Dambach (Ehingen)
Dambach Gemeinde Ehingen
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(147)&title=Dambach 49° 6′ N, 10° 34′ O
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dim=10000 | globe= | name=Dambach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 472 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 147 (2016)<ref name="Einwohner">Allianz Hesselberg Limes Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). (PDF; 12,3 MB) S. 31, abgerufen am 16. September 2022.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91725 | |||||
| Vorwahl: | 09835 | |||||
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Dambach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Dambach hat eine Fläche von 4,364 km². Sie ist in 481 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9073,46 m² haben.<ref>Gemarkung Dambach (093656). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 25. September 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Hammerschmiede.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Kirchdorf liegt etwa drei Kilometer nördlich von Ehingen. Von Dambach aus hat man einen schönen Blick auf den nahe gelegenen Hesselberg. Südlich des Ortes fließt der Schließfeldgraben, ein linker Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. 1 km nördlich befinden sich Überreste des Limes.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ehingen (1,6 km südwestlich). Zwei weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,8 km östlich bzw. 0,9 km nordöstlich), die nach Ehrenschwinden bzw. nach Lentersheim zur Staatsstraße 2248 verläuft. An der Straße in Richtung Ehingen steht eine Eiche, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Durch den Ort führt der Deutsche Limes-Radweg. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.
Geschichte
Der Ort wurde 1146 als „Tambach“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom gleichlautenden Gewässernamen ab, dessen Bestimmungswort „tann“ (=Tanne) ist. Demnach bedeutet der Gewässername „bei dem von Tannen umgebenen Bach“.<ref>W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 52.</ref>
Im 12. Jahrhundert wurde ein Ortsadeliger, Rüdiger von Dambach, wohnhaft auf dem Sitz des heutigen Pfarrhauses, erwähnt.
Miles Heinrich von Kemenaten verkaufte 1311 seine dortigen Güter an das Kloster Heilsbronn. Das Kloster war ab dem 14. Jahrhundert neben Dinkelsbühl und Eichstätt einer von dreien Zehntherren. Unter den Folgen des Dreißigjährigen Krieges litt der Ort vom Spätherbst 1631 an.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 503ff.</ref>
Dambach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die Reichsstadt Dinkelsbühl wollte die Fraisch auf ihren Gütern geltend machen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dambach 35 Anwesen. Grundherren waren
- ansbachische Ämter (23 Anwesen; Verwalteramt Forndorf: 1 Söldengut; Verwalteramt Röckingen: 7 Güter, 2 Sölden; Verwalteramt Waizendorf: 5 Halbhöfe; Kastenamt Wassertrüdingen: 3 Gütlein, 1 Haus mit Back- und Feuerrecht, 4 Halbhäuser)
- die Reichsstadt Dinkelsbühl (katholische Kirchenpflege: 2 Halbhöfe)
- das Hochstift Eichstätt (6 Anwesen; Vogtamt Cronheim: 1 Hof, 4 Söldengüter, 1 Söldengütlein)
- der Deutsche Orden (Obervogtamt Absberg: 1 Söldengütlein)
- die Herrschaft Dennenlohe (1 Anwesen)
- Freieigen (2 halbe Güter).
Außerdem gab es eine Kirche, ein Pfarrhaus, ein Schulhaus und ein Gemeindehirtenhaus.<ref name="N402">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 402–403.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Dambach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 380 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 572f.). Hiernach soll es nur 31 Untertansfamilien gegeben haben, von denen 22 ansbachisch waren.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N552">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 552f.</ref>
1806 kam Dambach an das Königreich Bayern. Infolge des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt Lentersheim zugeordnet. Zeitgleich entstand die Ruralgemeinde Dambach, zu der Hammerschmiede, Kreuthof und Ziegelhütte gehörten.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 71 (Digitalisat).</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Wassertrüdingen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Wassertrüdingen (1919 in Finanzamt Wassertrüdingen umbenannt, 1932–1973 Finanzamt Gunzenhausen, seit 1973 Finanzamt Ansbach). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene Bezirksamt Dinkelsbühl (1939 in Landkreis Dinkelsbühl umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Wassertrüdingen (1879 in Amtsgericht Wassertrüdingen umbenannt), von 1956 bis 1970 war das Amtsgericht Gunzenhausen zuständig und von 1970 bis 1973 das Amtsgericht Dinkelsbühl, das seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ansbach ist.<ref name="N552"/> Die Gemeinde Dambach hatte eine Gebietsfläche von 4,395 km².<ref name="OV 1961" /> Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Dambach an den Landkreis Ansbach.<ref name="N552"/>
Am 1. Mai 1978 wurde Dambach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ehingen eingemeindet.<ref> </ref><ref>Ehingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Bau- und Bodendenkmäler
- Das Kastell Dambach lag unmittelbar am raetischen Limes an der Stelle, wo heute Hammerschmiede mit den Weihern liegen. In seiner zweiten Ausbauphase hatte es eine Größe von etwa 2,2 Hektar. Neben dem Kastell entwickelte sich auch eine Zivilsiedlung, ein sogenannter Vicus. Zudem gab es im östlich gelegenen Wald Heide wohl ein kleines Amphitheater in Holz-Erde-Bauweise. Heute ist von den römischen Relikten im Gelände kaum mehr etwas zu sehen, da durch die frühen industriellen Bauten und den Teichbau vieles zerstört wurde.<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Ehingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 1: Pfarrhaus, zweigeschossiger verputzter Barockbau mit Walmdach, um 1800; Einfriedung, massiv.<ref name="Denkmalliste"/>
