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Eichenstein

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Eichenstein
Gemeinde Issigau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Eichenstein 50° 23′ N, 11° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46) 50° 22′ 44″ N, 11° 41′ 55″ O
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Höhe: 570 m ü. NHN
Einwohner: 46 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 95188
Vorwahl: 09282
Datei:Straßenverlauf Eichenstein Issigau (OSM).svg
Karte
Lage von Eichenstein in Issigau
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Eichenstein (oberfränkisch: Aangerstaa) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Issigau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Eichenstein hat eine Fläche von 4,810 km². Sie ist in 229 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 21005,07 m² haben.<ref>Gemarkung Eichenstein (091862). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. April 2025.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Kupferbühl, Untereichenstein, Unterwolfstein und Wolfstein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. April 2025.</ref>

Geografie

Das Dorf liegt am Rande des Höllentals im Naturpark Frankenwald, nahe der Grenze zu Thüringen. Die Häuser von Eichenstein sind weit verteilt wie in einer Streusiedlung. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Issigau zur Staatsstraße 2198 (1,4 km nordöstlich) bzw. zur St 2198 bei Kupferbühl (1,2 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. April 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Eichenstein aus neun Anwesen (Hintereichenstein: 5 Güter, Vordereichenstein: 3 Güter, Untereichenstein: 1 Gut). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das bayreuthische Stadtvogteiamt Hof. Das Rittergut Eichenstein war Grundherr sämtlicher Anwesen.<ref name="Kö283">M. Körner: Naila, S. 283.</ref>

Von 1797 bis 1810 unterstand Eichenstein dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Eichenstein dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Issigau und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Reitzenstein zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Eichenstein am 1. Mai 1978 nach Issigau eingemeindet.<ref>Issigau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. April 2025.</ref>

Ehemaliges Baudenkmal

  • Haus Nr. 2: Vierseithof. Wohnstallhaus mit Frackdach, vermutlich frühes 18. Jahrhundert; Wohnteil im Erdgeschoss noch in reiner Holzblockbauweise, hofseitiges Obergeschoss Fachwerk mit Lehmausfachung; Stall bis unter das Dach massiv erneuert; vorderer Giebel verschiefert.<ref>K.-L. Lippert: Landkreis Naila, S. 23. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 1799 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987
Einwohner 49 69 55 67 60 75 85 228 177 57 46
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 9 9 9 14 14 18 15
Quelle <ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 722.</ref> <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 920, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1094, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1041 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1092 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1127 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 974 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 717 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 157 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 306 (Digitalisat).</ref>

Religion

Eichenstein ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Simon und Judas (Issigau) gepfarrt.<ref name="Kö283"/><ref name="OV 1961"/>

Sonstiges

Eichenstein ist eine der Wiegen des Skilanglaufes im Frankenwald. Schon 1951 wurde der Skiclub (SC) Eichenstein-Issigau gegründet. Der Verein nimmt an zahlreichen Wettbewerben teil und betreibt die Langlaufloipe Issigau–Reitzenstein–Sinterrasen.

Literatur

Weblinks

Commons: Eichenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Issigau