Tristacher See
| Tristacher See | ||||||
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| Datei:2019 Osttirol 1201 Tristacher See.jpg | ||||||
| Tristacher See Richtung Osten | ||||||
| Geographische Lage | Bezirk Lienz, Tirol, Österreich | |||||
| Abfluss | Seebach → Drau | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 46° 48′ 25″ N, 12° 47′ 48″ O
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dim=490 | globe= | name=Tristacher See | region=AT-7 | type=waterbody
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| Höhe über Meeresspiegel | 821 m ü. A. | |||||
| Fläche | 5,54 ha | |||||
| Länge | 490 m | |||||
| Breite | 250 m | |||||
| Maximale Tiefe | 7,3 m | |||||
Der Tristacher See ist ein See im Tiroler Bezirk Lienz und liegt im Gemeindegebiet von Amlach und Tristach, wobei das Westufer samt Parkhotel Tristachersee, Altem See und Wald, auf Amlacher Gemeindegebiet liegt und das Ostufer samt Camping Seewiese, auf Tristacher Gemeindegebiet.
Lage
Der 5 Kilometer von Lienz entfernte Tristacher See liegt am Fuß des Rauchkofels. Er ist 5,54 Hektar groß bei einer Länge von 490 und einer Breite von 250 Metern. Die maximale Tiefe beträgt 7,3 Meter. Er liegt in einer Höhe von 821 m ü. A. und ist über zwei Zufahrtsstraßen erreichbar. Eine führt zum West- und die andere zum Ostufer.<ref name=":0">Badegewässerkurzprofil Tristacher See. (PDF) Land Tirol, 2022, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>
Die Sichttiefe im See beträgt 2,5 bis 3,5 Meter.<ref>Badegewässerüberwachung 2022. (PDF) Land Tirol, 26. August 2022, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref><ref>Badegewässerüberwachung 2021. (PDF) Land Tirol, 2. Juni 2021, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>
Der einzige Zufluss ist ein kleiner Bach vom rund 25 Meter höher gelegenen Alten See im Westen. Das Einzugsgebiet hat eine Fläche von 1,7 Quadratkilometern. Der Abfluss erfolgt ebenfalls im Westen in den Seebach, der in die Drau mündet.<ref name=":0" />
Geschichte
Im Jahr 2010 wurde auf dem Grund des Sees ein Einbaum aus dem Mittelalter gefunden.<ref>Einbaum im Tristacher See stammt aus dem Mittelalter -. Osttiroler Bote, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>
Schriftlich erwähnt wurde der See bereits im Fischereibuch von Kaiser Maximilian I. im 16. Jahrhundert.<ref>Tristacher See - Tirol - Österreich. Abgerufen am 19. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 1886 war ein Kraftwerk zur Nutzung der Wasserkraft des Sees geplant. Dieser Plan wurde jedoch nicht umgesetzt.<ref>Kulturberichte aus Tirol 2010. (PDF) Bundesdenkmalamt und Tiroler Landesregierung, April 2010, S. 29, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>
Nutzung
Der Tristacher See ist der einzige Naturbadesee Osttirols.<ref>Tristacher See in Lienz. Tourismusverband Osttirol, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref> Die Wasserqualität war in den Jahren 2013 bis 2021 ausgezeichnet.<ref>Badegewässerüberwachung 2013 bis 2021 in Tirol. (PDF) Land Tirol, S. 4, abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>
Am Ostufer befinden sich ein Strandbad und ein Campingplatz, am Westufer liegt ein Hotel. Sonst wird der See von Wald umrahmt. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt im Sommer 21 bis 24 Grad Celsius.<ref name=":0" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references />