Sundacarpus amarus
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| Sundacarpus amarus | ||||||||||||
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| Datei:Sundacarpus amarus RBG Sydney.jpg
Sundacarpus amarus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Sundacarpus | ||||||||||||
| (J.Buchholz & N.E.Gray) C.N.Page | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Sundacarpus amarus | ||||||||||||
| (Blume) N.E.Gray |
Sundacarpus amarus ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Sundacarpus in der Familie der Steineibengewächse (Podocarpaceae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Sundacarpus amarus ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 60 Metern und Stammdurchmesser von 12 bis 140 Zentimetern erreicht.<ref name="FloraMalesiana" /> Die Rinde am Stamm zeigt zahlreiche kleine Risse.
Die kleinen, kugeligen Blattknospen sind von 2 Millimeter langen Schuppen geschützt.
Die Laubblätter sind in der Jugendphase 4 bis 12 (selten bis zu 20) Zentimeter lang, mit einem 3 bis 5 Millimeter langen Blattstiel und einer 20 Millimeter langen Träufelspitze. Ältere Pflanzen haben längere Blätter, die etwa 5 bis 15 Zentimeter lang und 6 bis 14 Millimeter breit sind. Sämlinge besitzen drei Paare Keimblätter (Kotyledonen).
Generative Merkmale
Die männlichen Zapfen sind 15 bis 35 Millimeter lang und haben einen Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Millimetern. Sie wachsen endständig, einzeln stehend oder in Gruppen an Hilfsstielen.
Die Samen sind annähernd kugelförmig mit einem Durchmesser von etwa 20 Millimetern,<ref name="FloraMalesiana" /> umgeben von einer ca. 3 mm dicken fleischigen Schicht. Die Keimung der Samen wird gefördert, wenn die Früchte gefressen werden und die Samen den Verdauungstrakt der Tiere passieren.<ref name=":0">Sundacarpus amarus - Useful Tropical Plants. Abgerufen am 1. Februar 2024.</ref> Charakteristisch für die Art sind drei (statt der üblichen zwei) verschmolzene Keimblätter.<ref name=":1">Sundacarpus amarus (black pine) description. Abgerufen am 1. Februar 2024.</ref>
Vorkommen
Die Verbreitung reicht von der Nordostküste des australischen Bundesstaates Queensland (hauptsächlich das Atherton Tafelland auf basaltischen Böden in Höhenlagen von 600 bis 1200 Metern), über Neuguinea (dort sehr häufig), die Molukken (Buru, Halmahera, Morotai), die Kleinen Sunda-Inseln (Timor, Flores, westliches Sumbawa, Lombok), durch Java, zentrales bis südliches Sulawesi (Bantaeng früher Bonthain), die Philippinen (Mindanao, Luzon), auf Borneo nur in Sabah, bis nach Sumatra.<ref name="FloraMalesiana" /><ref name="IUCN" />
Systematik
Die Erstbeschreibung dieser Art erfolgte 1827 durch Carl Ludwig Blume unter dem Namen (Basionym) Podocarpus amara in seinem Werk Enumeratio plantarum Javae et insularum adjacentium Seite 88 erstbeschrieben.<ref name="Tropicos" /> Die Neukombination zu Sundacarpus amarus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Blume) C.N.Page wurde 1989 durch Christopher Nigel Page als Sundacarpus amarus in Notes from the Royal Botanic Garden, Edinburgh, Volume 45, Seite 378 veröffentlicht.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für die Art Sundacarpus amarus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Blume) C.N.Page sind: Podocarpus amara <templatestyles src="Person/styles.css" />Blume, Nageia amara <templatestyles src="Person/styles.css" />(Blume) F.Muell., Stachycarpus amarus <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Muell.) Gaussen, Prumnopitys amara <templatestyles src="Person/styles.css" />(Blume) de Laub., Podocarpus eurhyncha <templatestyles src="Person/styles.css" />Miq., Nageia eurhyncha <templatestyles src="Person/styles.css" />(Miq.) Kuntze, Podocarpus dulcamara <templatestyles src="Person/styles.css" />Seem. und Podocarpus pedunculatus <templatestyles src="Person/styles.css" />F.M.Bailey. Die Artepitheta amarus für „bitter“ und früher dulcamarus für „bittersüß“ beziehen sich auf den Geschmack der Blätter.
Podocarpus sect. Sundacarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />J.Buchholz & N.E.Gray wurde 1948 durch John Theodore Buchholz und Netta Elizabeth Gray in Journal of the Arnold Arboretum, Volume 29, Seite 57 veröffentlicht. Den Rang einer Gattung Sundacarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.Buchholz & N.E.Gray) C.N.Page hat sie 1989 durch Christopher Nigel Page in Notes from the Royal Botanic Garden, Edinburgh, Volume 45, Seite 378 erhalten.<ref name="Tropicos" /> Weitere Synonyme für die Gattung Sundacarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.Buchholz & N.E.Gray) C.N.Page sind: Stachycarpus sect. Sundacarpus, Prumnopitys Sect. Sundacarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.Buchholz & N.E.Gray) de Laub.
Bei manchen Autoren wird der Name Prumnopitys amara <templatestyles src="Person/styles.css" />(Blume) de Laub. akzeptiert.<ref name="GymnospermDb" /><ref name="FloraMalesiana" />
Nutzung
Die Blätter sind essbar, ihr Geschmack wird als bitter bis süß beschrieben.<ref name=":1" />
Das Holz wird genutzt. Da der Baum sehr langsam wächst, ist Abholzung der größte bedrohende Faktor für die Art.<ref name=":0" /> Bei einer Wiederaufforstung setzen sich schneller wachsende Bäume durch. Dank der weiten Verbreitung gilt die Art trotzdem bisher als nicht gefährdet. die Pflanzen können durch Stecklinge vermehrt werden.
Quellen
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tropicos"> Sundacarpus bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2019.1. Eingestellt von: A. Farjon, 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="GymnospermDb"> Christopher J. Earle: Prumnopitys amara. In: The Gymnosperm Database. 28. Februar 2019, abgerufen am 13. Mai 2019 (englisch). </ref> <ref name="FloraMalesiana"> Datenblatt Prumnopitys amara bei Flora Malesiana. </ref> </references>