Bromhexin
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Bromhexin | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Bromhexin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
N-Cyclohexyl-N-methyl-(2-amino-3,5-dibrombenzyl)amin (IUPAC) | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C14H20Br2N2 | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | ||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
237,5–238 °C (Zersetzung)<ref name="RÖMPP Online">Eintrag zu Bromhexin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
> 10.000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="RÖMPP Online" /> | |||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Bromhexin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Expektorantien, der gegen festsitzenden Husten wie er z. B. bei einer Bronchitis auftritt, eingesetzt wird.
Ein verwandter, ebenfalls als Schleimlöser eingesetzter Wirkstoff ist das Ambroxol, ein Metabolit des Bromhexins.
Geschichte
Die Geschichte des Bromhexin geht zurück auf das im Indischen Lungenkraut, lateinisch Adhatoda vasica erhaltene Vasicin, von dem in den 1960er Jahren mehrere Derivate hergestellt wurden. Dadurch wurde auch festgestellt, dass Vasicin eine Vasodilatation hervorruft und die synthetisierten Oxidationsprodukte bronchokonstriktorisch wirken. 1965 gelangte dann Bromhexin in die Therapie. Kurz darauf wurde der Metabolit NA 672 (Ambroxol) gefunden, der eine höhere Wirksamkeit zeigte und Bromhexin verdrängte.<ref>Wolf-Dieter Müller-Jahncke, Christoph Friedrich, Ulrich Meyer: Arzneimittelgeschichte. 2., überarb. und erw. Auflage. Wiss. Verl.-Ges, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-8047-2113-5, S. 186.</ref>
Handelsnamen
Es wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schweden unter dem Namen Bisolvon (Boehringer Ingelheim) sowie als Generikum (Krewel-Meuselbach, Berlin-Chemie) in den Darreichungsformen Hustentropfen, Hustensaft und Tabletten in Apotheken vertrieben.<ref>Rote Liste online, Stand: September 2009.</ref><ref>AM-Komp. d. Schweiz, Stand: September 2009.</ref><ref>AGES-PharmMed, Stand: September 2009.</ref>
Weblinks
- Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check bei VetpharmVorlage:Abrufdatum
- Eintrag Vorlage:Linktext-Check beim Europäisches Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln (EDQM)Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
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- ATC-R05
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- Aminocyclohexan
- Methylamin
- Dibrombenzol
- Benzylamin
- Aminobenzol
- Expektorans
- Arzneistoff
- Cyclohexylverbindung