Paul Spangenberg
Paul Gottlieb Theodor Friederich Spangenberg (* 26. Juli 1843 in Güstrow; † 22. Juli 1918 in Berlin-Schöneberg<ref>StA Berlin Schöneberg I, Jg. 1918; Urk. Nr. 887.</ref>) war ein deutscher Maler.
Leben
Paul Spangenberg war der älteste Sohn und eines von sieben Kindern des Juristen Fedor Spangenberg aus dessen erster Ehe mit Emma, geb. Diederichs (* 1820). Er wuchs in Güstrow, Schwerin und Rostock auf, besuchte die Große Stadtschule Rostock und bestand dort Ostern 1863 das Abitur.
Spangenberg war ein Schüler von Professor Carl Steffeck an der Akademie zu Berlin. Seit 1867 setzte er seine Studien bei Gustav Stever in Düsseldorf fort, ehe er für ein Jahr Paris, Spanien und Italien bereiste. Er ließ sich 1876 in Berlin nieder, wo er als Porträtmaler und seit 1894 als Professor tätig war.<ref></ref> Seine Damenbildnisse waren durch ihre geschickten Arrangements und die „glänzende koloristische Behandlung des Stofflichen“ beliebt.<ref>Spangenberg, 5) Paul. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 15, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 63.</ref> Zu seinen Vorbildern zählten unter anderem Diego Velázquez und Frans Hals, „in deren Geiste er ganze Figuren und Kniestücke, am besten von vornehmen Damen in reicher Toilette schuf.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
Er ehelichte am 27. Oktober 1875 in Berlin<ref>StA VI, Nr. 1336.</ref> Marie Emilie (geborene Lasius, 1845–1912).<ref>† Berlin StA I, II; Urk. Nr. 410 am 1. Juli 1912.</ref> Mit ihr hatte er eine Tochter, Eva Karoline Emilia Laura, geboren in Berlin am 19. September 1876. Seine Werke befanden sich überwiegend in den Museen in Güstrow, Rostock und Schwerin.
Werke (Auswahl)
- Porträt des Ministers von Puttkamer<ref name="Brockhaus" />
- Porträt des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin<ref name="Brockhaus" />
- Bildnis der Frau E.<ref>Vorlage:BerlinerArchitekturwelt</ref>
- Brustbild der Tänzerin Tortajada in rotem Barett zu sehen in der Versteigerung in Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus 1908
- Orientalische Tänzerin zu sehen in der Versteigerung in Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus am 11. Mai 1915<ref>Paul Spangenberg. In: Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus (Hrsg.): Gemælde, neuerer Meister dabei Berliner Privatsammlung. Selbstverlag, Berlin 1915, S. 5 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
Literatur
- Spangenberg, Paul. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 31: Siemering–Stephens. E. A. Seemann, Leipzig 1937, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).
Weblinks
- Literatur über Paul Spangenberg in der Landesbibliographie MV
- Paul Spangenberg (deutsch, 1843–1918). artnet.de
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Spangenberg, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Spangenberg, Paul Gottlieb Theodor Friederich (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Maler, Porträtmaler |
| GEBURTSDATUM | 26. Juli 1843 |
| GEBURTSORT | Güstrow |
| STERBEDATUM | 22. Juli 1918 |
| STERBEORT | Schöneberg (Berlin) |
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