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Glan-Blies-Radweg

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Glan-Blies-Radweg
Datei:Glan-Blies-Radweg Logo.svg
Gesamtlänge 128 km
Lage FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Grand Est

DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
SaarlandDatei:Flag of Saarland.svg Saarland
Rheinland-PfalzDatei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz
Karte
Route
Startpunkt Saargemünd (fr. Sarreguemines)
49° 6′ 38″ N, 7° 4′ 3″ O
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Zielpunkt Staudernheim
49° 46′ 31,6″ N, 7° 41′ 18,6″ O
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Orte am Weg Saargemünd, Blieskastel, Homburg, Schönenberg-Kübelberg, Altenglan, Staudernheim
Bodenbelag teils asphaltiert,
teils wassergebundene Oberfläche
Höhendifferenz Gesamtsteigung: 158 hm,
Gesamtgefälle: 217 hm
Schwierigkeit leicht<ref name="adfc_qualitaetsrouten">Glan-Blies-Radweg auf www.saarpfalz-touristik.de, abgerufen am 24. März 2018</ref>
Verkehrs­aufkommen gering
Anschluss an Saar-Radweg,
Saarland-Radweg,
Bliesgau-Radweg,
Barbarossa-Radweg,
Fritz-Wunderlich-Weg,
Pfälzer-Land-Radweg,
Lautertal-Radweg,
Nahe-Radweg
ADFC-Zertifizierung 4 von 5 Sternen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Glan-Blies-Radweg (Memento vom 30. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref>  Datei:ADFC Logo 2009.svg
Webadresse pfalz.de
Routenverlauf
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Saar-Radweg
nach Saarbrücken, Konz
Saarland-Radweg
nach Saarbrücken, Nonnweiler
0 km Saargemünd  Datei:RWB Bahnhof.svg
Blies-Schweyen
Übergang FrankreichDeutschland
Bliesmengen-Bolchen
Habkirchen
Datei:UNESCO logo.svg  Biosphärenreservat Bliesgau
Übergang DeutschlandFrankreich
Bliesbruck
Übergang FrankreichDeutschland
Bliesgau-Radweg
von Reinheim, Blieskastel
Gersheim
Blickweiler
Blieskastel  Datei:RWB Bahnhof.svg
Bliesgau-Radweg
nach Biesingen, Reinheim
Homburg  Datei:RWB Bahnhof.svg  Datei:RWB Krankenhaus.svg
Saarland-Radweg
nach Freisen, Saarbrücken
Waldmohr
Schönenberg-Kübelberg
Nanzdietschweiler
Barbarossa-Radweg
von Kaiserslautern, Worms
Glan-Münchweiler  Datei:RWB Bahnhof.svg
Rehweiler  Datei:RWB Bahnhof.svg
Theisbergstegen  Datei:RWB Bahnhof.svg
Altenglan  Datei:RWB Bahnhof.svg
Fritz-Wunderlich-Weg
nach Kusel, Freisen
Pfälzer-Land-Radweg
nach Weilerbach, Enkenbach-Alsenborn
Bedesbach
Ulmet
Sankt Julian
Glanbrücken
Offenbach-Hundheim
Lauterecken
Lautertal-Radweg
von Wolfstein, Kaiserslautern
Odenbach
Meisenheim
Rehborn
Odernheim am Glan
128 km Staudernheim  Datei:RWB Bahnhof.svg
Nahe-Radweg
nach Selbach, Bingen

Der Glan-Blies-Radweg ist ein 128 km langer internationaler Radfernweg. Er beginnt in Saargemünd in Frankreich und durchquert das Saarland entlang der Blies. Dem Verlauf des Glan folgend, führt er bis nach Staudernheim an der Nahe in Rheinland-Pfalz.

Streckenverlauf

Der Radweg beginnt am Nahe-Radweg. Vorbei an Kloster Disibodenberg erreicht man über Odernheim am Glan und Meisenheim das Kuseler Musikantenland. In der Veldenzstadt Lauterecken besteht Bahnanschluss und die Möglichkeit, auf den Lautertal-Radweg nach Kaiserslautern zu wechseln. Wenige Kilometer weiter passiert man Offenbach-Hundheim mit der ehemaligen Benediktinerprobsteikirche St. Maria. Weiter geht es zunächst in südwestlicher, dann in südlicher Richtung nach Altenglan. Bei Altenglan hat man Anschluss an den Fritz-Wunderlich-Weg, der über Kusel auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Freisen führt. Zwischen Altenglan und Staudernheim besteht die Möglichkeit, das Glantal auf rund 40 km auf einer Fahrraddraisine zu erkunden. Im weiteren Verlauf führt der Radweg rund zwei Kilometer neben der Bundesstraße.

Datei:Galgen am Glan Blies Radweg.JPG
Nachbildung des historischen Kübelberger Galgens in Sand am Glan-Blies-Radweg

Zwischen Glan-Münchweiler und Niedermohr kann man auf den Barbarossa-Radweg abzweigen, der durch die Nordpfalz bis nach Worms führt. Ab Glan-Münchweiler führt der Weg auf der alten Eisenbahntrasse der Glantalbahn über Nanzdietschweiler mit der alten Waschanlage und der noch erhaltenen Mühle aus dem Jahr 1884 durch den Elschbacher Tunnel. Weiter geht es am Ohmbachsee vorbei nach Schönenberg-Kübelberg, wo der denkmalgeschützte Bahnhof passiert wird. Als Nächstes führt der Weg an Waldmohr mit seiner Moormühle und dem Eichelscheiderhof vorbei. Hier verlässt man die Bahnstrecke und es geht über Radwege weiter nach Homburg.

Hier kann man neben der Altstadt auch die Burgruine Hohenburg und die größten Buntsandsteinhöhlen Europas besichtigen. Ab Beeden verläuft der Weg entlang der Blies durch das Biosphärenreservat Bliesgau. In Wörschweiler lohnt sich ein Abstecher zur Klosterruine oder über die Blies nach Schwarzenacker zum Römermuseum. Im weiteren Verlauf gelangt man nach Blieskastel mit seiner barocken Altstadt. Nun verläuft der Weg auf dem ehemaligen Bahndamm der Bliestalbahn. Als letzte Station auf deutschem Boden kommt der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim mit einem keltischen Fürstinnengrab und Siedlungsresten aus der Römerzeit. Hier wird die deutsch-französische Grenze überschritten und man gelangt zum Ende des Weges nach Saargemünd (frz. Sarreguemines) an der Mündung der Blies in die Saar.

In Saargemünd hat der Glan-Blies-Weg Anschluss nach Norden an den Saar-Radweg, der zwischen Saargemünd und Völklingen parallel mit dem Saarland-Radweg verläuft. Nach Süden besteht Anschluss an den Radweg am Saarkanal und damit an das französische Radwegenetz.<ref>Radwege (Voies vertes) in Frankreich</ref>

Beschilderung und Wegbeschaffenheit

Der Zweiflüsse-Weg ist durchgängig ausgewiesen. Die Beschilderung entlang des Weges enthält Entfernungs- und Zielangaben sowie das Wege-Logo. Das mehrfarbige Logo zeigt einen winkenden Radfahrer und trägt den Schriftzug „Glan-Blies-Weg“. Die Strecke verläuft überwiegend auf asphaltierten Forst-, Wirtschafts- und Radwegen.<ref>Glan-Blies-Radweg. Tourenplaner Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 30. Oktober 2013.</ref>

Literatur

  • Thorsten Brönner: Deutschlands schönste Flussradwege. 15.000 traumhafte Flusskilometer vom Alpenrand zum Nordseestrand. Bruckmann, München 2013, ISBN 978-3-7654-5107-2, S. 178–181.

Weblinks

Commons: Glan-Blies-Weg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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