Zum Inhalt springen

Kirk Furey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. April 2026 um 06:33 Uhr durch imported>Waynapawiasek2366 (Performance und Verlängerung beim KAC).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:VSV vs KAC in EBEL 2013-10-22 (10434863036).jpg

Geburtsdatum 28. Januar 1976
Geburtsort Antigonish, Nova Scotia, Kanada
Größe 178 cm
Gewicht 88 kg

Position Verteidiger
Schusshand Links

Karrierestationen

1993–1996 Owen Sound Platers
1998–2001 Acadia University
2001–2004 Atlantic City Boardwalk Bullies
2002–2004 Philadelphia Phantoms
2004–2005 Kassel Huskies
2005–2007 Iserlohn Roosters
2007–2015 EC KAC

Kirk Furey (* 28. Januar 1976 in Antigonish, Nova Scotia) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler und heutiger -trainer, der über viele Jahre für den EC KAC in der Österreichischen Eishockey-Liga spielte. Seit 2023 ist er Cheftrainer des EC KAC.

Karriere

Erst als 25-Jähriger bekam Kirk Furey seinen ersten Profivertrag von Atlantic City Boardwalk Bullies aus der East Coast Hockey League. Zuvor verbrachte er drei Jahre bei den Owen Sound Platers in der Ontario Hockey League, drei weitere im Team der Acadia University. In der zweiten Saison bei Atlantic-City konnte er seinen bisher größten sportlichen Erfolg feiern, als sein Team den Kelly Cup gewann. Auch er konnte überzeugen, weshalb ihn die Philadelphia Phantoms verpflichteten, für die er in 94 AHL-Spielen neun Tore erzielte. In der Saison 2004/05 gab er dann für die Kassel Huskies sein DEL-Debüt, das als sportlicher Absteiger endete. Furey war punktbester Verteidiger im Team. Zwischen 2005 und 2007 spielte er für die Iserlohn Roosters, wo er trotz privater Probleme nach dem Schlaganfall seines Vaters punktbester Abwehrspieler war. Nach zwei Jahren am Seilersee gab er seinen Wechsel zum österreichischen Rekordmeister EC KAC bekannt. In der Saison 2008/09 gewann er mit seinem Team die Österreichische Meisterschaft. In der Saison 2012/13 gewann er erneut mit den KAC die Österreichische Meisterschaft.

Im April 2015 beendete er seine Karriere und wurde Assistenztrainer von Doug Mason.<ref>Kirk Furey beendet seine Karriere, bleibt aber beim KAC. In: eishockey.at. 17. April 2015, abgerufen am 20. Juli 2015.</ref> Zur Saison 2016/17 wurde er Trainer im Nachwuchsbereich des EC KAC<ref>Pellegrims ist neuer KAC-Cheftrainer - kaernten.ORF.at. In: kaernten.orf.at. Abgerufen am 9. Juli 2016.</ref> und betreute ab 2018 das EC KAC Future Team aus der Alps Hockey League.

Zur Saison 2023/24 wurde er zusammen mit David Fischer zum Trainerteam der Profimannschaft aus der ICEHL befördert.<ref>Martin Quendler: Trainerteam steht: Kirk Furey übernimmt den KAC, Dave Fischer assistiert. In: kleinezeitung.at. 28. Juni 2023, abgerufen am 18. September 2023.</ref> In dieser Saison gewann er mit dem KAC den Grunddurchgang, scheiterte dann im Finale aber knapp an Red Bull Salzburg<ref>win2day ICE Hockey League. Abgerufen am 3. April 2026.</ref>. Nahezu identisch gestaltete sich die Folgesaison - die Kärntner beendeten den Grunddurchgang auf dem ersten Platz, scheiterten im Finale in der Best-of-7-Serie jedoch mit 0:4 an den Salzburgen<ref>Eishockey.at: EC Red Bull Salzburg mit Sweep gegen den KAC zum vierten Mal in Folge Meister! Abgerufen am 3. April 2026.</ref>. Den Grunddurchgang der Saison 2025/26 beendete der KAC auf dem zweiten Rang und scheiterte völlig überraschend bereits im Viertelfinale am nach dem Grunddurchgang schlechtesten platziertem Team aus Fehervar<ref>Eishockey: Aus sorgt bei KAC für Fassungslosigkeit. 26. März 2026, abgerufen am 3. April 2026.</ref>.

Im April 2026 verlängerte Kirk Furey seinen Vertrag beim KAC um drei weitere Saisonen<ref>Barbara Zechner: KAC verlängert mit Coach Furey für drei Jahre. In: Sky Sport Austria. 2. April 2026, abgerufen am 3. April 2026.</ref>.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1993/94 Owen Sound Platers OHL 10 0 1 1 2
1994/95 Owen Sound Platers OHL 34 1 1 2 14
1995/96 Owen Sound Platers OHL 4 0 2 2 4
1998/99 Acadia University CIAU 26 8 10 18 38
1999/00 Acadia University CIAU 23 3 7 10 24
2000/01 Acadia University CIAU 20 1 9 10 26
2001/02 Atlantic City Boardwalk Bullies ECHL 64 5 13 18 67 12 2 6 8 29
2002/03 Atlantic City Boardwalk Bullies ECHL 44 4 25 29 70 17 1 10 11 8
2002/03 Philadelphia Phantoms AHL 31 0 7 7 17
2003/04 Atlantic City Boardwalk Bullies ECHL 11 0 10 10 31
2003/04 Philadelphia Phantoms AHL 63 9 21 30 60 6 0 1 1 4
2004/05 Kassel Huskies DEL 51 12 13 25 77
2005/06 Iserlohn Roosters DEL 48 8 14 22 100
2006/07 Iserlohn Roosters DEL 50 7 20 27 121
2007/08 EC KAC ÖEL 45 8 15 23 111 3 0 0 0 4
2008/09 EC KAC ÖEL 52 7 28 35 42 17 1 9 10 36
2009/10 EC KAC ÖEL 53 8 23 31 122 7 1 1 2 14
2010/11 EC KAC ÖEL 54 9 37 46 93 15 1 13 14 12
2011/12 EC KAC ÖEL 47 3 27 30 34 11 0 6 6 6
2012/13 EC KAC ÖEL 54 7 14 21 92 15 0 3 3 10
2013/14 EC KAC ÖEL 52 2 15 17 43
2014/15 EC KAC ÖEL 54 5 15 20 30 9 0 3 3 8
DEL gesamt 149 27 47 74 298
ÖEL gesamt 411 49 174 223 567 77 3 35 38 90

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang