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Adolf Henning

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Datei:Porträt Adolf Henning, gezeichnet von Franz Johann Heinrich Nadorp, Rom um 1834.jpg
Adolf Henning, gezeichnet von Franz Nadorp, Rom um 1834
Datei:Berlin Neues Museum Niobidensaal gegen Bacchussaal.jpg
Wandmalereien von Adolf Henning im Niobidensaal des Neuen Museums in Berlin (von rechts): Rettung des Odysseus durch den Schleier der Leukothea und Äneas flieht mit Anchises und Ascanius aus dem brennenden Troja
Datei:Adolf Henning - Mädchen von Frascati.jpg
Mädchen von Frascati, 1838, Alte Nationalgalerie, Berlin

Carl Adolf Henning (* 28. Februar 1809 in Berlin; † 25. März 1900 ebenda) war ein deutscher Maler.

Leben

Adolf Henning wurde am 28. Februar 1809 in Berlin als Sohn des Hofkapellmeisters Karl Wilhelm Henning (1784–1867) geboren. Er studierte ab 1823 als Schüler an der Berliner Akademie u. a. bei Wilhelm Wach. 1833 ist er an der Kunstakademie Düsseldorf in der ersten Klasse bei Wilhelm von Schadow als Historien- und Bildnismaler nachgewiesen.<ref>Wend von Kalnein: Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 333</ref> Zusammen mit dem Maler Heinrich Mücke reiste er 1833 bis 1835 nach Italien.

Während seiner Zeit in Rom porträtierte Henning zweimal das berühmte Modell Fortunata Segatori. Das Ölgemälde<ref>Modellen Fortunata Segatori som digterinde, B119 - Thorvaldsens Museums Katalog. Abgerufen am 4. Oktober 2022.</ref> befindet sich heute im Thorvaldsen Museum in Kopenhagen, das zweite Bildnis, eine Zeichnung, in einer Privatsammlung in Deutschland.

Nach seiner Rückkehr nach Berlin verdiente er seinen Lebensunterhalt als erfolgreicher Porträtmaler. 1839 wurde er Mitglied und Professor an der Berliner Akademie. Henning war seit 1836 verheiratet mit Marie Jordan (* 1816 in Berlin, † 1899 ebenda). Sein Schwager und Freund war der Maler Rudolf Jordan.

Adolf Henning starb am 25. März 1900 in Berlin.

Am 7. April 2019 wurde eine Folge der Sendung Lieb & Teuer des NDR ausgestrahlt, die von Janin Ullmann moderiert und im Schloss Reinbek gedreht wurde. Darin wurde mit dem Kunsthistoriker Wilhelm Hornbostel ein Lackbild auf Weißblech besprochen, das um 1840 von einem Maler der Braunschweiger Manufaktur von Heinrich Wilhelm Stockmann nach einem verschollenen Porträt von Adolf Henning gemalt wurde, das die Schauspielerin und Opernsängerin Wilhelmine Schröder-Devrient zeigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Video (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. April 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ndr.de Lackbild auf Metall auf ndr.de</ref>

Werke

  • 1833: Altenberger Dom, Papier auf Leinwand, Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Schloss Charlottenburg, Berlin
  • 1838: Mädchen von Frascati, Alte Nationalgalerie, Berlin
  • Wandmalereien im Niobidensaal des Neuen Museum, Berlin
Datei:Adolf Henning Bildnis einer Römerin (Fortunata Segatori) Bleistift auf Papier Rom 1833.jpg
Bildnis einer Römerin (Fortunata Segatori), Bleistift auf Papier, Rom 1833

Weblinks

Commons: Adolf Henning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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