- Haus Nr. 13: Schulhaus, 1824/25 errichtet anstelle des Schulhauses von 1651; renoviert 1876/77. Zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach mit fünf zu drei Achsen. Scheunenanbau mit einem Korbbogentor.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 122. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- Haus Nr. 48: Ehemalige Evang.-Luth. Pfarrkirche, St. Johannes der Täufer, unverputzte gotische Chorturmkirche aus Sandstein, im Kern 14. Jh., erneuertes und verbreitertes Langhaus bez. 1501, Turmoktogon mit Spitzhelm 1714; mit Ausstattung. Der Tag der Kirchweih ist der Sonntag vor dem Jakobitag, dem 25. Juli.<ref name="Denkmalliste"/>
- Friedhofsmauer, verputzter Bruchstein, wohl von 1877; Holzkruzifix mit gusseisernem Corpus, um 1880.<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Gemeinde Dambach
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 271 | 328 | 306 | 297 | 286 | 268 | 259 | 260 | 261 | 250 | 239 | 219 | 218 | 221 | 236 | 243 | 236 | 218 | 190 | 300 | 283 | 226 | 183 | 178 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 46 | 54 | 55 | 54 | 52 | 52 | 48 | 48 | 45 | |||||||||||||||
| Quelle | <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 17 (Digitalisat). Für die Gemeinde Dambach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Hammerschmiede (S. 36), Kreuthhof (S. 50) und Ziegelhütte (S. 106).</ref> | <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 251 (Digitalisat). Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 320 Einwohner.</ref> | <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 167, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV"/> | <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1004, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat). Für den Ort Dambach wurden fälschlicherweise 233 Einwohner angegeben. Die korrekte Einwohnerzahl ergibt sich aus der Subtraktion der Einwohnerzahl der übrigen Einzelorte von der Gesamtgemeinde.</ref> | <ref>
Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 157 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1170, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1101–1102 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1167 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1205 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="HGV"/> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1034 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 760 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 168 (Digitalisat).</ref> |
Ort Dambach
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2006 | 2016 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 242 | 285 | 254 | 240 | 227 | 200 | 214 | 272 | 179 | 167 | 145 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *162 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *147 |
| Häuser<ref name="Häuser"/> | 42 | 51 | 52 | 49 | 45 | 46 | 44 | 37 | |||||
| Quelle | <ref name="OV 1818"/> | <ref name="OV 1846"/> | <ref name="OV 1861"/> | <ref name="OV 1875"/> | <ref name="OV 1885"/> | <ref name="OV 1900"/> | <ref name="OV 1925"/> | <ref name="OV 1950"/> | <ref name="OV 1961"/> | <ref name="OV 1970"/> | <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 326 (Digitalisat).</ref> | <ref name="Einwohner"/> | <ref name="Einwohner"/> |
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Johannes der Täufer.<ref name="N402"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Beatae Mariae Virginis (Großlellenfeld) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.<ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Bildung
Seit Ende des Dreißigjährigen Krieges gab es in Dambach ein Schulhaus, das ursprünglich auf dem Grundstück des Anwesens Hausnummer 20 stand. Der Lehrer verrichtete zusätzlich die Dienste des Messners und Organisten. Den Beruf des Lehrers übten damals meist ausgediente Soldaten aus. Das Schulhaus war auch die Wohnung des Lehrers. Wohnraum und Klassenzimmer waren derselbe Raum. Waren alle Schüler versammelt, belief sich die Zahl bis auf 60. Jedoch war der Schulbesuch sehr unregelmäßig, da die Kinder viel in der Landwirtschaft helfen mussten. Alle Schüler wurden zusammen in einem Raum unterrichtet.
Im Jahre 1825 wurde ein neues Schulgebäude (Hausnummer 13) erbaut, das sich jedoch bald als zu klein erwies. Aus diesem Grund errichtete man 1872 erneut ein Schulhaus auf dem Grundstück des Anwesens mit der Hausnummer 46. Mit der Schulreform 1970 wurde die Volksschule in Dambach aufgelöst und die Kinder gehen seitdem in eine auswärtige Schule.
Vereine
- Schützenverein Heidegrün
- Obst- und Gartenbauverein
- Freiwillige Feuerwehr
- Dorfjugend Dambach
- Posaunenchor
- Verein zur Pflege der Kultur und Dorfgemeinschaft Dambach e. V.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dambach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 572–573 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 120–122.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 503–505 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Gottfried Stieber: Dambach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 309–311 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Dambach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Dambach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Bergmühle | Beyerberg | Brunn | Dambach | Ehingen | Ehrenschwinden | Friedrichsthal | Hammerschmiede | Hesselberghaus bei Wassertrüdingen | Hüttlingen | Kaltenkreuth | Klarhof | Klarmühle | Kussenhof | Lentersheim | Schwandmühle
Wüstungen: Hesselberg | Kreuthof | Ziegelhütte
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- Ort im Landkreis Ansbach
- Geographie (Ehingen, Mittelfranken)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Gemeindegründung 1809
- Gemeindeauflösung 1978
- Ersterwähnung 1146
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Ansbach