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Dotzlar

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Dotzlar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(713)&title=Dotzlar 51° 1′ N, 8° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(713) 51° 0′ 53″ N, 8° 24′ 41″ O
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Höhe: 437 (390–600) m
Fläche: 6,36 km²
Einwohner: 713 (30. Apr. 2024)<ref name="Bewohner2023">Einwohnerzahlen Stadt Bad Berleburg. (PDF; 413 KB) Bad Berleburg, abgerufen am 26. Juni 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57319
Vorwahl: 02751
Datei:Stadtgliederung Bad Berleburg.png
Karte
Lage von Dotzlar im Stadtgebiet von Bad Berleburg
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Dotzlar (mundartlich Dutzela) ist ein Stadtteil von Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen.

Geografie

Lage

Dotzlar liegt in Luftlinie etwa 3,5 km südsüdöstlich der Stadtmitte von Bad Berleburg, dessen Gebiet im Nordosten des Kreises Siegen-Wittgenstein mitten im Rothaargebirge liegt. Die Grenze im Westen ist gleichzeitig Kreisgrenze zum Kreis Olpe. Im Norden schließt sich der Hochsauerlandkreis an. Die Ostgrenze bildet zugleich die Landesgrenze zum Land Hessen. Die Stadt Bad Laasphe grenzt im Süden und die Gemeinde Erndtebrück im Südwesten an.

Berge und Täler

Dotzlar liegt auf einer Höhe von 390 bis 600 Metern über NN. Der niedrigste Punkt ist in den Flussniederungen der Eder, an deren rechtes, südwestliches Ufer es mit dem zugehörigen Laubroth grenzt. Die höchsten Erhebungen rund um Dotzlar sind die Dotzlarer Burg (551 m ü. NN), das Feuerloh (593 m ü. NN), der Eisenstein (580 m ü. NN) und der Sassenkopf bei Sassenhausen (606 m ü. NN).

Nachbarorte

Dotzlar grenzt im Osten an Arfeld. Im Süden verläuft die Grenze dann weiter an Sassenhausen und weiter an Weidenhausen vorbei. Westlich folgen Hemschlar und Raumland. Im Norden schließt sich die Grenze zur Kernstadt Bad Berleburg an.

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein Der Ortsname mit dem Suffix -lar gehört zur Gruppe der ältesten Siedlungsnamen im deutschen Sprachraum, deren Verbreitung besonders in Hessen und Westfalen signifikant ist und auf germanische Ursprünge hinweist. Die Grundbedeutung von -lar soll eine bauliche Abgrenzung im Sinne einer Hürde, eines Lattenwerks oder Gerüstes sein.<ref>Heinrich Dittmeier: Siedlungsnamen und Siedlungsgeschichte des Bergischen Landes, Neustadt an der Aisch 1956, Dittmeier: Die (h)lar-Namen. Siedlung und Deutung (Niederdeutsche Studien 10), Köln/Graz 1963.</ref> Andere Namensforscher fassen die Bedeutung der Endung -lar weiter im Sinne von Weide(platz), aber auch Moor-, Sumpfgelände, Dorfanger.<ref>Adolf Bach: Deutsche Namenskunde II. Die deutschen Ortsnamen 2. Heidelberg 1954.</ref>

Das Dorf Dotzlar zählt somit zu den ältesten Ansiedlungen im Wittgensteiner Land. Auch die alte Fliehburg, welche noch heute den Namen des Berges Burg trägt, dürfte das hohe Alter des Dorfes beweisen. Urkundlich wird Dotzlar erstmals 1418 erwähnt; es wird aber angenommen, dass die Gründung bereits 500–600 Jahre früher erfolgte.<ref>Hans-Günter Radenbach: Unsere Heimat in vor- und frühgeschichtlicher Zeit in: Karl Pöppel (Hrsg.): Das mittlere Edertal – ein Heimatbuch für Dotzlar, Arfeld, Richstein. Bad Berleburg 1982, S. 13–23.</ref><ref>Rudolf Scheffel und Karl Pöppel: Das Dorf Dotzlar und seine Geschichte in: Das mittlere Edertal - ein Heimatbuch für Dotzlar, Arfeld und Richstein, Bad Berleburg 1982, S. 129–135.</ref>

