reichstagsgebäude, den Figurenschmuck an Fassade und Portal für das Kaufhaus Wertheim von Alfred Messel am Leipziger Platz, Schmuck am Rathaus Charlottenburg und zwei Brunnen im Rathaus Bochum. Für den Architekten Bruno Schmitz führte er Reliefs für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz und für das Kaiserin-Augusta-Denkmal (Koblenz) aus.

Um die Jahrhundertwende schuf er für das Hamburger Rathaus die beiden monumentalen Marmorstatuen der „Gerechtigkeit“ und der „Gnade“, die am Eingang zum Senatsgehege aufgestellt sind. 1908 schmückte er das neue Turmportal der nach dem Brand von 1906 wieder aufgebauten Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg) mit einer gewaltigen Bronzeplastik des Erzengels Michael im Kampf mit dem Satan.<ref>Festschrift zur Einweihung der neuerstandenen Großen St. Michaelis-Kirche, 19. Oktober 1912</ref> Er fertigte die allegorischen Sandsteinstatuen Architektur, Malerei und Bildhauerei über dem Eingang des Bode-Museums.<ref>Allegorien der Künste bildhauerei-in-berlin.de</ref>

Von 1914 bis zu seinem Tod im Jahr 1932 war Vogel Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Sektion für die Bildenden Künste.<ref>Akademie der Künste: August Vogel</ref>

August Vogel starb 1932 im Alter von 73 Jahren in Berlin. Die Beisetzung erfolgte auf dem Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Berlin-Westend (Grablage 4-A-6-1). Das Grab wurde nach 2005 abgeräumt.<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude und Spener, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X. S. 200. Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S. 496.</ref>

Werke

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: August Vogel (Bildhauer) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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