Rennebu
| Wappen | Karte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen der Kommune Rennebu |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Norway.svg Norwegen | |||||
| Kommunennummer: | 5022 | |||||
| Provinz (fylke): | Trøndelag | |||||
| Verwaltungssitz: | Berkåk | |||||
| Koordinaten: | 62° 49′ N, 9° 52′ O
{{#coordinates:62,816666666667|9,8666666666667|primary
|
dim=25000 | globe= | name= | region=NO-50 | type=adm2nd
}} |
| Fläche: | 947,93 km² | |||||
| Einwohner: | 2.514 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 3 Einwohner je km² | |||||
| Sprachform: | neutral | |||||
| Webpräsenz: | ||||||
| Verkehr | ||||||
| Straße: | Europastraße 6 | |||||
| Bahnanschluss: | Dovrebanen | |||||
| Lage in der Provinz Trøndelag | ||||||
| Lage der Kommune in der Provinz Trøndelag | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Rennebu ist eine Kommune im norwegischen Fylke Trøndelag. Die Kommune hat 2514 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Berkåk.
Geografie
Rennebu liegt im Süden des Fylkes Trøndelag. Die Gemeinde grenzt an Orkland im Norden, Midtre Gauldal im Osten, Tynset im Süden, Oppdal im Südwesten und Westen sowie an Rindal im Nordwesten. Die Grenze zu Tynset stellt dabei zugleich die Grenze zwischen den Fylkern Trøndelag und Innlandet dar. Durch die Kommune fließt in Südost-Nordwest-Richtung im Tal Orkdalen die Orkla. Das Tal wird in seinem Verlauf nach Norden weiter. Von Westen fließt in der Kommune aus dem See Granasjøen die Grana auf die Orkla zu. Die Orkla mündet in Orkanger in der nördlichen Nachbargemeinde Orkland in das Meer.<ref name="norgeskart">Rennebu kommune. In: Norgeskart. Abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Gesamtfläche der Kommune beträgt 947,93 km², wobei Binnengewässer zusammen 24,11 km² ausmachen.<ref>09280: Areal (km²), etter arealtype, statistikkvariabel, år og region. In: Statistisk sentralbyrå. Abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Westen von Rennebu liegen die höchsten Berge. Dort reicht das Gemeindeareal in die Berglandschaft Trollheimen hinein.<ref name="snl" /> Die Erhebung Svarthøtta (auch Salåthøa) auf der Grenze zu Oppdal und Rindal stellt mit einer Höhe von 1547,85 moh. den höchsten Punkt der Kommune Rennebu dar.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 10. September 2021, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Nordosten der Kommune liegt der Berg Ilfjellet. Über Rennebu verteilt befinden sich mehrere Moorgebiete.<ref name="norgeskart" /> Der Südosten von Rennebu geht in den Forollhogna-Nationalpark ein. Dieser wurde 2001 gebildet.<ref>https://faktaark.naturbase.no/?id=VV00000597. In: naturbase.no. Miljødirektoratet, abgerufen am 1. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Einwohner
Die Einwohner der Kommune leben vor allem im Haupttal entlang verteilt. Im Jahr 1982 erreichte die Kommune mit 3109 Einwohnern ihre bis dahin höchste Einwohnerzahl. Ab da begann die Zahl zurückzugehen.<ref name="snl" /> Berkåk ist der einzige sogenannte Tettsted, also die einzige Ansiedlung, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet wird. Zum 1. Januar 2025 lebten dort 1037 Einwohner.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>
Die Einwohner der Gemeinde werden Rennbygg genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Rennebu hat wie viele andere Kommunen der Provinz Trøndelag weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Jahr | Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl | Prozent | ||
| 1960 | 2741 | — | — |
| 1970 | 2892 | +151 | +5,5 % |
| 1980 | 2978 | +86 | +3,0 % |
| 1990 | 2945 | −33 | −1,1 % |
| 2000 | 2700 | −245 | −8,3 % |
| 2010 | 2622 | −78 | −2,9 % |
| 2020 | 2486 | −136 | −5,2 % |
Geschichte
Die Kommune Rennebu entstand im Jahr 1839, als Rennebu von Meldal abgespalten wurde. Rennbu hatte bei seiner Gründung 2368 Einwohner, Meldal verblieb mit 3184 Einwohnern. Zum 1. Januar 1966 ging ein von 420 Personen bewohntes Gebiet von Kvikne aus dem damaligen Fylke Hedmark an Rennebu über. Vier Jahre später folgte ein Gebiet mit fünf Bewohnern von Tynset (das ebenfalls vor 1966 zu Kvikne gehört hatte).<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: Statistisk sentralbyrå. 1999, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zum 31. Dezember 2017 gehörte Rennebu der damaligen Provinz Sør-Trøndelag an. Sie ging im Zuge der Regionalreform in Norwegen in die zum 1. Januar 2018 neu geschaffene Provinz Trøndelag über.