In der Nacht vom 30. zum 31. März 1944 erfolgte ein Luftangriff der Royal Air Force auf Nürnberg. Beim Anflug stürzte ein Bomber vom Typ Lancaster am Meisbach ab. Die Besatzung starb.<ref>Peter Schneider: Tod am Meisbach: Absturz der Lancaster ND441 bei Dotzlar. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 2007, S. 130 ff.</ref>

Seit dem 1. Januar 1975 ist die ehemalige Gemeinde Dotzlar aufgrund der kommunalen Neugliederung ein Stadtteil von Bad Berleburg,<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> einer der flächengrößten Städte Deutschlands.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1961 (6. Juni) 648 <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1970 (27. Mai) 709 <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1974 (30. Juni) 707 <ref name="Bünermann&Köstering" />
2003 (31. Dezember) 847
2004 (31. Dezember) 855
2007 (30. Nov.) 857
2008 (31. Juli) 821
2010 (31. Jan.) 821
2011 (30. November) 805
2012 (30. Juni) 800
2013 (31. Mai) 796
2014 (31. März) 824
2015 (31. März) 845
2016 (31. Dezember) 829 <ref name="EinwohnerzahlenBLB2016" />
2018 (30. Juni) 812 <ref name="EinwohnerzahlenBLB2016" />
2021 (31. August) 752 <ref>Einwohnerzahlen / Stadt Bad Berleburg. In: web.archive.org. 30. September 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. September 2021; abgerufen am 28. Juli 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bad-berleburg.de</ref>
2023 (30. Juni) 727 <ref name="Bewohner2023" />

Politik

Aktueller Ortsvorsteher für Dotzlar ist Dirk Jung.

Aktueller Stadtverordneter ist Joshua Briel.<ref name="StadtBLB" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Dotzlar.jpg
Evangelische Kapelle in Dotzlar

Sehenswert ist die Evangelische Kapelle.

Religion

Dotzlar gehört der Kirchengemeinde Raumland an.<ref name="Kirchengemeinde" />

Veranstaltungen

In Dotzlar findet jährlich ein Osterfeuer sowie der „Bärentanz“ und „Bäreleerer“ statt.<ref name="StadtBLB" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Ortschaft wird von Osten nach Westen von der Landesstraße L 553 durchquert, die Dotzlar mit Hatzfeld im Osten und Raumland im Westen verbindet. Von Norden nach Süden durchquert die L 718 den Ort; sie führt aus Bad Berleburg nach Bad Laasphe.

Industrie und Gewerbe

In Dotzlar sind einige Handels- und Handwerksbetriebe ansässig. Hierzu gehören ein Dachdeckerbetrieb, ein Heizungsbauunternehmen, ein Brennholzhandel und Lebensmittelladen.

Literatur

  • Karl Pöppel (Hrsg.): Das mittlere Edertal – ein Heimatbuch für Dotzlar, Arfeld, Richstein. Bad Berleburg 1982
  • Peter Schneider: Tod am Meisbach: Absturz der Lancaster ND441 bei Dotzlar. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 2007, S. 130 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> <ref name="Bünermann&Köstering">Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 138.</ref> <ref name="EinwohnerzahlenBLB2016">Einwohnerzahlen. Stand: 31. Dez. 2016. (PDF) In: Stadt Bad Berleburg. bad-berleburg.de, Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2017.</ref> <ref name="Kirchengemeinde">Ansprechpartner. In: Kirchengemeinde Raumland. kg-raumland.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Januar 2017; abgerufen am 26. Januar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kg-raumland.de</ref> <ref name="StadtBLB">Dotzlar. In: Stadt Bad Berleburg. bad-berleburg.de, abgerufen am 26. Januar 2017.</ref> </references>

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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