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Waka (Gedicht)

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Waka (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „japanisches Gedicht“), seltener auch Yamato-uta ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt, ist ein Genre der japanischen Dichtkunst. Der Begriff wurde in der Heian-Zeit geprägt, um die in Japan entwickelte Gedichtform vom Kanshi zu unterscheiden, Gedichten, die in chinesischer Sprache und in chinesischen Formen der Dichtung verfasst wurden.

Beschreibung

Waka ist daher ein Sammelbegriff für mehrere Stilrichtungen:

  • Tanka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kurzgedicht, 5-7 5-7-7 Moren)
  • Chōka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Langgedicht, 5-7 5-7 … 5-7-7 Moren)
  • Bussokusekika ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Buddha-Fußabdruck-Gedicht, 5-7 5-7 7-7 Moren)
  • Sedōka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 5-7-7 5-7-7 Moren, Gedicht mit wiederholtem Kopf)
  • Katauta ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), unvollständiges Gedicht, 5-7-7 Moren)

Die letztgenannten drei Formen verloren jedoch in der frühen Heian-Zeit (9. Jahrhundert) an Beliebtheit, und auch die Chōka-Form wurde bald darauf nicht mehr verwendet.

Während der Mitte der Heian-Zeit trat das

  • Imayō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), moderner Stil, 7-5 7-5 7-5 7-5 Moren) auf.

Die Unterscheidungen waren damit nicht mehr nötig, und Tanka wurden allgemeiner als Waka bezeichnet.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann der Begriff Tanka neu definiert. Der japanische Poet und Kritiker Masaoka Shiki forderte, dass das Waka erneuert und modernisiert werden sollte, wie damals alles in Japan, und bezeichnete diese neue Form als Tanka. Er prägte auch den Begriff Haiku als modernisierte Form des Hokku.

Das Waka hat, im Gegensatz zur klassischen chinesischen Dichtung, weder einen Reim noch eine Einteilung in Zeilen. Statt in Zeilen, wurden die Gedichte in Einheiten ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Sätze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) eingeteilt. Allerdings werden diese Einteilungen bei der Übersetzung von Waka in europäische Sprachen zu Zeilen.

Utaawase

Utaawase ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezeichnet das japanische Wettdichten. Zeitraum etwa ab dem 9. Jahrhundert bis zur Neuzeit der altjapanischen Aristokratie des japanischen Kaiserhofes. Es bestand aus dem thematischen Wettdichten von Tanka nach festen Regeln unter der Aufsicht von Preisrichtern.

Tanka in Frankreich

Tanka-Autoren in Frankreich sind Jacques Roubaud und Nicolas Grenier.

Siehe auch

Literatur

  • R. H. Brower, E. Miner: Japanese Court Poetry. Neuausgabe. Stanford University Press, Stanford California 1988.
  • Setsuko Ito (Hrsg.): An Anthology of Traditional Japanese Poetry Competitions. Uta-awase (913–1815). Verlag Brockmeyer, Bochum 1992, ISBN 3-88339-948-5.
  • K. Vollmer: Mittelalterliche japanische shokunin-Gedichtwettstreite. In: Bonner Z. f. Japanologie. 12 (i. Dr.)
  • A. Waley: Japanese Poetry. The Uta. Oxford, 1919. (Nachdruck: London 1946)
  • W. Gundert u. a. (Hrsg.): Lyrik des Ostens. Gedichte der Völker Asiens vom Nahen bis zum Fernen Osten. Neuausgabe. Marixverlag, Wiesbaden 2004, ISBN 3-937715-27-4, DNB 97211288X Katalogeintrag der Deutschen Nationalbibliothek.

Weblinks

Commons: Waka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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