Freutsmoos
Freutsmoos Gemeinde Palling
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(336)&title=Freutsmoos 48° 2′ N, 12° 40′ O
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| Höhe: | 537 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 336 (25. Mai 1987)<ref name="OV1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 148 (Digitalisat).</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 83349 | |||||
| Vorwahl: | 08629 | |||||
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Freutsmoos ist ein Gemeindeteil von Palling<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> und eine Gemarkung im oberbayerischen Landkreis Traunstein.
Lage
Das Pfarrdorf Freutsmoos liegt auf einer Höhe von 537 m ü. NHN. Durch den Ort verläuft in Nord-Süd-Richtung die Kreisstraße TS1. Die Gemarkung Freutsmoos (099903) hat eine Fläche von 1882 Hektar und liegt vollständig im Gemeindegebiet von Palling.<ref>Gemarkung Freutsmoos. In: geoindex.io. Abgerufen am 5. Januar 2026.</ref> Das ganze Gemarkungsgebiet wird dem Rupertiwinkel zugerechnet.<ref name="Gebietskarte Erzstift Salzburg">Helga Reindel-Schedl: Laufen an der Salzach. Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging. In: Kommission für bayerische Landesgeschichte (Hrsg.): Historischer Atlas von Bayern. Heft 55. München 1989, ISBN 3-7696-9940-8 (Digitalisat der Gebietskarte (Kartographie: Eberhart von Harsdorf) im Anhang des Bandes).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde erstmals als „Frigoltesmoose“ um 798 in der Breves Notitiae als Besitz des Erzbistums Salzburg erwähnt und kam erst 1810 mit dem Rupertiwinkel zu Bayern. Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius (1911 Expositur der Pfarrei Palling) besitzt ein spätgotisches Langhaus, wohl aus dem 15. Jahrhundert. Die kreuzförmige Choranlage mit drei Apsiden stammt von 1680, das Turmobergeschoss von 1704–06.<ref>Gotthard Kießling, Dorit Reimann: Landkreis Traunstein (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.22). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2007, ISBN 978-3-89870-364-2. S. 308</ref> Die Gemeinde Freutsmoos bestand seit dem Gemeindeedikt von 1818 und 1970 aus den Gemeindeteilen Freutsmoos, Allerding, Baumham, Beharting, Geiselfing, Gemetsham, Grafetstetten, Heigermoos, Heilham, Hörmetsham, Kamping, Ranham, Schreckenbach, Sieberöd und Tyrlbrunn.<ref name="OV1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 55 (Digitalisat).</ref> Sie wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern zum 1. Januar 1978 nach Palling eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 593.</ref> 2019 nahm das Dorf am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil.<ref>"Unser Dorf Freutsmoos", 18. September 2019.</ref>
Kirche St. Laurentius
- Römerstein von Freutsmoos
CIL III, 05601
Der Römerstein von Freutsmoos, auch als Grabaltar des Quintus Sabinius Constitutus benannt, wurde 1814, eingemauert an der Rückseite des Hochaltars der Kirche St. Laurentius in Freutsmoos entdeckt. 1841 wurde der Stein herausgenommen und 1913 an seinem derzeitigen Standort, dem Vorraum der Kirche aufgestellt.
Der würfelförmige Kalksteinblock (86/75/58 cm) ist an der Frontseite mit der Grabinschrift versehen. Zwei Seitenteile weisen tauchende Delphine auf.
Im 10-zeiligen Textteil wird zuerst der Verstorbene, dann seine beiden verstorbenen Kinder und zuletzt die Stifterin des Grabsteines genannt.<ref>Der Römerstein von Freutsmoos. In: Homepage Gemeinde Palling. Abgerufen am 29. November 2024.</ref>
Weblinks
- Wappen von Freutsmoos auf der Website der Gemeinde Palling
- Vorlage:Bavarikon Ort
Einzelnachweise
<references />
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