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Kostomukscha

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Juni 2024 um 07:32 Uhr durch imported>Amga (Städtepartnerschaften: ausgesetzt lt. Quelle: "Yhteistyö Kostamuksen ja Karjalan tasavallan kanssa on jäänyt tauolle keväällä 2022.").
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Stadt
Kostomukscha
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Flagge Wappen
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Datei:Coat of Arms of Kostomuksha.svg
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Republik Karelien
Stadtkreis Kostomukscha
Bürgermeister Wiktor Sachnow
Gegründet 1977
Stadt seit 1983
Fläche 15 km²
Bevölkerung 28.436 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 1896 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 220 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7)81459
Postleitzahl 186930–186932
Kfz-Kennzeichen 10
OKATO 86 406
Website www.kostomuksha-city.ru
Geographische Lage
Koordinaten 64° 42′ N, 30° 39′ OKoordinaten: 64° 42′ 0″ N, 30° 39′ 0″ O
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Kostomukscha (Europäisches Russland)
Kostomukscha (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Kostomukscha (Republik Karelien)
Kostomukscha (Republik Karelien)
Lage in der Republik Karelien
Liste der Städte in Russland

Kostomukscha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Mittelstadt mit 28.436 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)<ref name="einwohner_aktuell" /> in der russischen Teilrepublik Karelien unweit der Grenze zu Finnland. Sie liegt ungefähr 1000 Kilometer nördlich von Sankt Petersburg sowie 400 km nordwestlich von Kareliens Hauptstadt Petrosawodsk.

Geschichte

Kostomukscha ist einer der jüngsten Orte Kareliens. Es entstand 1977 beim Bau eines Eisenerz-Bergbaukombinats und erhielt seinen Namen nach dem nahe gelegenen Kostomukscha- bzw. Kostamus-See, dessen Hydronym (Gewässername) wiederum finno-ugrischen Ursprungs ist. Der Gründungsjahrestag Kostomukschas wird von den Einheimischen jeweils am 1. Mai gefeiert.

Den Stadtstatus erhielt die Siedlung am 25. April 1983, und ein Jahr später wurde auch das Bergbaukombinat endgültig fertiggestellt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1979 04.366
1989 30.432
2002 29.746
2010 28.436
2020 29.634

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Karelsky okatysh pelletizing plant.jpg
Bergbaukombinat

Das Bergbaukombinat von Kostomukscha (heute: Aktiengesellschaft Karelski Okatysch) ist bis heute der Hauptbetrieb der Stadt, in dem rund eine Hälfte der Bevölkerung beschäftigt ist. Weitere wichtige Betriebe gibt es im Bereich der Holz- und der Nahrungsmittelindustrie. Aufgrund der Nähe zu Finnland existieren mehrere Industrieprojekte in Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen, darunter eine Holzfabrik mit Ikea-Beteiligung sowie ein russisch-finnisches Joint Venture zur Herstellung von Fahrzeugteilen für Volvo-Produkte.

In jüngster Zeit erlebt auch der internationale Tourismus in Kostomukscha, wie auch in anderen grenznahen Gebieten Kareliens, einen Aufschwung.

Die Stadt besitzt einen Eisenbahnanschluss an einer Nebenstrecke der Murmanbahn von Sankt Petersburg nach Murmansk. Zudem gibt es eine nur für den Güterverkehr genutzte Eisenbahnverbindung nach Finnland.

Kultur

Im Sommer feiert die Stadt das Volksfest Den Gornjaka („Tag des Bergbauern“). Kostromukscha ist auch bekannt für sein Kammermusikfestival.

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

Kostomukscha unterhält seit 1986 eine Städtepartnerschaft mit der finnischen Nachbarstadt Kuhmo. Die ist jedoch seit Frühjahr 2022 wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine ausgesetzt.<ref>Kolmannesvuosi raportti Kuhmon kaupunki 31.8.2022 (Quartalsbericht der Stadt Kuhmo, finnisch)</ref>

Literatur

  • Saskia Geisler: Finnische Bauprojekte in der Sowjetunion. Politik, Wirtschaft, Arbeitsalltag (1972–1990), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2021.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Kostomukscha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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