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Fiederspieren

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Fiederspieren
Datei:Sorbaria kirilowii - Floraison.jpg

Sorbaria kirilowii

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Spiraeoideae
Gattung: Fiederspieren
Wissenschaftlicher Name
Sorbaria
(Ser. ex DC.) A.Br.

Die Pflanzengattung Fiederspieren (Sorbaria) gehört zur Unterfamilie der Spiraeoideae in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Beschreibung

Datei:Sorbaria grandiflora - Vue générale.jpg
Sorbaria grandiflora
Datei:SorbariaSorbifolia4.jpg
Sibirische Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia)
Datei:Sorbaria-tomentosa-flowers.JPG
Blütenstand von Sorbaria tomentosa

Sorbaria-Arten sind sommergrüne, meist hohe Sträucher mit stielrunden Zweigen. Die kahle oder behaarte Rinde der Zweige ist so lang sie jung sind gelb bis grün, später ist sie dunkel rötlich oder gelblich braun. Die wechselständig angeordneten, großen, unpaarig gefiederte Laubblätter enthalten sieben bis 33 Fiederblättchen. Die meist doppelt gesägten Fiederblättchen sind bis zu 13 cm lang. Nebenblätter sind vorhanden.

In 10 bis 30 cm langen, endständigen, rispigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die relativ kleinen, fünfzähligen Blüten weisen einen Durchmesser von 5 bis 10 mm auf. Die fünf Kelchblätter sind auch noch an den Früchten vorhanden. Die fünf rundlichen, weißen Kronblätter sind an der Basis verwachsen. Die 20 bis 50 Staubblätter sind oft länger als die Kronblätter. Die fünf Fruchtblätter sind nur an der Basis verwachsen und stehen in einem offenen Blütenbecher.

An den 2,5 bis 5 mm langen, kahlen oder behaarten Balgfrüchte sind noch Griffel und Kelch vorhanden, wenn sie reif sind.

Vorkommen

Sorbaria-Arten kommen in Mittel- und Ostasien sowie im östlichen Nordamerika vor.

Die dekorativen, reichblühenden Gehölze können als Solitär- und Gruppensträucher in Parks und Gärten der Gemäßigten Zone Verwendung finden.

Arten (Auswahl)

Es gibt etwa neun bis zehn Sorbaria-Arten:<ref name="GRIN" />

  • Sorbaria grandiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Sweet) Maxim. (Syn.: Sorbaria pallasii <templatestyles src="Person/styles.css" />(G.Don) Pojark.): Sie kommt von Sibirien bis zum fernöstlichen Russland vor.<ref name="GRIN" /><ref name="POWO" />
  • Sorbaria kirilowii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Regel & Tiling) Maxim. (Syn.: Sorbaria arborea <templatestyles src="Person/styles.css" />C.K.Schneid., Sorbaria arborea var. glabrata <templatestyles src="Person/styles.css" />Rehder, Sorbaria arborea var. subtomentosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Rehder, Sorbaria assurgens <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Vilm. & Bois, Spiraea kirilowii <templatestyles src="Person/styles.css" />Regel & Tiling): Sie kommt in China und im nördlichen Korea vor.<ref name="GRIN" />
  • Sibirische Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) A.Braun, Syn.: Schizonotus sorbifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Lindl. ex Steud., Sorbaria sorbifolia var. stellipila <templatestyles src="Person/styles.css" />Maxim., Spiraea sorbifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.)
  • Sorbaria tomentosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lindl.) Rehder: Mit den Varietäten:
    • Sorbaria tomentosa var. angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Wenz.) Rahn (Syn.: Schizonotus aitchisonii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hemsl.) Skeels, Sorbaria aitchisonii <templatestyles src="Person/styles.css" />Hemsl., Spiraea aitchisonii <templatestyles src="Person/styles.css" />Hemsl., Spiraea sorbifolia var. angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Wenz.)
    • Sorbaria tomentosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lindl.) Rehder var. tomentosa (Syn.: Schizonotus tomentosus <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindl., Sorbaria lindleyana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Wall. ex Lindl.) Maxim., Spiraea lindleyana <templatestyles src="Person/styles.css" />Wall. ex Lindl.)

Quellen

  • Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Gehölze. Bestimmung, Herkunft und Lebensbereiche, Eigenschaften und Verwendung (= Gartenflora. 1). Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2006, ISBN 3-8001-3479-9.
  • Gu Cuizhi & Crinan Alexander: Sorbaria, S. 75 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi & Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 9 – Pittosporaceae through Connaraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2003. ISBN 1-930723-14-8 (Abschnitt Beschreibung)

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Sorbaria bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Fiederspieren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien