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Bertram Wieczorek

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Bertram Wieczorek (* 16. Januar 1951 in Berlin)<ref name=":1">MdB: Dr. Bertram Wieczorek (Auerbach). In: das BlogMagazin. 8. September 2009, abgerufen am 21. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist ein deutscher Arzt und ehemaliger Politiker (CDU).

Er war von März bis Oktober 1990 Parlamentarischer Staatssekretär beim Minister für Abrüstung und Verteidigung der DDR und von 1991 bis 1994 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1969 leistete Wieczorek zunächst seinen Wehrdienst bei der NVA ab und absolvierte anschließend ab 1972 ein Studium der Medizin, welches er 1978 als Diplom-Mediziner beendete.<ref name=":0">Staatssekretäre. In: deutsche-einheit-1990.de. Abgerufen am 21. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach der Facharztausbildung war er in verschiedenen Arztpraxen tätig und wurde 1987 ärztlicher Direktor des Kreisrehabilitationszentrums in Auerbach.<ref name="Munz">Bertram Wieczorek Internationales Biographisches Archiv 47/1991 vom 11. November 1991, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Von 1994 bis 1999 war er Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Wasserbetriebe.<ref name="Munz"/> Von 2003 bis 2017 arbeitete Wieczorek als niedergelassener Arzt in Rodewisch.<ref name="Appel">Bernd Appel: Arzt, Politiker, Unternehmer: Wieczorek verlässt das Vogtland, in: Freie Presse, Lokalausgabe Auerbach vom 10. November 2017, S. 9.</ref><ref name=":0" />

Bertram Wieczorek ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref name=":1" />

Politik

Partei

1973 wurde Wieczorek Mitglied der DDR-Blockpartei CDU, aus der er im September 1989 austrat, um das „Neue Forum“ in Auerbach mitzubegründen.<ref name=":0" /> Im Januar 1990 trat er erneut in die CDU ein und verließ sie 2007 nach Konflikten erneut.<ref name="Appel"/> Zehn Jahre später trat er in Treptow-Köpenick erneut in die CDU ein.<ref>Arzt auf politischem Parkett. In: Vogtland-Anzeiger. 8. November 2019, abgerufen am 13. Oktober 2020.</ref>

Abgeordneter

Von März bis Oktober 1990 gehörte Wieczorek der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR an und war hier stellvertretender Vorsitzender der CDU/DA-Fraktion.<ref name=":0" />

Am 3. Oktober 1990 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages<ref name=":1" /> und war hier von Oktober bis Dezember 1990 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.<ref name=":0" /> Er ist nach der Bundestagswahl 1990 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Reichenbach – Plauen – Auerbach – Oelsnitz in den Bundestag eingezogen. Am 31. Januar 1994 legte Wieczorek sein Mandat nieder.<ref name="Munz"/>

Öffentliche Ämter

Von März bis Oktober 1990 gehörte Wieczorek als Parlamentarischer Staatssekretär beim Minister für Abrüstung und Verteidigung dem von Ministerpräsident Lothar de Maizière geführten Ministerrat der DDR an.<ref name="Munz"/>

Am 26. Januar 1991 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Am 31. Januar 1994 schied er aus dem Amt.<ref name="Munz"/><ref name=":0" />

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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