Zum Inhalt springen

Charles Bozon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. September 2025 um 06:47 Uhr durch imported>Silewe (+Normdaten).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Chamonix-Mont-Blanc -- Cimetière (Charles Bozon).JPG
Grab von Charles Bozon in Chamonix

Charles Bozon (* 15. Dezember 1932 in Chamonix; † 7. Juli 1964) war ein französischer Skirennläufer.

Biografie

Sein größter Erfolg gelang ihm bei den Skiweltmeisterschaften 1962 im heimatlichen Chamonix, wo er am 12. Februar den Titel im Slalom gewann.<ref>«Französischer Triumph im Slalom». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 14. Februar 1962, S. 12.</ref> Sechs Jahre vorher war er am 29. Januar Fünfter im Riesenslalom und letztlich Zweiter in der nur zur Weltmeisterschaft zählenden Kombination bei den Olympischen Spielen 1956 geworden. Vier Jahre später, bei den Olympischen Spielen 1960 in Squaw Valley, gewann er im letzten Herren-Bewerb am 24. Februar die Bronzemedaille im Slalom und holte damit erneut Kombinations-Weltmeisterschaftssilber. Von 1956 bis 1961 wurde er sechsmal französischer Meister – je zweimal in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt.

Weitere Rennsiege gelangen Bozon unter anderem im Slalom und in der Kombination (16./17. Februar 1957)<ref>Bozon siegt im Slalom. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 17. Februar 1957, S. 24.</ref><ref>Auch Österreichs Nachwuchs dominierte. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 19. Februar 1957, S. 10.</ref> und Sieg im Slalom und Rang 3 in der Kombination am 15. Februar 1959 der 3-Tre-Rennen in Madonna di Campiglio.<ref>«Von allem blieb nur Schranz unberührt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 17. Februar 1959, S. 10.</ref> Unglücklich verliefen für ihn die Skiweltmeisterschaften 1958 in Bad Gastein, wo er im Riesenslalom am 5. Februar mit Start-Nr. 13 schwer stürzte, sich eine Verletzung der Wirbelsäule zuzog und mit dem Hubschrauber ins UKH Salzburg geflogen wurde.<ref>Der zweite österreichische Doppelerfolg. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 6. Februar 1958, S. 10.</ref> Bozon kam 1964 bei einem Lawinenunglück am Mont Blanc ums Leben. In seinem Geburtsort Chamonix wurde eine Skipiste (Charles-Bozon-Piste) nach ihm benannt.

Sonstige wichtige Platzierungen

Weblinks

Commons: Charles Bozon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1931: David Zogg | 1932: Friedl Däuber | 1933: Anton Seelos | 1934: Franz Pfnür | 1935: Anton Seelos | 1936: Rudolph Matt | 1937: Émile Allais | 1938: Rudolf Rominger | 1939: Rudolf Rominger | 1948: Edy Reinalter | 1950: Georges Schneider | 1952: Othmar Schneider | 1954: Stein Eriksen | 1956: Toni Sailer | 1958: Josef Rieder | 1960: Ernst Hinterseer | 1962: Charles Bozon | 1964: Josef Stiegler | 1966: Carlo Senoner | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Jean-Noël Augert | 1972: Francisco Fernández Ochoa | 1974: Gustav Thöni | 1976: Piero Gros | 1978: Ingemar Stenmark | 1980: Ingemar Stenmark | 1982: Ingemar Stenmark | 1985: Jonas Nilsson | 1987: Frank Wörndl | 1989: Rudolf Nierlich | 1991: Marc Girardelli | 1993: Kjetil André Aamodt | 1996: Alberto Tomba | 1997: Tom Stiansen | 1999: Kalle Palander | 2001: Mario Matt | 2003: Ivica Kostelić | 2005: Benjamin Raich | 2007: Mario Matt | 2009: Manfred Pranger | 2011: Jean-Baptiste Grange | 2013: Marcel Hirscher | 2015: Jean-Baptiste Grange | 2017: Marcel Hirscher | 2019: Marcel Hirscher | 2021: Sebastian Foss Solevåg | 2023: Henrik Kristoffersen | 2025: Loïc Meillard Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein