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Vigdis Nipperdey

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Vigdis Nipperdey (geb. Henze;<ref name="th" /> * 1944 in Brandenburg)<ref name="sueddeutsche.de-2025-07-11" /> ist eine deutsche Kommunalpolitikerin und Juristin. Sie war von 2001 bis 2006 Vorsitzende des Hochschulrates der Technischen Universität München.

Leben und Wirken

Sie absolvierte ihr Abitur in Heidelberg.<ref name="merkur.de 2025-02-11" /> Nach dem Jurastudium in Heidelberg, Tübingen und Berlin als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes war sie Rechtsreferendarin in Berlin und München.<ref name="sueddeutsche.de-2025-07-11">Claudia Koestler: Stärkung der Demokratie: Medaille für Vigdis Nipperdey. In: sueddeutsche.de. 11. Juli 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025: „Nipperdey, 1944 in Brandenburg geboren, zog nach dem Jurastudium in Heidelberg, Tübingen und Berlin gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Historiker Thomas Nipperdey, nach Icking. Bereits vier Jahre nach ihrem Zuzug wurde sie 1978 erstmals in den Gemeinderat gewählt“</ref> Vorlage:Hinweisbaustein 1971 trat sie in Berlin der CDU bei und arbeitete als Assistentin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus für den Untersuchungsausschuss „Freie Universität Berlin“. In München war sie Mitglied im Schulpolitischen Arbeitskreis der CSU. Sie wurde 1993 stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende und gehörte dem Kreisvorstand Bad Tölz-Wolfratshausen der Frauen-Union an.<ref>Wolfgang Lieb: „Hochschulfreiheitsgesetz“ in NRW – oder der Putsch von oben gegen ein öffentlich verantwortetes, demokratisches Hochschulwesen. In: NachDenkSeiten. 31. Januar 2006, abgerufen am 9. Dezember 2025: „Vigdis Nipperdey, geboren 1944, … seit 1993 gehört sie, unter anderem als Stellvertretende Kreisvorsitzende, dem Kreisvorstand Bad Tölz-Wolfratshausen der Frauen-Union an. 1998 war sie Listenkandidatin der CSU für den Bundestag.“</ref> Später wurde sie zum Mitglied des Bezirksvorstandes der Frauen Union Oberbayern der CSU gewählt. Nipperdey ist Mitglied im Landesvorstand des Arbeitskreises Hochschule und Kultur der CSU sowie Vorsitzende des Arbeitskreises Hochschule und Kultur des Bezirks Oberbayern der CSU.

Seit 1978 ist sie Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Icking, zuerst für die Junge Union, dann für die CSU, seit 1990 für die Ickinger Initiative.<ref name="merkur.de 2025-02-11">Andrea Kästle: Mehr als die Hälfte ihres Lebens sitzt sie im Gremium: Ickingerin ist seit 47 Jahren Gemeinderätin. In: merkur.de. 11. Februar 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> Bei der Kommunalwahl 2020 war sie Spitzenkandidatin der Ickinger Initiative.<ref>Claudia Koestler: Ambitionierte Gruppierung: Dem Druck trotzen. In: sueddeutsche.de. 29. Dezember 2019, abgerufen am 14. Dezember 2025.</ref>

1990 wurde sie in die Bayerische Akademie Ländlicher Raum gewählt.<ref name="Merkur 2025-07-10" />

Von 1994 bis 2000 war sie Geschäftsführerin des neu gegründeten „Forum Ebenhausen“ bei der Stiftung Wissenschaft und Politik.<ref name="mytum 2002-07-18" /> Nach dem Umzug der Stiftung von Ebenhausen nach Berlin im Jahre 2000 war sie mehrere Jahre Vorstandsmitglied des „Forums Ebenhausen“.

1998 wurde sie Mitglied des Hochschulrates der TU München und zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.<ref>Organisatorisches, Wissenschaftspolitik: TU München konstituiert Hochschulrat. In: nachrichten.idw-online.de. 15. Dezember 1998, abgerufen am 9. Dezember 2025: „Als stellvertretende Vorsitzende wählte der Hochschulrat Frau Vigdis Nipperdey.“</ref> Von 2001 bis 2006 war sie Vorsitzende dieses Gremiums.<ref name="merkur 2018-12-10" />

Sie ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Außenpolitik in München,<ref>Vorstand | Gesellschaft für Außenpolitik. In: foreign-affairs.info. Abgerufen am 9. Dezember 2025: „Vigdis Nipperdey, Juristin“</ref> Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Nexus Instituts für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH Berlin<ref>nexus verbindet Praxis und Forschung: Unser Team. Wissenschaftlicher Beirat. In: nexusinstitut.de. Abgerufen am 12. September 2025: „Vigdis Nipperdey: Ehem. Vorsitzende des Hochschulrats der Technischen Universität München“</ref> und Mitglied des Inner Wheel Clubs München.<ref>Clubleben. Lass uns wandern gehen. In: muenchen.innerwheel-germany.de. 28. September 2024, abgerufen am 9. Dezember 2025: „Vigdis Nipperdey … Wir freuen uns auf rege Teilnahme und wünschen schöne Sommerwochen! Ulla & Vigdis“</ref>

Vigdis Nipperdey war ab 1969 mit dem Historiker Thomas Nipperdey (1927–1992) verheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.<ref name="th">Thorsten Hollstein: Die Verfassung als „Allgemeiner Teil“. Privatrechtsmethode und Privatrechtskonzeption bei Hans Carl Nipperdey (1895–1968). Mohr Siebeck, Tübingen 2007, S. 104.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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