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Ginkaku-ji

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Datei:GinkakujiTemple.jpg
Der Kannon-den (Silberner Pavillon)
Datei:Ginkaku-ji, Togudo Hall, November 2016.jpg
Der Tōgu-dō im Herbst
Datei:Ginkaku-ji Ⅱ.jpg
Kōgetsudai vor dem Kannon-den
Datei:Ginkaku-Ji, Zen-Garten.jpg
Zen-Garten
Datei:Ginkakuji04.jpg
Der Kannon-den im Schnee

Der Jishō-ji (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), besser bekannt unter dem Namen Ginkaku-ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Tempel des Silbernen Pavillons“), ist ein Zen-Tempel der Rinzai-shū im Nordosten der Stadt Kyōto. Er wurde 1482 von Shōgun Ashikaga Yoshimasa als Ruhesitz erbaut.

Architektur

Zwei Gebäude der ursprünglichen Anlage, der Kannon-den und der Tōgu-dō, sind aus dem 15. Jh. erhalten. Der Garten stammt aus der Edo-Zeit.

Der Kannon-den ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Halle der Kannon“) ist das Symbol des Ginkaku-ji und wird meist Ginkaku ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), „Silberner Pavillon“, genannt. Das Erdgeschoss ist im Shinden-Stil gebaut und wird Shinkūden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Halle der Leere“) genannt. Das Obergeschoss ist im Stil eines chinesischen Chan-Tempels gehalten und wird Chōonden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Halle der tosenden Wellen“) genannt. Das Dach ist im Hyōgō-Stil gehalten.

Der Tōgu-dō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein frühes Beispiel der Shoin-Architektur. In ihm steht eine Skulptur von Yoshimasa und eine des Amida-nyōrai, die Eshin Sōzu zugeschrieben wird. Im Tōgu-dō befindet sich auch Dōjinsai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), eines der ältesten Zimmer für Teezeremonie. Seine Gestaltung und Größe wurde zum Vorbild für nachfolgende Generationen.

Der Garten der Anlage ist vor allem für Ginshadan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „See des Silbersandes“) und Kōgetsudai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Mondschauplattform“) bekannt, die im Kontrast zum dunkleren Kannon-den stehen.

Geschichte

Ashikaga Yoshimasa baute ab 1482 seinen Altersruhesitz auf dem Gelände des im Ōnin-Krieg abgebrannten Jōdo-ji der Tendai-shū, dessen Abt sein Bruder Ashikaga Yoshimi gewesen war. Nach dem Einzug Yoshimasas 1483 verlieh der Kaiser Go-Tsuchimikado der Anlage den Titel Higashiyama-dono ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Higashiyama-Palast“). Der Baufortschritt schleppte sich aufgrund mangelnder Gelder und Yoshimasas Perfektionswünschen hin. Zu seinem Tod war der Bau noch unvollendet. Die Anlage wurde darauf, gemäß seinen Wünschen, zu einem Zen-Tempel umgestaltet und Jishō-ji genannt. Während der Unruhen der Sengoku-Zeit brannten viele der Gebäude auf dem Gelände ab.

Yoshimasa baute seinen Alterssitz als Rückzugsort von seinem politischen Leben als Shōgun. Es waren bis zu zehn Gebäude geplant, sie wurden jedoch nicht vollendet. Keines war für offizielle Tätigkeiten vorgesehen. Er gestaltete die Gebäude und den Garten nach seinen Interessen. Ursprünglich gestaltete Kanō Masanobu die Fusuma der Gebäude. Yoshimasa schuf durch seine künstlerischen Vorstellungen und die von ihm geförderten Künstler die prägende Higashiyama-Kultur. Sein Alterssitz entwickelte sich zum Zentrum der Higashiyama-Kultur und ist gleichzeitig ihr Inbegriff.

Der Name Ginkaku-ji („Silberner Pavillon“) ist in Anlehnung an den von Yoshimasas Großvater, Ashikaga Yoshimitsu, erbauten Rokuon-ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), populär Kinkaku-ji („Goldener Pavillon“), geprägt. Beide Tempel sind Untertempel des Shōkoku-ji der Rinzai-shū.

1952 wurde die Gartenanlage zur Besonderen historischen Stätte (tokubetsu shiseki) erklärt. Die UNESCO nahm 1994 den Ginkaku-ji zusammen mit anderen Stätten in das Weltkulturerbe Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) auf.

Literatur

  • Keene, Donald (2003). Yoshimasa and the Silver Pavilion: The Creation of the Soul of Japan. New York: Columbia University Press.

Weblinks

Koordinaten: 35° 1′ 36,7″ N, 135° 47′ 53,7″ O

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