Setsubun
Setsubun (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist im traditionellen japanischen Lunisolarkalender die „Teilung der Jahreszeiten“ und bezeichnet den Tag vor Beginn von 4 der 24 Stationen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), nijūshi sekki) des Jahres nach dem Chinesischen Kalender. Heute wird der Begriff Setsubun in erster Linie für den letzten Tag der „Großen Kälte“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Daikan) benutzt und markiert die traditionellen Feiern zum Frühlingsbeginn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), risshun), meist am 3., seltener am 2. oder 4. Februar (nach dem gregorianischen Kalender). 1897 und 2021 fiel Setsubun auf den 2. Februar<ref>Japanese Setsubun Festival to Fall on February 2 for First Time Since 1897. 28. Januar 2021, abgerufen am 1. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Die zu dieser Gelegenheit stattfindenden Rituale, die zumeist die symbolische Vertreibung oder Abwehr der Oni (Dämonen) zum Thema haben, werden in ganz Japan in den verschiedenen Religionen gefeiert, wobei es zahlreiche regionale Varianten gibt. Setsubun gehört nicht zu den gesetzlichen Feiertagen Japans.
Mame-maki
Das rituelle Bohnenstreuen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), mame-maki) stammt vermutlich aus der Muromachi-Zeit. Es werden geröstete Sojabohnen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), mame) entweder auf einen als Oni verkleideten Menschen oder im Haus zweimal in eine als glücklich und zweimal in eine als unglücklich geltende Richtung geworfen und dabei die Worte „Oni wa soto! Fuku wa uchi!“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auf Deutsch: „Dämonen hinaus! Glück herein!“) gerufen. Hierbei soll es besonderes Glück bringen, wenn die Anzahl der Bohnen dem Alter des Werfenden plus eins entspricht und sie zusammen mit einigen Münzen in Papier eingewickelt wurden.
Die Rolle des Werfers ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), toshi otoko) bzw. der Werferin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), toshi onna) wird in privaten Haushalten zumeist vom Familienvorstand oder von einem im chinesischen Sternzeichen des kommenden Jahres Geborenen übernommen. An Tempeln oder Schreinen sind es oft mehrere Mönche, Priester oder Prominente (Politiker, Schauspieler, Sportler usw.), welche die Bohnen in kleinen Säckchen zusammen mit Süßigkeiten, Spielzeug u. dgl. in die versammelte Menge werfen.
Dieser Teil des Setsubun ähnelt dem Lemuria-Fest im alten Rom, bei dem der Hausvorstand ebenfalls im Haus Bohnen verstreute – hier allerdings, um die Geister der Ahnen zu vertreiben.
Tsuina
Das Tsuina ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), auch bekannt als Oni-yarai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein ursprünglich aus dem Tang-zeitlichen China stammender Brauch, der traditionell am Abend vor Neujahr begangen wurde. Bei diesem an Schreinen oder Tempeln gepflegten Ritus werden zunächst die Kami von den Teilnehmern mit Saimon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Gebetstexte) adressiert. Danach vertreiben sie mit Tänzen und Pfeilen als Oni verkleidete Teilnehmer, die das Heiligtum zu betreten trachten.
Yaikagashi
Das Yaikagashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein in der Moderne größtenteils aus der Mode gekommener Brauch, bei dem Sardinenköpfe auf Zweige des heiligen Strauches Hiiragi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Osmanthus heterophyllus) gespießt und über den Rahmen der Haustür gehängt werden. Dadurch soll den Oni der Eintritt ins Haus verwehrt werden.
Ehōmaki
An Setsubun isst man heutzutage auch Ehōmaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Reisrollen (Maki), die größer als die üblichen Maki sind, etwas süßlich schmecken und mehrere besondere Zutaten enthalten, die ansonsten nicht verwendet würden, wie z. B. Shiitake.
Ehōmaki stammen traditionell aus Ōsaka und Umgebung. 1995 begann Seven Eleven mit dem Verkauf in Westjapan und 1998 in ganz Japan.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Seven Eleven Japan, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2010; abgerufen am 3. Februar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Takashi Waguri: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: nikkei Trendy net. K.K. Nikkei BP, 24. Januar 2009, abgerufen am 3. Februar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch nachfolgende Werbekampagnen in Combinis wurde es landesweit populär. Dies entspricht dem Trend, besondere Gerichte nur zu bestimmten Zeiten zu essen (Osechi-ryōri zu Neujahr, Aal im Sommer) in einer Umfrage von 2006 gaben 92,5 % der Befragten an, Ehōmaki zu kennen, und 54,9 % hatten in dem Jahr auch Ehōmaki an Setsubun gegessen.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Mizkan Group, 26. Dezember 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2011; abgerufen am 3. Februar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), 54,9%=46,8%+8,1%). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Der Markt betrug 2005 geschätzte 14,4 Mrd. Yen.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Mizkan Group, 13. Januar 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2011; abgerufen am 3. Februar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Weblinks
- Endō Jun: „Setsubun“. In: Encyclopedia of Shinto. Kokugaku-in, 24. Februar 2007 (englisch)
- Steve Renshaw und Saori Ihara: Get Out Ogre! Come In Happiness! Setsubun in Japan; A Lunar „New Years’ Eve“, Februar 2000 – Englisch
- Fotos vom Setsubun-Fest am Narita-san (Shinshō-ji) in Narita (Präfektur Chiba)
Einzelnachweise
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