<ref>Kommunal- og moderniseringsdepartementet: Nye kommune- og fylkesnummer fra 2020. In: regjeringen.no. 27. Oktober 2017, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In der Kommune befinden sich mehrere Kirchen. Die Rennebu kirke ist eine rot gestrichene Holzkirche aus dem Jahr 1669. Das Kirchgebäude hat einen y-förmigen Grundriss. Die Kirche ersetzte eine Stabkirche, wobei Teile der alten Kirche wiederverwendet wurden. In der Zeit von 1948 bis 1952 wurde die Kirche großflächig restauriert.<ref>Rennebu kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 1878 erbaut wurde die Berkåk kirke. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Holzkirche.<ref>Berkåk kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Innset kirke wurde 2000 fertiggestellt. Die Holzkirche wurde nach einem Kirchbrand im Jahr 1995 neu aufgebaut.<ref>Innset kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Brandursache war vermutlich Brandstiftung, sie konnte jedoch nicht geklärt werden.<ref>Mange påsatte branner. In: adressa.no. 10. September 2001, abgerufen am 1. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Vorgängerkirche stammte aus dem Jahr 1642 und wurde im Neubau teilweise nachempfunden.<ref>Innset kirke. In: norske-kirker.net. Abgerufen am 1. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Durch den Süden der Kommune führt die Europastraße 6 (E6). Die Straße verläuft durch Berkåk und von dort weiter Richtung Nordosten in die Kommune Midtre Gauldal. Von Berkåk Richtung Norden durch das Orkdalen führt unter anderem der Fylkesvei 700 weiter. In die E6 mündet bei Ulsberg von Südosten der Riksvei 3. Weitgehend parallel zur E6 verläuft die Bahnlinie Dovrebanen durch die Kommune.<ref name="norgeskart" /> In der Ortschaft Berkåk liegt ein Bahnhof. Dieser wurde 1921 eröffnet, als die Strecke der Linie Dovrebanen fertiggestellt wurde.<ref>Berkåk. In: BaneNor. Abgerufen am 30. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Bahnstrecke führt über die Brücke Orkla bru.<ref name="norgeskart" />
Wirtschaft
Für die Lokalwirtschaft ist die Land- und Forstwirtschaft von größerer Bedeutung. Im Bereich der Landwirtschaft ist die Rinder- und Schafhaltung typisch. Im Bereich der Industrie sind verschiedenen holzverarbeitende Betriebe angesiedelt. Von 1989 bis 2013 existierte eine Molkerei in Rennebu.<ref name="snl">John Stokkan, Svein Askheim, Morten Olsen Haugen: Rennebu. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Kommune liegen mehrere Wasserkraftwerke. Das Kraftwerk Brattset nutzt eine Fallhöhe von insgesamt etwa 270 Metern und hatte bis 2010 eine mittlere Jahresproduktion von 402 GWh. Es wurde 1982 in Betrieb genommen.<ref>Brattset. In: NVE. Abgerufen am 30. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das ebenfalls im Jahr 1982 in Betrieb genommene Kraftwerk Grana hatte im gleichen Zeitraum eine mittlere Produktion von 332 GWh. Es wird dort eine Fallhöhe von 455 Metern genutzt.<ref>Grana. In: NVE. Abgerufen am 30. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2020 arbeiteten von etwa 1190 Arbeitstätigen 790 in Rennebu selbst, zirka 120 waren in der Nachbarkommun Oppdal tätig. Es folgten Trondheim, Midtre Gauldal und Orkland als häufigste Pendlerziele.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Name und Wappen
Das seit 1982 offizielle Wappen der Kommune zeigt einen roten Göpel auf goldenem Hintergrund.<ref>Godkjenning av våpen og flagg for Rennebu kommune, Sør-Trøndelag. In: Lovdata. Abgerufen am 30. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Wappen soll die Kirche Rennebu kirke mit ihrem y-förmigen Grundriss darstellen.<ref name="snl" /> Rennebu wurde im Jahr 1297 im Zusammenhang als i Rænnabui erwähnt. Der altnordische Name war Rennabú. Der Bestandteil „-bu“ existiert in vielen Ortsnamen in Trøndelag. Die Bedeutung des ersten Bestandteils ist unsicher.<ref>Rennebu. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 24. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Persönlichkeiten
- Magne Myrmo (1943–2025), Skilangläufer
- Ola T. Lånke (* 1948), Politiker
- Vebjørn Rodal (* 1972), Leichtathlet und Olympiasieger
- Astrid S (* 1996), Popsängerin
Weblinks
- Rennebu im Store norske leksikon (norwegisch)
- Fakten über Rennebu beim Statistisk sentralbyrå (norwegisch)
Einzelnachweise
<references />
Åfjord | Flatanger | Frosta | Frøya | Grong | Heim | Hitra | Holtålen | Høylandet | Inderøy | Indre Fosen | Leka | Levanger | Lierne | Malvik | Melhus | Meråker | Midtre Gauldal | Nærøysund | Namsos | Namsskogan | Oppdal | Orkland | Ørland | Osen | Overhalla | Rennebu | Rindal | Røros | Røyrvik | Selbu | Skaun | Snåsa | Steinkjer | Stjørdal | Trondheim | Tydal | Verdal