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Michael Wessing

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Michael Thomas Maria Wessing (* 29. August 1952 in Recklinghausen; † 7. Mai 2019 in Osnabrück<ref name="nw.de">Wolfgang Temme: Herzebrock-Clarholz/Bochum: Ehemaliger Speerwurf-Europameister Michael Wessing nach OP gestorben. In: nw.de. 9. Mai 2019, abgerufen am 9. Mai 2019 (Paywall).</ref>) war ein deutscher Leichtathlet.

Michael Wessing gehörte zunächst dem Sportverein Recklinghäuser LC an, später dem TV Wattenscheid. Der Speerwerfer belegte Platz 14 bei den Europameisterschaften 1974 mit 71,68 m und Platz neun bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal mit 79,06 m. Der größte Erfolg seiner Karriere gelang ihm bei den Europameisterschaften 1978, als er die Goldmedaille gewann (82,94 m – ungültig – 72,08 m – 89,12 m – 85,74 m – 83,66 m).

Mit seiner Bestmarke von 94,22 m, aufgestellt im August 1978 in Oslo, markierte Wessing einen bundesdeutschen Rekord.<ref>Ehemaliger Speerwurf-Europameister gestorben. In: faz.net. 9. Mai 2019, abgerufen am 10. Mai 2019.</ref><ref>Ewige deutsche Bestenliste: Die Liste umfasst in den Standard-Wettbewerben je 30 Athletinnen und Athleten. (PDF) Die besten Leistungen mit dem alten Speer (vor 1986). In: leichtathlektik.de. S. 24, abgerufen am 15. April 2026.</ref> Vor den Olympischen Spielen 1980 in Moskau war er somit in einer Mitfavoritenrolle, konnte jedoch wegen des Olympiaboykotts nicht antreten.

Für seine sportlichen Erfolge wurde er 1979 von Bundespräsident Walter Scheel mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref>Bundesarchiv, Bundespräsidialamt, Amtszeit Walter Scheel, Sportpreise: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes, Aktz BArch B 122</ref> Er war 1,82 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 88 kg. Nach seiner Leistungssportkarriere arbeitete er als Unternehmensberater und war ehrenamtlich als Leichtathletiktrainer tätig.<ref name="nw.de" /> Michael Wessing starb im Mai 2019 an den Folgen einer Operation.<ref>Thomas Lelgemann: TV Wattenscheid trauert um Speer-Europameister Wessing. In: WAZ.de. 9. Mai 2019, abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Matti Järvinen | 1938: Matti Järvinen | 1946: Lennart Atterwall | 1950: Toivo Hyytiäinen | 1954: Janusz Sidło | 1958: Janusz Sidło | 1962: Jānis Lūsis | 1966: Jānis Lūsis | 1969: Jānis Lūsis | 1971: Jānis Lūsis | 1974: Hannu Siitonen | 1978: Michael Wessing | 1982: Uwe Hohn | 1986: Klaus Tafelmeier | 1990: Steve Backley | 1994: Steve Backley | 1998: Steve Backley | 2002: Steve Backley | 2006: Andreas Thorkildsen | 2010: Andreas Thorkildsen | 2012: Vítězslav Veselý | 2014: Antti Ruuskanen | 2016: Zigismunds Sirmais | 2018: Thomas Röhler | 2022: Julian Weber | 2024: Jakub Vadlejch Vorlage:Klappleiste/Ende